
sommercampus 2013
Beim Sommercampus sind Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eingeladen, die RUB mit allen ihren Fachbereichen kennen zu lernen.
Vom 22.07.2013 bis zum 24.07.2013 erwartet Sie ein buntes Programm mit Einführungsvorträgen, Workshops und Übungen.
Workshop- Programm
Katholisch-Theologische Fakultät
Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft
Fakultät für Sozialwissenschaft
Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Fakultät für Physik und Astronomie
Fakultät für Geowissenschaften
Fakultät für Biologie und Biotechnologie
Abitur - und dann?
Viele Schüler/innen wissen nicht, was sie nach dem Abi machen wollen. Die Entscheidung für Studium und Beruf fällt oft schwer, und der Entscheidungsprozess verläuft nicht immer geradlinig. Um sich für das Passende entscheiden zu können, ist es sinnvoll, sich mit den eigenen Wünschen, Stärken und Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Unser Workshop - speziell für Studieninteressierte ab der Jahrgangsstufe 11 - bietet Unterstützung bei der Entscheidungsfindung.
Ziel des Workshops ist, den individuellen Entscheidungsprozess zu fördern.
(Eva Fischer, Annette Wolff, Zentrale Studienberatung)
Verschwörungstheorien -
Warum sind sie so attraktiv?
Die US-Regierung vertuscht seit Jahrzehnten die Landung außerirdischer Wesen in der Wüste Nevadas (Area 51), J.F. Kennedy wurde von Kubanern/der CIA/der Mafia ermordet, die Illuminaten haben die Regierungen der Welt unterwandert, der Vatikan unterdrückt Beweise, die belegen, dass Jesus und Maria Magdalena gemeinsame Nachkommen hatten, die Pharmaindustrie verschweigt, dass Krebs durch Vitamine geheilt werden kann, die menschengemachte Klimaerwärmung ist die Erfindung eines geltungssüchtigen Forscherkartells und einiger Wind- und Solarkrafthersteller usw. Verschwörungstheorien sind vermutlich beinahe so alt wie die Menschheit selbst, doch im Zeitalter des Internets florieren sie besser als jemals zuvor. Einige dieser Theorien haben hohen Unterhaltungswert, andere kosten jedoch Menschenleben (z.B. die Behauptung einer angeblichen „AIDS-Lüge") oder sind moralisch widerwärtig (z.B. Holocaustleugnung, 9/11 Truth Movement). Wie lassen sich Verschwörungstheorien von seriösen historischen Hypothesen, Pseudowissenschaft von Wissenschaft unterscheiden? Wie entstehen solche Theorien, warum glauben so viele Leute an sie, gibt es Grenzfälle? Haben sich nicht gelegentlich Verschwörungstheorien (Watergate-Skandal…) oder als pseudo-wissenschaftlich verschriene Auffassungen (z.B. die These der Verschiebung der Kontinente) bewahrheitet?
(Dr. Christian Weidemann, Katholisch-Theologische Fakultät)
Kinder und Jugendliche als Theologen? Ungewohnte Perspektiven auf den Religionsunterricht
Kinder und Jugendliche nicht nur als passive Konsumenten oder – noch schlimmer – nicht nur als Objekte von Theologie zu begreifen: dies ist das Anliegen der Kindertheologie und - in letzter Zeit auch - der Jugendtheologie. Ihnen geht es darum, die Kinder und Jugendlichen selber in ihrer Art des Denkens und Erfahrens als Theologinnen und Theologen zu verstehen, die auch den Erwachsenen theologisch etwas zu sagen haben. Doch wie soll dies im bereits Religionsunterricht möglich sein? Wie kommt man in solche Gespräche hinein? Was soll das Ziel solcher Gespräche im Religionsunterricht sein?
(Prof. Dr. Bernhard Grümme, Katholisch-Theologische Fakultät)
Komische Heilige?
