
sommercampus 2012
RahmenProgramm
- "Der Studienkreis Film stellt sich vor", anschließend Filmvorstellung J. Edgar
- "Führung durch den Botanischen Garten" mit Annette Höggemeier
- "CT - das radio stellt sich vor", anschließend Gelegenheit zur Moderation
- "Das Musische Zentrum stellt sich vor" mit Prof. Dr. Hans Jaskulsky
- "Die Kunstsammlung stellt sich vor", anschließend Führung durch die Ausstellung Bunte Götter - Die Farbigkeit antiker Skulptur
- "Der allgemeine Studierendenausschuss stellt sich vor" mit dem Referat Öffentlichkeit & studentische Zusammenarbeit
Workshop- Programm in den Fakultäten
Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Fakultät für Biologie und Biotechnologie
Fakultät für Chemie und Biochemie
Fakultät für Physik und Astronomie
Fakultät für Geowissenschaften
Katholisch-Theologische Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaft
Fakultät für Sportwissenschaft
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
Bis(s) zum Asphalteinbau - Wie entsteht eine Straße?
Straßen sind die Lebensadern der modernen Gesellschaft. Aber nur wenige wissen, wie es unter ihrer Oberfläche aussieht. Der Workshop „Über Stock und Stein“ vermittelt grundlegendes Wissen über Planung und Konstruktion einer Straße und der verwendeten Baustoffe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, welcher Beanspruchung die Straße durch Verkehr und Klima ausgesetzt ist, wie Spurrinnen entstehen können und was es mit dem Baustoff Asphalt auf sich hat. Im Laboratorium erproben sie, wie eine „ideale“
Tragschicht zusammengesetzt ist und lernen die einzelnen Schritte der Asphaltherstellung kennen.
Ricarda Manke; Nathasha Sedaghat
Beton ist bunt - Über die Vielfalt eines ganz besonderen Baustoffes
Beton ist grau und trist? Dass Beton alles andere als grau und trist ist, sollen die Schülerinnen und Schüler in Experimenten selbst erfahren. Beton ist ein kostengünstiger, sehr belastbarer und auch dauerhafter Baustoff mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Viele moderne Bauwerke wären ohne Beton nicht denkbar. Um den Baustoff besser zu verstehen, stellen die Schülerinnen und Schüler im Labor unterschiedliche Betone selbst her und verändern durch
die Zugabe von Zusatzmitteln und Zusatzstoffen bestimmte Betoneigenschaften.
Jeder Schüler kann sein persönliches Andenken anfertigen und mit nach Hause nehmen. Im Experiment wird anschließend die Belastbarkeit von Beton getestet.
Ricarda Behrmann; Christina Fust
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Roboter auf Spurensuche - Wie Sensoren für Orientierung sorgen
Hier bringt Fischertechnik künstliche Intelligenz ins Spiel. Als Gehirn des Roboters fungiert die Zentraleinheit dieses Bau-Systems. Der kleine programmierbare Computer übernimmt Steuerungsfunktionen und kann über eine Infrarot-Schnittstelle mit anderen Computern kommunizieren. Dank seiner Sensoren kann der Roboter Anweisungen wie „vorwärts fahren“, „links drehen“ oder „rechts drehen“ folgen. Mit wenigen Mausklicks und der passenden Software können diese Vorgaben schnell kombiniert und zu komplizierten Abläufen zusammengesetzt werden. So folgt der Roboter automatisch einer gezeichneten Linie. Rene Schuh
Strom aus Wind - Erneuerbare Energie erzeugen
Das Projekt vermittelt, wie aus Wind mithilfe von Motoren und Generatoren elektrische Energie gewonnen wird. Am Versuchsstand ist der Prozess dargestellt: Wenn der Ventilator gegen ein Windrad bläst, dreht sich sein Rotor, dadurch wird Strom in einem Generator erzeugt, der eine Modellbahn antreibt. Verändert man nun die Ausrichtung des Windrads zum Ventilator, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehen, wie schnell sich die gemessene Leistung verändern kann. Der Zug rollt nun mal schneller, mal langsamer über die Schienen. Wer per Hand mit einer Kurbel einen anderen Generator antreibt, stellt fest, wie kräftezehrend es sein kann, die daran angeschlossenen Glühlampen strahlen zu lassen. Volker Staudt
