Rezensionen
Cover Vertriebene

Vertriebene and Pieds-Noirs in Postwar Germany and France: Comparative Perspectives, hg. mit Jan C. Jansen, Basingstoke 2016


  • »Die Idee ist neu, spannend und überzeugt in vieler Hinsicht: Vertriebene und Pieds-Noirs miteinander zu vergleichen, diese auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Einwanderungsgruppen.«
    Insa Breyer, H-Soz-u-Kult, 10.08.2016
  • »Vertriebene and Pieds-Noirs in Postwar Germany and France is an essential and timely publication. Engaging leading scholars in a vivid dialogue, it links two academic fields that have remained isolated from each other. At a time when the continent is facing an unprecedented wave of people seeking asylum, it is a powerful reminder of how much postwar Europe has been shaped by mass migrations.«
    Jürgen Osterhammel, University of Konstanz, Germany
  • »This crisply edited volume placing German Vertriebene and French Pieds-noirs in critical comparison is groundbreaking. Beautifully wrought, through its careful pairing of topical chapters, it reveals unexpected commonalities and surprising contrasts, causing us to see Germany's former eastern settlements, postcolonial Europe, and even comparative historiography in new light.«
    Andrea L. Smith, Lafayette College, USA
  • »particularly timely. [...] The editors have gathered research from the most prominent scholars in their fields. [...] Each of the articles are supremely researched, compelling and enjoyable to read. [...] This book provides a rich comparative study, the first of its kind [...]. It is clearly and cogently written so that both scholars and general readers will gain insights from the texts and perhaps also better understand the complexities and suffering associated with exile and integration even for those who are said to be coming home.«
    Amy L. Hubbell, EuropeNow, 04.04.2017

Cover Antikatholizismus

Antikatholizismus.
Deutschland und Italien im Zeitalter der europäischen Kulturkämpfe, Göttingen 2010, 22011