Die Säulensteher und ihr Umfeld
Was sind das nur für komische Gestalten? Im rauen Klima Nordsyriens entwickelt sich in der Spätantike (5.-7. Jahrhundert) eine besondere Form der Gottessuche: die Säulensteher. Wenn wir der Überlieferung trauen, dann haben sie Übermenschliches geleistet: bei Hitze, Regen und Schnee stehen sie lange Zeit, manchmal gar Jahrzehnte, auf einer kleinen, nur wenige Meter schmalen Plattform auf der Spitze einer Säule. Die berühmtesten von ihnen, etwa Symeon der Ältere, werden berühmt und ihre Säule ein bekanntes Pilgerzentrum. Der Workshop stellt anschaulich die Lebensform der Styliten vor, fragt nach ihrer Praxistauglichkeit (Kann man wirklich jahrelang auf einer Säule leben?) und erläutert die religiösen Motiven hinter dieser extravaganten Lebensform.
(Prof. Dr. Josef Rist, Katholisch-Theologische Fakultät)
Schreiben, schreiben, schreiben! Wissenschaftliches Schreiben für Facharbeit und Universität
Schreiben ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im universitären Rahmen. Es begleitet Studierende während der gesamten Studienzeit in Form von Hausarbeiten, Essays & Handouts, bis hin zum krönenden Abschluss mit der Bachelor- oder der Masterarbeit. Das Schreiben kann das Verständnis von Inhalten fördern und hat einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie man selbst verstanden und dementsprechend auch benotet wird. Das Schreiben ist also äußerst wichtig, aber gut schreiben ist schwer. Es ist eine Fähigkeit, die viel Übung bedarf. Eine Grundlage des guten Schreibens ist das Kennen und Verstehen von Schreibkriterien sowie die Fähigkeit zum Erkennen von Problemen in Texten. In diesem Workshop werden wir Ihnen fünf der wichtigsten Schreibkriterien, die oft falsch gemacht werden, vorstellen. Wir werden zusammen üben, problematische Textstellen zu erkennen und gemeinsam Probleme und Lösungsansätze dazu diskutieren. Dieser Workshop bereitet Sie nicht nur optimal auf die Anforderungen des Studiums vor, sondern kann Ihnen schon jetzt dabei helfen, eine gute Facharbeit zu verfassen.
(M.Sc. Alexandra Funk, M.Sc. Claudia Mazziotti,
Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft)
Hinter den Kulissen der Lehr-Lernforschung
Lernen kennt jeder. Aber was heißt es, Lernen und Lehren zu studieren und zu erforschen? Die Veranstaltung gibt Einblick in den Alltag der Lehr-Lernforschung. Themen, die Sie im Studium der Erziehungswissenschaft im Bereich der Lehr-Lernforschung erwarten, werden vorgestellt. Es geht um Fragen wie: Reicht ein hoher IQ um zu lernen? Was hat ein russischer Hund mit Lernen zu tun? Warum hat der Fischteich-Effekt nichts mit Bio zu tun? Und was ist so spannend an PISA? Neben Inhalten des Studiums werden auch Beispiele aus der Forschungsarbeit gegeben. Sie lernen PC-Programme kennen, die beim Experimentieren oder beim Lernen mit Texten helfen. Zudem erfahren Sie, was eine gute Forscherin/ ein guter Forscher beachten muss.
(Dr. Jessica Marschner, Dr. Melanie Schütte,
Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft)
Gesundheit und Krankheit in modernen Gesellschaften
Ein Blick aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven
Ist Krankheit eine medizinische Diagnose, eine subjektive Wahrnehmung oder eine soziale Zuschreibung?
Ist Gesundheit die Abwesenheit von Krankheit, persönliches Wohlbefinden oder eine gesellschaftliche Norm? Wir wollen uns diesen Fragen mit Hilfe verschiedener Konzepte aus den Gesundheitswissenschaften nähern und ein interdisziplinäres Verständnis von Gesundheit und Krankheit entwickeln.
Dabei spielt nicht nur die Medizin eine Rolle, sondern auch andere wissenschaftliche Disziplinen wie z.B. Soziologie oder Psychologie.
(Prof. Dr. Anja Hartmann, Fakultät für Sozialwissenschaft)
Beton ist bunt!