Mit Head und Body Eine eigene Website gestalten
Wir nutzen das Internet ganz selbstverständlich, doch die Technik, die hinter dem Design im WWW steckt, kennen längst nicht alle. Obwohl HTML oder andere Programmiersprachen auf das ungeübte Auge erst einmal rätselhaft wirken können, sind die zugrunde liegenden Regeln logisch und gut nachvollziehbar. Das Schulprojekt zeigt Schritt für Schritt, wie eine Website aufgebaut ist. Mit kurzen Texten und einfachen Formatierungen sowie einigen
Tabellen, Grafiken und Hyperlinks legen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Grundstein für ihre eigene Webseite. Sandra Krüger
Ein Blick in den Körper Ultraschallbildgebung in der Medizintechnik
Den Herzschlag beobachten, die Schilddrüse erkennen oder die Fließgeschwindigkeit von Blut in den Adern messen – Ultraschall lässt einen Blick in den eigenen Körper zu. Das Projekt veranschaulicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmer die physikalischen Grundlagen des Ultraschalls und die technischen Aspekte der Bildgebung. Dies geschieht anhand verschiedener Experimente mit einem Ultraschallwandler im Wasserbecken und einem Oszilloskop, auf dem die Echos sichtbar gemacht werden. Anschließend können die Schülerinnen und Schüler selbst Bilder
mit einem medizinischen Ultraschallgerät aufnehmen und beurteilen.
Dr.-Ing. Stefanie Dencks
Mobilfunk und WLAN: Datenübertragung durch die Luft
Man hört sie nicht, man fühlt sie nicht, aber sie sind dennoch da: Ob per Mobilfunk unterwegs oder per WLAN in den eigenen vier Wänden, Informationen werden unsichtbar durch die Luft übertragen. In diesem Projekt wird erklärt, wie das genau funktioniert und wie man Handygespräche sichtbar machen kann. Danach zeigen wir, wie die Mikrochips ins Mobiltelefon kommen und broadcasten mit unserem selbst gebauten (Piraten-)Sender.
Pierre Mayr
Ich höre was, was Du nicht hörst … Audiotechnik im Tonstudio
Audiotechnik heißt ganz genau hinhören. Denn wenn die Übertragung von Sprache, Musik oder Geräuschen untersucht wird, geht es, neben einer technisch sauberen Lösung, vor allem um die menschliche Hörwahrnehmung. Radio, Fernsehen, Kino, Telefon, Computer oder MP3 – das Projekt zeigt den Schülerinnen und Schülern, wie Tonsignale aufgenommen, bearbeitet und abgehört werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen das komplexe
Miteinander von Audiotechnik und Psychoakustik kennen. Sie testen die eigene akustische Wahrnehmung im Versuchslabor und lauschen bewegten Schallquellen. Sebastian Gergen
Fakultät für Biologie und Biotechnologie
Stammzellen des Nervensystems - Kleine Helfer, live on stage!
Stammzellen haben das Potenzial zur Selbsterneuerung (Zellteilung). Weiterhin verfügen Stammzellen über die Fähigkeit, verschiedene Zelltypen hervorzubringen. So bringen neurale Stammzellen während der Entwicklung des Gehirns sowohl Nervenzellen als auch Gliazellen hervor. Im Hinblick auf stammzellbasierte Ersatztherapien z.B. bei Erkrankungen des Gehirns, rücken diese „kleinen Helfer“ immer mehr in den Vordergrund. Die Veranstaltung richtet
sich an alle interessierten Schülerinnen und Schüler die Stammzellen in Kultur (in vitro) beobachten und untersuchen wollen. Dr. Jacqueline Reinhard
Fakultät für Chemie und Biochemie
Zauber der Chemie
Diese Veranstaltung soll den Schülerinnen und Schülern den
Zauber der Chemie vermitteln. So werden zahlreiche Showexperimente wie „Verspiegeln von Glas“, „Der brummende Gummibär“ u.v.m. durchgeführt und ihre chemischen Hintergründe beleuchtet. Susanne Buse
Die verflixte Unendlichkeit
Beim Übergang von „endlich“ zu „unendlich“ treten in der Mathematik kuriose Effekte auf. Diese sind auf den ersten Blick undurchsichtig, auf den zweiten oft überraschend. Wir beleuchten in diesem Workshop verschiedene Aspekte dieser Phänomene, von der Geometrie bis zu modernen Anwendungen der Mathematik. Dr. Eva Glasmachers et al.
