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Vanessa Berghaus, Christian Beßner, Henrike Bunse, Christian Golücke, Linda-Marie Günther, Jan Henschel, Thorsten Jörger, Christoph Michels, Karl Schlaus, Elisabeth Wäsche


 

Studierende der (Alten) Geschichte haben im Rahmen einer „Übung für Fortgeschrittene zur Hellenistischen Münzprägung” im Wintersemester 2001/2 unter der Leitung von Frau Prof. L.M. Günther die Gestaltung einer Vitrine mit antiken Münzen erarbeitet, die seit dem 26. April 2002 an in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum gezeigt wird. Damit wird der interessierten Öffentlichkeit eine Auswahl von Silber- und Goldmünzen des 4. und 3. Jahrhunderts v.Chr. wieder zugänglich gemacht. Diese frühhellenistischen Münzen werden hier aber nicht nur wegen ihres hohen wissenschaftlichen und didaktischen – und zum Teil auch ästhetischen – Wertes präsentiert. Vielmehr lässt sich an ihnen die Dialektik von Globalisierung und Regionalisierung in einer früheren Epoche aufzeigen:

Infolge der Eroberung des nahezu gesamten Ostens der damaligen Welt durch den gloriosen Makedonenkönig Alexander III. entstand eine ubiquitäre Einheitswährung, nämlich weil und als der ungeheure Militär- und Verwaltungsapparat Alexanders durch die Ausmünzung der erbeuteten riesigen Edelmetallschätze der Achämeniden in Gestalt jener ‚Alexander-Dollars’ gedeckt wurde.

Im Zuge des Zerfalls des Alexanderreiches in die Diadochenmonarchien bildeten sich im 3. Jahrhundert differenzierte Emissionssysteme, und zwar entsprechend der regionalen Bedürfnisse und Traditionen. Gemeinsamer Nenner der vielfältigen hellenistischen Silberprägungen blieb weitestgehend der attische Münzfuß.


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Makedonien von Philipp II. bis Philipp III.

Lysimachos und die Attaliden

Die Ptolemäer

Die Seleukiden