Wie erschafft man einen künstlichen Stein? Unter dieser Fragestellung möchten wir Schülerinnen und Schülern den Baustoff Beton und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten näher bringen. Denn: Beton ist nicht gleich Beton. Bauingenieure sorgen dafür, dass durch die gezielte Auswahl der Ausgangsstoffe auch wirklich das gewünschte Produkt entsteht. Beton begegnen wir im alltäglichen Leben sehr häufig – ob als Baustoff für den Straßen-, Brücken- und Wohnungsbau oder als Werkstoff für Skulpturen. Den Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Anhand von prägnanten Beispielen werden die vielseitigen Möglichkeiten zur Formgebung gezeigt. Zu diesem Zweck sollen die Teilnehmenden einmal selbst den Beton kennenlernen. Wie werden die gewünschten und / oder erforderlichen Betoneigenschaften, wie z.B. Festigkeit und Farbe eingestellt? Wie wird der Beton hergestellt, und wie wird sicher gestellt, dass der Beton die rechnerischen Festigkeiten auch besitzt? Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden zu diesem Zweck im Baustofflabor Betone für verschiedene Anwendungen vor- und hergestellt. Die Jugendlichen erfahren, wie sich die unterschiedlichen Ausgangskomponenten auf die Eigenschaften des Betons auswirken. Anschließend werden unterschiedliche Betonprobekörper in speziellen Prüfmaschinen auf ihre Festigkeiten hin untersucht und bis zu ihrem jeweiligen Versagen geprüft. Im Workshop können außerdem ganz persönliche Erinnerungsstücke hergestellt werden und mit nach Hause genommen werden. (Ricarda Behrmann, Christina Fust,
Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften)
Bis(s) zum Asphalteinbau -
Wie entsteht eine Straße?
Straßen sind die Lebensadern der modernen Gesellschaft. Aber nur wenige wissen, wie es unter ihrer Oberfläche aussieht. Der Workshop vermittelt grundlegendes Wissen über Planung und Konstruktion einer Straße und der verwendeten Baustoffe. Die Teilnehmerinnen erfahren, welcher Beanspruchung die Straße durch Verkehr und Klima ausgesetzt ist, wie Spurrinnen entstehen können und was es mit dem Baustoff Asphalt auf sich hat. Im Labor erproben sie, wie eine "ideale" Tragschicht zusammengesetzt ist und lernen die einzelnen Schritte der Asphaltherstellung kennen.
(Natasha Sedaghat, Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften)
Roboter auf Spurensuche: Wie Sensoren für Orientierung sorgen
Hier bringt Fischertechnik künstliche Intelligenz ins Spiel. Als Gehirn des Roboters fungiert die Zentraleinheit dieses Bau-Systems. Der kleine programmierbare Computer übernimmt Steuerungsfunktionen und kann über eine Infrarot Schnittstelle mit anderen Computern kommunizieren. Dank seiner Sensoren kann der Roboter Anweisungen wie „vorwärts fahren“, „links drehen“ oder „rechts drehen“ folgen. Mit wenigen Mausklicks und der passenden Software können diese Vorgaben schnell kombiniert und zu komplizierten Abläufen zusammengesetzt werden. So folgt der Roboter automatisch einer gezeichneten Linie.
(Rene Schuh, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)
Head und Body:
Eine eigene Website gestalten
Wir nutzen das Internet ganz selbstverständlich, doch die Technik, die hinter dem Design im WWW steckt, kennen längst nicht alle. Obwohl HTML oder andere Programmiersprachen auf das ungeübte Auge erst einmal rätselhaft wirken können, sind die zugrunde liegenden Regeln logisch und gut nachvollziehbar. Der Workshhop zeigt Schritt für Schritt, wie eine Website aufgebaut ist. Mit kurzen Texten und einfachen Formatierungen sowie einigen Tabellen, Grafiken und Hyperlinks legen die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer den Grundstein für ihre eigene Webseite.
