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Fakultät für Mathematik
Kurzbericht zur Sommeruni 2002
 
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Sommeruni 2002

 

Zum ersten Mal wurde die Sommeruni im Jahr 2001 von der Fakultät für Mathematik, speziell von Prof. Dr. Peter Eichelsbacher, organisiert. Die durchweg positive Resonanz veranlasste die Veranstalter, eine Neuauflage zu starten. Vom 23. bis 25. September trafen sich 24 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13,  mehr als doppelt so viele im Vergleich zum Vorjahr, in Haus Friede in Hattingen, um mit der Mathematik näher in Kontakt zu treten. Ziel der Sommeruni war es aufzuzeigen, wo Mathematik heute in der Praxis Verwendung findet.

Organisatorisch und inhaltlich orientierte sich diese Sommeruni an der Veranstaltung im Vorjahr. Die Schüler sollten in die Arbeitsweise an der Universität eingeführt werden. Zunächst wurden neue Inhalte unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Eichelsbacher und Prof. Dr. Holger Dette gemeinsam erarbeitet. Anschließend fanden Übungsgruppen statt, in denen die Teilnehmer Gelegenheit hatten, Fragen zu stellen und unter Anleitung der studentischen Hilfskräfte Holger Sebert und Nadine Westheide neu erlerntes Revue passieren zu lassen und zu vertiefen.

Einen thematischen Schwerpunkt bildete die Zahlentheorie. Hier führte Prof. Eichelsbacher die Teilnehmer zunächst in die Theorie der Primzahlen und der Modulo – Rechnung ein. Der Hauptsatz der Arithmetik,  Euklids Beweis, dass es unendlich viele Primzahlen gibt, sowie der „kleine Fermat“ standen mit auf dem Programm. Ergebnis dieser für Schüler fast vollständig neuen und anspruchsvollen Inhalte war schließlich die Erarbeitung einer Klasse von  kryptographischen Systemen, den so genannten „Public – Key“ – Systemen.

 Den zweiten Themenbereich bildete die Stochastik. Die Grundlage bildete hier eine Einführung in die Binomialverteilung und den Laplace´schen Wahrscheinlichkeitsbegriff durch Prof. Dette. Auch hier erwartete die Schülerinnen und Schüler als Ergebnis eine sehr praktisch orientierte Seite der Mathematik: das Testen neuer Medikamente auf ihre Wirksamkeit anhand von Stichproben. Ausgehend vom Beispiel eines lange erprobten und eines neuen Medikaments wurde in die Theorie des Statistischen Tests eingeführt.

 Während der wohlverdienten Pausen und der freien Abendgestaltung hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich über das Studium, speziell über das der Mathematik, und die späteren Berufschancen zu informieren. Um den Kontakt zu halten und das Interesse an der Mathematik weiter zu fördern, findet für die Teilnehmer/innen der Sommeruni ab dem Wintersemester 2002/03 mittwochs 14-tägig eine Schüler AG statt. Hier sollen Themen aus diversen Bereichen der Mathematik vorgestellt und gemeinsam erarbeitet werden.


 
 
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Letzte Änderung: 20.02.2003 | Ansprechpartner/in: Peter Eichelsbacher