  • »extremely impressive study«
    Geoff Eley, Central European History 45/3 (2012) S. 562-565.
  • »Despite its origins in the rather cautious genre of the German doctoral dissertation, this is an audacious book - ambitious in its scope, controversial in its argument and fearless in its criticisms of the German historical establishment. [...] a major contribution to our understanding of anti-Catholicism by making sense of the totality of the century’s religious conflicts.«
    Róisín Healy, German History, 02.11.2010.
  • »Borutta hat eine im Vergleich Deutschlands und Italiens, in der Einbeziehung transnationaler Aspekte, in ihrer thematischen Breite und ihren empirischen Belegen überaus lesenswerte Studie vorgelegt.«
    Wolfram Kaiser, H-Soz-u-Kult, 21.02.2011.
  • »Die provokanten Thesen über den 'fundamentalistischen Antikatholizismus fortschrittsfreundlicher, männlicher Eliten' regen immer wieder dazu an, den synchronen Vergleich der Gründerzeiten Deutschlands und Italiens um den diachronen Vergleich mit dem heutigen Kulturkampf gegen den Islam zu erweitern.«
    Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.06.2010.
  • »Boruttas Studie rekonstruiert für Deutschland und Italien eine geschlossene antikatholische Weltanschauung mit massiven Verdammungsurteilen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dem Zeitalter der Nationalstaatsgründung und der Kulturkämpfe.«
    Siegfried Weichlein, Süddeutsche Zeitung, 22.11.2010.
  • »Boruttas monumentale Studie bietet eine spannende Lektüre mit vielen Aha-Erlebnissen. Das Buch ist nicht nur gut geschrieben und geschickt strukturiert, sondern zeugt auch von beeindruckender Belesenheit und einer Fähigkeit, die vielen kleinen Geschichten in größere, sinnvolle Zusammenhänge zu bringen.«
    Yvonne Maria Werner, Kyrkohistorisk årsskrift 112 (2012).
  • »important, fascinating, and well-written«
    Ulrich L. Lehner, Theological Studies, 72/2 (2011) S. 455-456.
  • »exzellente[s] Werk«
    Harm Klueting, Sehepunkte, 10/5 (2010) 15.05.2010.
  • »Borutta ist mit seinem Buch somit nicht nur eine exzellente Darstellung der deutschen und italienischen Gesellschaften im Zeitalter der Kulturkämpfe gelungen, sondern zugleich ein wichtiger Beitrag zum Verhältnis von Krieg und Nation im 19. Jahrhundert.«
    Florian Keisinger, Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung, 14.07.2010.
  • »anregende und wichtige Arbeit«
    Nils Freytag, Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 98/2 (2011) S. 202.
  • »gewichtige und eindrucksvolle Studie«
    Ulrich Wyrwa, Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte 105 (2011) S. 565.
  • »[W]as es mit der gerne zitierten These von der Selbstsäkularisierung der Gesellschaft auf sich hat, kann man in Manuel Boruttas glänzender Studie »Antikatholizismus« nachlesen, in welcher der Kölner Historiker Deutschland und Italien im Zeitalter ihrer jeweiligen Kulturkämpfe vergleicht.«
    Urs Buhlmann, Die Tagespost, 02.10.2010
  • »Was dieses Buch besonders lesenswert macht, ist die Erklärung des Phänomens aus dem Geist der Moderne - ja als Teil der Selbstvergewisserung einer Moderne, zu deren Selbstverständnis seit der von den Liberalen propagierten Formierung der Nationalstaaten die Trennung des Religiösen vom Politischen gehört«
    Clemens Klünemann, Christ in der Gegenwart, 63/23 (2011).
  • »La prima comparazione approfondita dello scontro tra mondo cattolico e liberale nel XIX secolo nei due paesi.«
    Andrea Galli, Avvenire, 08.12.2010.
  • »contributo importante«
    Claudia Covelli, Blogstoria, 09.12.2010
  • »... ein neues wissenschaftliches Buch, das sowohl vom Thema als auch von den Ergebnissen her Aufsehen erregen wird.«
    Thomas Fandel, der pilger
  • »Die zahlreichen positiven Besprechungen des Buches in den Fachorganen, aber auch in großen, überregionalen Tageszeitungen lassen hoffen, dass der Geschichtswissenschaft das Überschreiten von Grenzen immer so gut gelingt wie in Manuel Boruttas Buch.«
    Carlos A. Haas, Universität Heidelberg

Weitere Besprechungen:


Cover Pr _senz


Die Präsenz der Gefühle.
Männlichkeit und Emotion in der Moderne, Bielefeld 2010

  • »excellent volume«
    Björn Krondorfer, in: Journal of Men, Masculinities and Spirituality, 5/2 (2011) S. 114-117.
  • »the different aspects that are closely examined in the individual contributions to the volume make for interesting reading and represent—each in their own way—valuable stepping stones on the road towards a more unified conceptualisation of the complex and hence difficult to define relationship between masculinity and emotions.«
    Claudia Gremler, in: Journal of Contemporary European Studies, 18/3 (2010) S. 409-410.
  • »Die Beiträge verdeutlichen, wie wichtig es ist, zwischen verschiedenen „Männlichkeiten“ zu differenzieren, aber auch zwischen unterschiedlichen Praxisfeldern und institutionellen Rahmungen, innerhalb derer je spezifische, teilweise konkurrierende oder widersprüchliche Gefühlsregeln Geltung beanspruchen.«
    Andrea Meissner, H-Soz-u-Kult, 04.10.2010.
  • »Die einzelnen Beiträge ermöglichen auf hohem Niveau einen ersten Einstieg in die Beschäftigung mit Emotionen und Männlichkeiten, bringen aber auch Anregungen für weitere Untersuchungen, die den Genderforschenden interessieren dürften.«
    Heinz-Jürgen Voß, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 1(2011) S. 69-70.
  • »Alle Texte des Bandes sind lesenswert und tragen ohne Zweifel zu dem bei, was die Herausgeber/-innen mit diesem Band beabsichtigen: Gefühle als „historisch zwar wandelbares, aber ständig präsentes, facettenreiches Element moderner Maskulinität“ zu erfassen«
    Mechthild Bereswill, in: www.querelles-net.de, 11 (2010).