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Ambulantes Operieren


Für zahlreiche kleiner Eingriffe bieten wir unseren Patienten die Möglichkeit einer ambulanten Operation an. Damit lassen sich in vielen Fälle die stationäre Behandlungen und die damit verbundenen Umstände vermeiden.

 

Eine spezielle interdisziplinäre Therapiestation (Station 16) bietet eine professionelle tagesklinische Betreuung vor und nach ambulanten Operationen, so dass alle Vorteile des klinischen Umfeldes insbesondere die Sicherheit der medizinischen Versorgung jederzeit und im vollen Umfang gewährleistet ist.


Es besteht damit auch die Möglichkeit, bei Bedarf jederzeit von den ambulanten zur stationäre Betreuung überzuleiten, wenn dies für die Sicherheit unserer Patienten geboten erscheint.

 

Soweit das ambulante Operieren in Narkose vorgesehen ist erfolgt in den Tagen vor der Operation eine Untersuchung durch den Narkosearzt. Zu dieser sogenannten „Prämedikation“ kommen Sie bitte am Vortag oder zum vereinbarten Zeitpunkt in unsere MKG-chirurgische Ambulanz. Wir leiten Sie dann zur entsprechenden Untersuchungsstelle der Anästhesie weiter und können zu diesem Zeitpunkt auch noch letzte Fragen zu Ihrer Operation klären.

 

Im Vorfeld der Operation in Narkose
Eine Narkosebehandlung ist heute ein sehr sicheres Verfahren. Es ist aber wichtig, dass zum Zeitpunkt der Narkose kein Infekt der Atemwege (z.B. Husten und Schnupfen) vorliegt. Wenn Sie bemerken, dass sich eine solche Infektion abzeichnet informieren Sie uns bitte. Sie und wir können uns so ggf. viel besser und rechtzeitig auf einen kurzfristigen neuen Termin einstellen.
Sollten Sie Medikamente wegen einer anderen Grunderkrankung einnehmen, fragen Sie bitte den Narkosearzt, ob diese Medikamente am Morgen vor der Operation eingenommen werden sollen. Fragen Sie bitte auch, zu welcher Zeit Sie die letzte Nahrung aufnehmen dürfen und halten sich am Operationstag genau an diese Anweisungen. In der Regel sollte 8 Stunden vor der geplanten Narkose nichts gegessen oder getrunken werden und Sie dürfen dann auch nicht rauchen.

 

Am Tag der Operation
Am Tag der Operation begeben Sie sich dann bitte früh am morgen, in der Regen um 07.15 Uhr auf die interdisziplinäre Therapiestation 16 im Erdgeschoss unserer Krankenhauses. Dieser frühe Zeitpunkt ist erforderlich, weil wir versuchen, die ambulanten Eingriffe möglichst auf den Morgen zu legen, damit nach der Operation ein angemessener Zeitraum für Ihre Erholung zur Verfügung steht. Bei geplanten Operationen im Mundbereich putzen Sie sich am Morgen bitte eingehend (mindestens 2 Minuten) die Zähne und spülen intensiv (mindestens 2 Minuten) den Mund mit einer Desinfektionslösung, die Sie auf unserer Station erhalten. Sie werden danach durch das Pflegepersonal zum Operationsbereich gebracht. Angehörige können Sie gerne bis zum Operationsbereich begleiten

 

Verhalten nach der Operation
Nachdem Sie aus der Narkose aufgewacht sind, werden Sie zunächst noch über eine kurze Zeit im sogenannten Aufwachraum des OP-Bereichs bleiben und dort durch die Narkoseärzte betreut. Anschließend werden Sie auf die Station gebracht und können hier ggf. noch etwas ausschlafen und sich weiter erholen. Vor der Entlassung wird Sie der Operateur noch einmal untersuchen, um sicherzustellen, dass Sie gefahrlos die Klinik verlassen können.

 

Bitte beachten Sie, dass Sie am Tag der Operation in keinem Fall selbst ein Fahrzeug führen dürfen. Sie sollten auch nicht ohne Begleitung längere Wege in einem öffentlichen Verkehrsmittel zurücklegen. Für die Pflege der Operationswunde beachten Sie bitte die Informationen unseres Merkblattes für das Verhalten nach Operationen.

 

Der pflegerische und ärztliche Dienst unserer Klinik ist durchgehend sichergestellt. Sollte es daher zu Komplikationen kommen, können Sie uns jederzeit telefonisch erreichen. Lassen Sie Sich bitte in diesem Fall über die Zentrale des Klinikums (0234-299-0) direkt mit dem ärztlichen Dienst der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie verbinden.

 

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