(Dr.-Ing. Sandra Krüger, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)
Das Echo nutzen:
Radar, Sonar und Ultraschall entdecken
Was macht die Fledermaus so flugsicher, wodurch orientieren sich Wale und Delphine? Es sind ihre ausgesendeten Schallwellen und die empfangenen Echos der Umgebung. Dieses RADAR-Prinzip ist auch für die Menschen in der Luft- und Raumfahrt, im Straßen- und Schiffsverkehr, beim Wetterdienst und in der Astronomie wichtig. So liefert das Echo von Schallwellen dem Ultraschallgerät die notwendigen Bildinformationen. Über die Reflektion von elektromagnetischen Wellen können Radaranlagen Flugzeuge orten, lange bevor unser Auge sie erkennt.
(Christian Schulz, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)
Programmieren auf Knopfdruck: Softwaretechnik praktisch ausprobieren
Die Schülerinnen und Schüler skizzieren ihre Ideen zunächst in einem Diagramm auf ein Blatt Papier. Aus diesem einfachen Modell werden die Grundbestandteile der neuen Software automatisch abgeleitet. Möglich machen dies so genannte „Generatorsysteme“, die die Entwicklung deutlich vereinfachen. Alle benötigten Informationen werden hier direkt miteinander vernetzt. Die Teilnehmerinnen lernen während des Workshops die modellgetriebene Softwareentwicklung kennen und können ihre Ergebnisse am Ende der Veranstaltung in einer Web-Anwendung erstmals testen.
(Michael Goll, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)
Strom aus Wind-
Erneuerbare Energie erzeugen
Das Projekt vermittelt, wie aus Wind mit Hilfe von Motoren und Generatoren elektrische Energie gewonnen wird. Am Versuchsstand ist der Prozess dargestellt: Wenn der Ventilator gegen ein Windrad bläst, dreht sich sein Rotor, dadurch wird Strom in einem Generator erzeugt, der eine Modellbahn antreibt. Verändert man nun die Ausrichtung des Windrads zum Ventilator, wird für die Teilnehmenden offensichtlich, wie schnell sich die gemessene Leistung verändern kann. Der Zug rollt nun mal schneller, mal langsamer über die Schienen. Wer per Hand mit einer Kurbel einen anderen Generator antreibt, stellt fest, wie kräftezehrend es sein kann, die daran angeschlossenen Glühlampen strahlen zu lassen.
(Dr. Volker Staudt, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik )
Mobilfunk und WLAN:
Datenübertragung durch die Luft
Man hört sie nicht, man fühlt sie nicht, aber sie sind dennoch da: Ob per Mobilfunk unterwegs oder per WLAN in den eigenen vier Wänden, Informationen werden unsichtbar durch die Luft übertragen. In diesem Projekt erklären wir Ihnen, wie das genau funktioniert und wie man Handygespräche sichtbar machen kann. Danach zeigen wir, wie die Mikrochips ins Mobiltelefon kommen und broadcasten mit unserem selbst gebauten (Piraten-) Sender.
(Pierre Mayr, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)
Spielregeln im Netz!
Facebook und Whats App im Sicherheits-Check
Alle, für die ein Leben ohne Facebook oder Whatsapp unvorstellbar ist, aufgepasst: Ihre Daten sind weder in sozialen Netzwerken noch beim Instant Messaging mit dem Smartphone wirklich sicher! Und jetzt mal Hand aufs Herz - haben Sie sich schon mal überlegt, was das für Folgen haben kann? Heute oder vielleicht auch erst in ein paar Jahren? Wir zeigen in diesem Projekt, welche Spielregeln Sie kennen müssen. Damit Sie ab sofort sicher und selbstbestimmt im Netz unterwegs sind!
(Prof. Dr.-Ing. Thorsten Holz, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik )
Flexible Flexagons -
Mathematik zum um die Ecke knicken
Ein Streifen Papier entfaltet seine Möglichkeiten!