Fakultät für Physik und Astronomie
Physik in der Medizin
Was genau kann mittels Ultraschall untersucht werden? Ist Ultraschall gefährlich für den Menschen? Wofür benötigt man überhaupt das Ultraschallgel? Warum kann ich den Ultraschall nicht hören? Woher kommen die weißen Stellen auf den Ultraschallbildern? In diesem Projekt werdet Ihr grundlegende Versuche zur Schallentstehung, Schallausbreitung, Transmission und Reflexion durchführen und so etwas über die physikalischen Grundlagen der Ultraschalldiagnostik lernen. Am Ende des Workshops werdet Ihr Eure eigenen Ultraschallbilder machen und verstehen, warum das Bild so aussehen muss, wie es aussieht. Dr. Ivonne Möller
Radioaktivität ist überall
Nicht nur in Kernkraftwerken oder im "Atommüll" kommt Radioaktivität vor, sondern auch in der Natur - so wachsen z.B. Paranüsse auf uranhaltigem Boden. In diesem Projekt erfahrt Ihr, was Radioaktivität eigentlich ist, wo sie herkommt und wie sie eingesetzt werden kann, um Informationen über den Aufbau der Materie zu erhalten. Ihr lernt verschiedene Nachweismethoden kennen, charakterisiert die ionisierende Strahlung und untersucht den radioaktiven Zerfall. Neben vielen anschaulichen Experimenten habt Ihr Gelegenheit, eigenständig die radioaktive Strahlung zu erforschen.
Thorsten Cleve
Fakultät für Geowissenschaften
Mit dem Smartphone raus in die Natur
Wir zeigen Euch auf einem kleinen Spaziergang durch den Botanischen Garten, wie wir Naturlehrpfade für Smartphones aufpeppen und was das Ganze mit Geocaching zu tun hat. Das verschafft uns ganz neue Möglichkeiten, wie wir unsere Umwelt kennen lernen können. Wer ein Smartphone oder GPS-Gerät hat, bitte mitbringen! Dr. Angela Hof; Daniel Telaar
Was ist eigentlich Gewährleistungsrecht?
Kaufverträge schließen wir jeden Tag mehrfach. Morgens beim Bäcker, mittags bei einem Elektrohändler und abends an der Tankstelle. Doch welche Rechte habe ich, wenn meine gerade gekaufte Sache - beispielsweise ein MP3-Player - nicht funktioniert? Welche Ansprüche kann ich gegen den Verkäufer geltend machen? Kann ich einen neuen MP3-Player verlangen? Habe ich das Recht, die
Sache jederzeit zurückzugeben, auch wenn sie in Ordnung ist? Die Antwort gibt uns das Kaufgewährleistungsrecht. Im Rahmen des Workshops werden diese Fragen und viele weitere beantwortet. Interessierte Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, Einblicke in die Welt der Rechtswissenschaften zu
erhalten und gleichzeitig praktische Hinweise für das alltägliche Leben zu bekommen. Prof. Dr. Fabian Klinck
Für immer wegschließen?
Bei dieser Veranstaltung werden diese und andere Themen diskutiert: Strafe, Sicherungsverwahrung und ihre menschenrechtlichen Grenzen.
Prof. Dr. Stefan Magen
Katholisch-Theologische Fakultät
Die Bibel in aktuellen Marketingkampagnen für den Glauben
In unserer Bildgesellschaft sieht sich auch die Kirche vor die Aufgabe gestellt, auf den Glauben mit den Mitteln des Marketings aufmerksam zu machen. Der Workshop stellt einige solcher Kampagnen vor. Schon das wird für einigen Diskussionsstoff sorgen, denn so - das sei versprochen - hat man Kirche und Glaube bisher noch nicht gesehen. Einige Kampagnen laden dazu ein, selber
zum Werber, zur Werberin zu werden. Die Einladung nehmen wir an und erarbeiten ebenfalls christlich-theologische Werbeideen.
