Aufnahme

Die KGD zählt inzwischen mehr als 200 persönliche Mitglieder. Sie würde sich über weitere Beitritte freuen. Der Jahresbeitrag beträgt 50 € für persönliche Mitglieder, 20 € für Studierende/Doktoranden/wiss. Mitarbeiter auf befristeten Teilzeitstellen, mindestens 100 € für kooperative Mitglieder.

Aufnahmeantrag als PDF-Dokument

Bitte senden Sie den Antrag an die Schatzmeisterin.

Prof. Dr. Bettina Alavi (E-Mail)
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 581
69120 Heidelberg

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.


Satzung

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§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen “Konferenz für Geschichtsdidaktik, Verband der Geschichtsdidaktikerinnen und Geschichtsdidaktiker Deutschlands e. V. (KGD)”. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen. Er hat seinen Sitz in Heidelberg.

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung der wissenschaftlichen Entwicklung der Disziplin Geschichtsdidaktik. Diese richtet sich auf die Bedingungen historischen Lernens generell, die Qualifikationen geschichtlichen Denkens in Schule wie in Erwachsenenbildung und das kulturell und politisch wirksame gesellschaftliche Bewusstsein von Geschichte. Im Rahmen des Vereins können sich Arbeitsgruppen auf Länderebene bilden.

Die Konferenz für Geschichtsdidaktik veranstaltet zum Zwecke der Erfüllung der Vereinssatzung Tagungen und Kongresse, gibt wissenschaftliche Publikationen heraus, nimmt Stellung zu Fragen des Studiums der Geschichte (Lehrämter, Magister) sowie zu Fragen des historischen Unterrichts in Schule und Erwachsenenbildung, fördert den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern. Sie hält und gestaltet Kontakte zu den Verbänden der Historiker Deutschlands, der Geschichtslehrer Deutschlands, der Internationalen Gesellschaft für Geschichtsdidaktik, den für Unterricht und Lehrerausbildung zuständigen Ministerien sowie den staatlichen und freien Institutionen der Wissenschaftsförderung und der historischen wie politischen Bildung.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts über steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Der Verein ist unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Er dient der Förderung von Wissenschaft und Forschung, von Bildung und Erziehung sowie der Völkerverständigung. Das ergibt sich unmittelbar aus dem Vereinszweck. Der Verein finanziert sich durch Beiträge und Spenden. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie erwerbswirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

§ 4 Vereinsvermögen

Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig. Das Institut hat die Mittel unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

§ 5 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 6 Mitgliedschaft

Vereinsmitglied kann werden, wer sich durch wissenschaftliche Leistungen auf dem Arbeitsgebiet des Vereins ausgewiesen hat oder wer bereit ist, die Ziele des Vereins zu fördern. In diesem Rahmen können sowohl natürliche als auch juristische Personen Vereinsmitglieder werden. Auch die Aufnahme von nicht rechtsfähigen Personenvereinigungen ist zulässig, sofern diese Vereinigungen einer einheitlichen Willensbildung unterliegen.

Der Aufnahmeantrag bedarf der Schriftform. Im Antrag sollen der Name, die Anschrift, die Berufsbezeichnung und das Geburtsdatum enthalten sein. Juristische Personen haben ihren Antrag entsprechend einzubringen. Der Aufnahmeantrag ist an den Vorsitzenden zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Tod, bei juristischen Personen und Personenvereinigungen mit ihrer Auflösung bzw. Liquidation.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter. Er ist jederzeit erklärbar und wirkt ab Beginn des folgenden Kalenderjahres. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden (Ausschluss), wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist, wenn es gegen Satzungsbestimmungen vorsätzlich verstoßen hat oder die Interessen oder das Ansehen des Vereins gröblich geschädigt hat. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

Dem Verein gehören aktive und fördernde Mitglieder an.

§ 7 Organe

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit. Gerichtlich und außergerichtlich kann der Vorstand nur durch zwei Mitglieder gemeinsam vertreten werden.