Aus Dreiecken werden Sechsecke, aus 2 Seiten werden 3, oder 4, oder 5, ... Erleben Sie ungeahnte Wendungen und steigen Sie hinter ihr Geheimnis. Heptahexaflexagons, Tetratetraflexagons, Dodekaflexagons, Flexagons kommen in zahlreichen Formen daher. Mit einem einfachen Stück Papier und ein bisschen Kleber können Sie Ihre eigene Variante erschaffen und spielerisch ihre faszinierende mathematische Struktur analysieren. Als Belohnung für das erfolgreiche um die Ecke knicken, winken eigens kreierte schmackhafte Tri-Lecker-Hexa-Flexagons. (Michael Kallweit,
Fakultät für Mathematik)
Physik in der Medizin
Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Ultraschall eigentlich funktioniert? Wie kann der Arzt ein Embryo sichtbar machen? Schadet die Strahlung nicht dem Körper? In diesem Projekt lernen Sie die Physik des Ultraschalls kennen. Dazu führen wir gemeinsam grundlegende Versuche zur Schallentstehung, Schallausbreitung, Reflexion und Transmission durch. Mit Hilfe weiterer Experimente stellen Sie anschließend selber ein echtes Ultraschallbild her.
(Dr. Ivonne Möller, Fakultät für Physik und Astronomie)
Die Sonne - der nächste Stern
Wenn wir an Sterne denken, denken wir meist an den nächtlichen Himmel und die hellen Lichtpünktchen, die unglaublich weit entfernt sind. Dabei haben wir einen Stern direkt "vor unserer Tür" - die Sonne! Von ihr können wir lernen, wie Sterne im Allgemeinen aufgebaut sind und wie sie ihre Energie erzeugen. Die Sonne ist, astronomisch gesehen, ein ganz normaler, eher kleiner Stern. Dabei ist sie aber alles andere als langweilig! In diesem Workshop wollen wir die Sonne genauer kennen lernen. Wir möchten verstehen, wie sie Energie erzeugt, warum ihre Oberfläche so "brodelt" und welche Auswirkungen Ausbrüche der Sonne auf die Erde haben. Wir werden uns die Sonne mit verschiedenen Geräten anschauen, z.B. mit einem Teleskop und dabei sehen, was auf der Sonnenoberfläche so alles passiert. (Dr. Eva Jütte, Yelena Stein, Fakultät für Physik und Astronomie)
Vom Kühlschrank
zum "kältesten Ort Bochums"
Wie funktioniert ein Kühlschrank? Wie verflüssigt man Luft oder Helium? Was muss ich tun, um Helium auf ein Grad über den absoluten Nullpunkt (1 K) zu kühlen? All diese Fragen werden in diesem Projekt anhand von Experimenten beantwortet. (Dr. Gerhard Reicherz, Fakultät für Physik und Astronomie)
Mit dem Smartphone raus in die Natur
Wir zeigen Ihnen auf einem kleinen Spaziergang durch den Botanischen Garten, wie wir Naturlehrpfade für Smartphones aufpeppen und was das Ganze mit GeoCaching zu tun hat. Das verschafft uns ganz neue Möglichkeiten, wie wir unsere Umwelt kennenlernen können.
Wer ein Smartphone oder GPS-Gerät hat: bitte mitbringen!
(Dr. Angela Hof, Elisa Michel, Fakultät für Geowissenschaften)
Stammzellen des Nervensystems-
Kleine Helfer, live on stage!
Stammzellen haben das Potential zur Selbsterneuerung (Zellteilung). Weiterhin verfügen Stammzellen über die Fähigkeit verschiedene Zelltypen hervorzubringen. So bringen neurale Stammzellen während der Entwicklung des Gehirns sowohl Nervenzellen als auch Gliazellen hervor. Im Hinblick auf stammzellbasierte Ersatztherapien z.B. bei Erkrankungen des Gehirns, rücken diese „kleinen Helfer“ immer mehr in den Vordergrund. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Schülerinnen und Schüler, die Stammzellen in Kultur (in vitro) beobachten und untersuchen wollen.
(Dr. Jacqueline Reinhard, Fakultät für Biologie und Biotechnologie)
Einführung in die neurologische Untersuchung
Dieser Workshop bietet Ihnen einen ersten Einblick in Teilbereiche der neurologischen Untersuchung. In Kleingruppen lernen Sie an verschiedenen Stationen Theorie und Praxis zu Reflexen, Sensibilität und Untersuchung der Hirnnerven kennen und können das Erlernte anschließend untereinander üben. Wer Spaß am Untersuchen hat, ist hier genau richtig!
(Kathrin Klimke-Jung, Ann-Kathrin Treude, Medizinische Fakultät)

