Thesen zum Thema Feedback

Feedback in Lehre und Studium ist ein Austausch von Beobachtungen und Einschätzungen mit dem Zweck, dem Gegenüber konstruktive Hinweise zu geben, um den Lehr- bzw. Lernprozess effektiver zu gestalten.

  • Rückmeldungen sind motivierend, da sie zeigen, dass unser Tun nicht im luftleeren Raum verpufft. Feedback motiviert durch positive Rückmeldungen, indem es uns in unserem Verhalten bestätigt. Es motiviert auch, wenn es Veränderungspotentiale aufzeigt, z.B. durch konkrete Verbesserungsvorschläge. Wichtig ist, dass sich das Feedback auf die Leistungen bezieht und nicht die Person in Frage gestellt wird.
  • Feedback motiviert, wenn die Studierenden mit ihren Vorstellungen in die Gestaltung der Veranstaltung einbezogen werden. Dies kann z. B. leicht über elearning-Tools realisiert werden.
  • Feedback erfordert eine ehrliche, offene und aufrichtige Haltung. Kommunizieren Sie, dass Rückmeldungen gewünscht sind. Auf diese Weise ermöglichen Sie einen konstruktiven Austausch.
  • Feedback führt zu bewussterem Handeln. Dies bezieht sich gleichermaßen auf Lehrende und Studierende, wenn eigene Überlegungen und Handlungen hinterfragt und entwickelt werden. Rückmeldungen von Lehrenden ergänzen die Selbsteinschätzung der Studierenden um verschiedene Eindrücke und Perspektiven und regen damit Lernprozesse an.
  • Feedback schafft Transparenz. Lehrende schaffen und Studierende erhalten durch Feedback einen Einblick in die geforderten Leistungen von Lehrveranstaltungen und in die darauf folgende Beurteilung.
  • Feedback braucht Struktur, um einen Rahmen zu schaffen, der allen Beteiligten Effektivität, Sicherheit und Fairness ermöglicht. Struktur erreichen Sie, indem Sie bestimmte Regeln und Methoden einsetzen.
  • Um ein möglichst hilfreiches Feedback zu geben bzw. zu erhalten ist es sinnvoll, dieses hinsichtlich verschiedener Aspekte zu differenzieren.