Die Mitgliederversammlung kann die Anzahl der Vorstandsmitglieder durch satzungsändernden Beschluss erhöhen. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren “vom Tage der Wahl an gerechnet“ gewählt. Er bleibt jedoch darüber hinaus im Amt, solange Neuwahlen noch nicht stattgefunden haben.

Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

Vorsitzender des Vereins kann nur eine natürliche Person werden, die in der Wissenschaft bereits eine Lebenszeitposition erreicht hat und die an einer wissenschaftlichen Hochschule oder an einer vergleichbaren Institution beschäftigt ist.

Der Vorstand tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Er ist zuständig für alle Angelegenheiten, die nicht durch diese Satzung anderen Organen zugewiesen sind. Beschlüsse können auch in schriftlicher Form herbeigeführt werden. In dringenden Fällen kann der Vorsitzende zusammen mit seinem Stellvertreter eine Entscheidung treffen. Er kann Ausschüsse einsetzen.

Der Vorsitzende vertritt die Konferenz nach außen. Er führt die laufenden Geschäfte, bereitet die Vorstandssitzungen und die Mitgliederversammlungen vor und sorgt für die Durchführung ihrer Beschlüsse. Er kann Aufgaben delegieren. Der stellvertretende Vorsitzende übernimmt im Verhinderungsfall dessen Funktionen.

§ 9 Mitgliederversammlung

Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet im Turnus von zwei Jahren statt. Die Einladung erfolgt schriftlich an alle Mitglieder mindestens 4 Wochen vor dem Versammlungstermin durch den Vorstand.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand jederzeit einberufen werden; sie muss einberufen werden, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder dies schriftlich vom Vorstand verlangt. Die Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin unter Benennung der Tagesordnung durch den Vorstand. Die jeweilige Einladungsfrist beginnt ab Datum des Poststempels der Einladung.

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet, bei seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand, die zwei Kassenprüfer und entscheidet über die Entlastung des Vorstandes sowie über die Auflösung des Vereins. Sie kann vom Vorstand jederzeit Rechenschaft fordern. Die Mitgliederversammlung nimmt den Bericht des Vorsitzenden entgegen und diskutiert ihn.

Anträge an die Mitgliederversammlung müssen dem Vorstand mindestens 10 Tage vor der Sitzung schriftlich vorliegen.

Die Mitgliederversammlung setzt den Mitgliedsbeitrag fest. Die Mitgliederversammlung kann zur besseren Durchführung der Arbeit Ausschüsse wählen.

§ 10 Wahlen und Abstimmungen

Wahlen und Abstimmungen erfolgen per Handzeichen, auf Antrag eines Mitgliedes jedoch in geheimer Wahl. Jedes Mitglied hat eine Stimme, die nicht übertragbar ist.

Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung erfolgen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist die Abstimmung zu wiederholen. Nach zweimaliger Stimmengleichheit gilt der Vorschlag als abgelehnt. Wird der gleiche Vorschlag jedoch ein drittes Mal zur Abstimmung gebracht, entscheidet das Los. Ob ein Vorschlag das dritte Mal zur Abstimmung gestellt werden darf, entscheidet der Leiter der Abstimmung oder Wahl. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Wahlen und Abstimmungen sind zu protokollieren und vom Versammlungsleiter sowie dem Schriftführer als Protokollanten zu unterschreiben.

§ 11 Rechnungsprüfung

Die Rechnungsprüfung des Vereins wird durch zwei Kassenprüfer wahrgenommen, die von der Mitgliederversammlung zu wählen sind. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung Bericht und haben das Vorschlagsrecht über die Entlastung des Vorstandes.

§ 12 Inkrafttreten der Satzung

Die Satzung tritt nach Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft. Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

Satzungsänderungen, die von Gerichts- und Finanzaufsichtsbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen sind allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitzuteilen.

 

Magdeburg, 3. Oktober 1995

 

Gez. Prof. Dr. Uwe Uffelmann, 1. Vorsitzender