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  Kunstgeschichtliches Institut Bochum

 

Einladung zum
64. Kunsthistorischen Studierenden Kongress
vom 1. bis 5. November 2000
an der Ruhr-Universität Bochum

Nicht lange überlegen, einfach kommen!
Es geht um's Ganze......

[last update: 27.10.2000]

KSK, was ist, was soll, wie geht das?

Seit 1948 findet relativ regelmäßig der Deutsche Kunsthistorikertag des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker (VDK) statt, an dem die Professorenschaft das Wort führt. 1968 wurde der Ulmer Verein (UV) gegründet, der auf den akademischen Nachwuchs im Mittelbau setzt und vorerst keine studentische Mitgliedschaft vorsah. So wurde 1969 in Bonn die Kunsthistorische Studentenkonferenz (KSK) gegründet, nun Kunsthistorischer Studierenden Kongress genannt, als dessen Ziele vorrangig der Informationsaustausch, das Vorantreiben der Studienreform und die Vertretung studentischer Interessen nach außen vereinbart wurde. Seither findet er regelmäßig einmal pro Semester, jeweils an einer anderen Universität statt. Organisiert wird der KSK selbständig von den Studierenden, der aufgrund seiner Satzung im Wesentlichen drei Funktionen hat. Erstens dient er dem Informationsaustausch unter Studierenden an deutschsprachigen Instituten der Kunstgeschichte. Zweitens wird anhand eines Themas, bewußt alternativ zur UNI, wissenschaftlich gearbeitet. Drittens erörtert der KSK hochschulpolitische Fragen. Eine KSK-Tagung erstreckt sich über 4-5 Tage. Dafür werden Unterkünfte privat bei Studierenden vermittelt sowie ein gemeinsames Frühstück organisiert.


Welches Thema?

Zum Abschluss des letzten KSK in München wurde wie üblich über ein mögliches Thema für die folgende Tagung diskutiert. Dabei kristallisierte sich der recht weit gefasste Begriff "Zukunft" heraus. Dieser konnte jedoch nicht in einen konkreten Titel überführt werden. Es wurde uns Bochumern als künftigen Veranstalter übertragen ihn letztlich eigenständig festzuschreiben. Nach eingehender Diskussion wurde uns dann der abstrakte Begriff "Zukunft" greifbarer. Kunstgeschichte als Wissenschaft solle sich den Herausforderungen der Zukunft stellen. Dabei sei es wichtig, dass sie sich zunächst ihrer Rolle bewusster werde, sich deutlicher positioniere und schließlich klarer artikuliere. Jedoch sollte ein solcher Findungsprozess, eher als Ausrichtung denn als Thema verstanden, in keinem Falle schon im Vorfeld durch einen Titel begrenzt bzw. gesteuert, sondern als eine Art "work in progress" von allen TeilnehmerInnen erarbeitet und getragen werden. So vergegenständlichen die werbenden Plakate ganz bewusst kein einheitliches Thema. Sie sollen die Neugierde wecken, ein wenig provozieren, aber vor allem nach Bochum einladen.


Grenzen setzen oder Offenheit fördern?

Eine Positionierung des Faches, hier und jetzt, mit Blick und Weichenstellung für die Zukunft, muss möglichst offen und breit erfolgen, kurzum sehr facettenreich sein. Zur Vorbereitung und Strukturierung einzelner Sektionen sind alle TeilnehmerInnen aufgerufen, sich (per Besuch, eMail oder postalisch) in die Diskussion einzubringen, um das Themenspektrum möglichst breit zu halten. Bisher geplant sind u.a.:

Diese Liste wird im Laufe des Entstehungsprozesses aktualisiert.


Gemeinsam diskutieren!

Die einzelnen thematischen Beiträge der Sektionen sollen nicht zwanghaft in einer Art Seminarform gehalten werden. Gerade der ungezwungene Austausch mit anderen Studierenden und die gemeinsame inhaltliche Diskussion bringen neue, andere, in jedem Falle interessante Herangehens- bzw. Sichtweisen hervor. Sie sind ein positiver Schub für das eigene Studium, für den kritischen Umgang mit Wissen oder ganz einfach für neue kommunikative Austauschmöglichkeiten. In diesem Sinne würden wir uns über jegliche Anregung, Kritik und Hilfe bzw. Beisteuerung von weiteren Themen im Sinne des 64. KSK in Bochum freuen.


Informationsfluss!

Wir wollen den Entwicklungsprozess des KSK transparent gestalten und auf dieser Basis schon im Vorfeld eine Diskussion ermöglichen. Dazu haben wir diese Internetseite auf dem Server des Kunstgeschichtlichen Instituts der RUB einrichten lassen. Hier werden alle Informationen zur Organisation des 64. KSK in Bochum zugänglich sein.


Entscheidungen!

Bitte gebt diese Einladung schriftlich oder auch mündlich an alle Euch bekannten Studierenden der Kunstgeschichte weiter! Wisst Ihr bereits jetzt, dass Ihr kommen werdet, so gebt uns Teilnehmerzahl und Aufenthaltszeit durch, denn je früher wir darüber Bescheid wissen, desto besser.

Organisation Martha Rataj und Frank Hänsch
Unterbringung Ulf Schulte-Umberg
Spenden, Finanzierung Tilmann Abegg
Kontakt, Anregung, Kritik Fachschaft.Kunstgeschichte@ruhr-uni-bochum.de

64. KSK in Bochum

  • Programm des 64. KSK
    [last update: 30.10.2000]

  • Angaben zur Geschichte des KSK
    [last update: 12.10.2000]

  • Satzung des KSK
    [last update: 12.10.2000]