Prof. Dr. Matthias Sellmann
Einführung in die Patientenuntersuchung
Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, im „Skills-Labor" an medizinischen Modellen zu erfahren und selbst zu erproben, wie Untersuchungen an Patienten durchgeführt werden.
Prof. Dr. Thorsten Schäfer; Anne Niehues; Philipp Kanapinn
Das Gehirn - ein Mal- und Bastelkurs
Mit Knetgummi-Modellen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Strukturen des menschlichen Gehirns und entwickeln so aktiv das Wissen über die Grundlagen der Neuroanatomie. Durch gestalterisches Arbeiten mit künstlerischen Hilfsmitteln sollen nicht nur die Gestalt und Anatomie des Gehirns erlernt werden, sondern auch die physiologischen und biopsychologischen Eigenschaften, Leistungen und Aufgaben der unterschiedlichen Hirnareale. Felix Ströckens
Testothek - Einführung in psychologische Testverfahren
Bei dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in psychologische Testverfahren und lernen ausgewählte Tests kennen. Die Testothek bietet ca. 750 unterschiedliche Testverfahren und ca. 1240 einzelne Tests, u.a. Persönlichkeits-, Entwicklungs-, Intelligenz-, Leistungstests und klinische Tests sowie IT-gestützte Tests. Christopf Saft
Fakultät für Sozialwissenschaft
Gesundheit und Krankheit in modernen Gesellschaften: Ein Blick aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven
Ist Krankheit eine medizinische Diagnose, eine subjektive Wahrnehmung oder eine soziale Zuschreibung? Ist Gesundheit die Abwesenheit von Krankheit, persönliches Wohlbefinden oder eine gesellschaftliche Norm? Wir wollen uns diesen Fragen mithilfe verschiedener Konzepte aus den Gesundheitswissenschaften nähern und ein interdisziplinäres Verständnis von Gesundheit und Krankheit entwickeln. Dabei spielen nicht nur die Medizin,
sondern auch andere wissenschaftliche Disziplinen wie z.B. Soziologie oder Psychologie eine Rolle. Prof. Dr. Anja Hartmann
Fakultät für Sportwissenschaft
Von der Wassergewöhnung zum Schwimmer
Schwimmen ist nichts anderes als Atmen und Gleiten. Vielen Personen fällt es schwer, die waagerechte Wasserlage einzunehmen. Mit diesem Versuch soll ein Weg demonstriert werden, die Wirkfaktoren des Wassers kennenzulernen und dabei von der Gewöhnung zum Schwimmer zu gelangen. Der Workshop wird im Lehr- und Forschungsbereich „Sportarten und Bewegungsfelder“ angeboten und vermittelt die Didaktik und Methodik der Wassergewöhnung. Hinweis: Bitte Schwimmsachen mitbringen. Zur Teilnahme sind keine
Schwimmkenntnisse erforderlich! Kristian Roszkopf
Vom Weit- zum Stabhochsprung
Mit verschiedenen Übungsformen zum Weit- und Stabhochsprung soll die Komplexität verschiedener leichtathletischer Sprungdisziplinen gezeigt werden. Die Teilnehmer bekommen die Gelegenheit, mit dem Stab vielfältige Erfahrungen zu sammeln. Darüber hinaus werden auch die biomechanischen
Aspekte des Springens mittels Videoanalysen veranschaulicht und erläutert. Bitte Sportzeug und - wenn vorhanden - auch Spikes mitbringen.
Christian Osenberg
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Finanz-, Wirtschafts- und Politikkrise - Ein Tsunami ohne Ende?
Die Vorlesung bietet einen Überblick über den Krisenverlauf in den letzten fünf Jahren. Die aktuelle Diskussion von Markt- bzw. Staatsversagen wird dargestellt und es werden unterschiedliche Zukunftsperspektiven erläutert. Insbesondere gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Veranstaltung diesen Fragen
nach: Wie konnte es so weit kommen? Wer hat Schuld? Wie geht es weiter? Prof. Dr. Stephan Paul
Das Ruhrgebiet ist dort, wo man von jedem beliebigen Ort
in jede beliebige Richtung gehen kann und nach spätestens 14 Minuten auf eine Autobahn stößt.
Deutsche Verkehrspolitik und das Downs’sche Gesetz
Prof. Dr. Jörg Schimmelpfennig

