Drei neue Mitglieder für die Global Young Faculty

Drei neue Mitglieder für die Global Young Faculty

23.08.2017

Für das Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin erwies sich die diesjährige Bewerbungsrunde der Global Young Faculty der Mercator Stiftung als besonderer Erfolg. Alle drei Bewerber unserer kleinen Abteilung konnten sich erfolgreich platzieren.


Dr. Ina Otte, Dr. Joschka Haltaufderheide und Dr. Matthé Scholten gehören damit zu den 55 herausragenden Nachwuchswissenschaftlern des 5. Jahrgangs der Global Young Faculty. Das Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin stellt damit drei der siebzehn Fakultätsmitglieder, die von der Ruhr-Universität entsandt werden. In früheren Jahrgängen wurden bereits die Institutsmitglieder Jan Schildmann und Sabine Salloch (mittlerweile beide auf Professuren berufen) und Jakov Gather (designierter BMBF-Forschungsgruppenleiter an der RUB) gefördert.
In der Global Young Faculty treffen sich Wissenschaftler der Metropole Ruhr, um in interdisziplinären Arbeitsgruppen Themen von gemeinsamem Interesse zu bearbeiten. Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Ruhr, dem Zusammenschluss der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg Essen.
Dr. Ina Otte arbeitet als Soziologin und Medizinethikerin zu ethischen Fragen in der Psychiatrie, medizinethische Fragen am Lebensende und normativ-empirischen Forschungsmethoden in der Medizinethik. Dr. Joschka Haltaufderheide hat Philosophie und Literaturwissenschaft studiert und arbeitet zu Problemen der Ethik in der Psychiatrie und Konzeptionen ethischer Expertise. Matthé Scholten, promovierter Philosoph aus den Niederlanden arbeitet zu Fragen des Informed Consent und der Einwilligungsfähigkeiten von Patienten mit psychischen Störungen im internationalen und interdisziplinären Projekt ENSURE.
Neben einem persönlichen Budget erhalten die drei Wissenschaftler die Möglichkeit sich an einer der interdisziplinären Arbeitsgruppen zu beteiligen und hier ihren Interessen nachzugehen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den erfolgreichen Bewerbern: