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Linda Müller
Junge Uni
SSC 0/230
Tel.: 0234 32-26767
E-Mail: girlsday@rub.de

Angebote beim Girls' Day an der RUB

Angebote beim Girls' Day 2013 an der RUB

Beim Girls'Day an der Ruhr-Universität Bochum können Schülerinnen der Klassenstufen 8. bis 10., die das Abitur anstreben, in MINT-Studienfächer hineinschnuppern.

Folgende Workshops wurden angeboten:


Wie kommt das Neue in den Kopf des Kunden? Ingenieurswissenschaft trifft Neurowissenschaft

Der Lehrstuhl ISE (Industrial Sales Engineering) lehrt und forscht im Umfeld von Technologie, Gesundheit und Umwelt. Dabei steht der Mensch immer im Mittelpunkt. Im Leonardo da Vinci Competence Laboratory for Customer Care Communication (kurz: LdV-C³-Lab) geht es um die Beantwortung von wissenschaftlichen Problemen rund um die Frage „Wie kommt das Neue in den Kopf des Kunden?“ Dazu werden ingenieurswissenschaftliche und neurowissenschaftliche Forschungsmethoden miteinander verbunden. Für den Girls' Day wird ein Versuch vorgeführt, bei dem eine Person Aufgaben lösen muss. Während die Person die Aufgaben löst, wird die Aktivität des Gehirns mit einer Methode gemessen, die sich Enzephalographie nennt. Dabei werden sogenannte Hirnströme gemessen, die anzeigen können, welche Gebiete unserer Gehirns aktiv sind und wie stark die Aktivität des Gehirns in diesen Bereichen ist. Aus den Ergebnissen dieser Versuchsreihe erwarten wir uns z. B. Erkenntnisse darüber, wie wir zu einer Entscheidung finden, ob wir dieses oder jenes kaufen möchten. Zu Beginn wird es einen kurzen Vortrag mit einer Einführung zum Lehrstuhl und dem Versuch geben. Danach wird der Versuch gezeigt und es besteht die Gelegenheit, "dem Gehirn beim Denken zuzuschauen". Wir freuen uns auf die Teilnehmerinnen! Jessica Drizinsky M.A., Tugba Özcan B.A., Fakultät für Maschinenbau Lehrstuhl für Industrial Sales Engineering LdV-C³-Lab

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Vom Kühlschrank zum "kältesten Ort Bochums"

Wie funktioniert ein Kühlschrank? Wie verflüssigt man Luft oder Helium? Was muss ich tun um einen Helium auf ein Grad über den absoluten Nullpunkt (1 K) zu kühlen? All diese Fragen wirst Du in diesem Projekt anhand von Experimenten beantwortet bekommen.
Dr. Gerhard Reicherz, Fakultät für Physik und Astronomie

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Ist doch logisch, oder? Aussagenlogik und Beweisführung in der Mathematik

In Bochum arbeitet ein Friseur, der allen Männern und nur den Männern die Haare schneidet, die sich nicht selbst die Haare schneiden. Schneidet der Friseur sich dann selbst die Haare?“
Im Alltagsverständnis verlassen wir uns meistens auf unseren gesunden Menschenverstand, um zu entscheiden, ob eine Aussage richtig oder falsch ist. Das berühmte Beispiel zeigt jedoch, dass es Situationen gibt, in denen Zweifel darüber auftreten können, wann wir einen Gedankengang als logisch oder unlogisch interpretieren. Für die Mathematik stellt ein sicheres Verständnis im Umgang mit Logik, die Grundlage des wissenschaftlichen Arbeitens dar. In diesem Workshop erlernen die Teilnehmerinnen Techniken des korrekten logischen Schließens, durch die sie in der Lage sein werden kleinere mathematische Beweise selbstständig zu erarbeiten. Folglich vermittelt diese Veranstaltung einen Einblick in zentrale mathematische Beweisführungsstrategien, die sowohl in der Schule als auch mit Ausblick auf das spätere Studium wichtige Anknüpfpunkte finden.
Michael Casper, Sven Schüler, Fakultät für Mathematik

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Baustatik – Wie werden Tragwerke berechnet?

Was macht eigentlich eine Tragwerksplanerin? In einem kurzen Vortrag erhaltet Ihr Einblicke in diesen spannenden und abwechslungsreichen Beruf. Wir zeigen, welche Aufgaben im Ingenieurbüro und auf der Baustelle zu lösen sind, damit beispielsweise Gebäude, Brücken und Tunnelbauwerke erstellt werden können. Dann seid Ihr dran. In kleinen Teams könnt Ihr am Computer Brücken entwerfen und ausprobieren, ob sie halten. Abschließend gibt es einen kurzen Einblick in aktuelle Forschungsvorhaben. Ihr erfahrt, wie mit neuartigen Berechnungsmethoden maschinelle Tunnelvortriebe simuliert und gesteuert werden können.
Dr. Steffen Freitag
, Fakultät für Bau- & Umweltingenieurwissenschaften

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Strom aus Wind - Erneuerbare Energie erzeugen

Das Projekt vermittelt, wie aus Wind mit Hilfe von Motoren und Generatoren elektrische Energie gewonnen wird. Am Versuchsstand ist der Prozess dargestellt: Wenn der Ventilator gegen ein Windrad bläst, dreht sich sein Rotor, dadurch wird Strom in einem Generator erzeugt, der eine Modellbahn antreibt. Verändert man nun die Ausrichtung des Windrads zum Ventilator, wird für Euch offensichtlich, wie schnell sich die gemessene Leistung verändern kann. Der Zug rollt nun mal schneller, mal langsamer über die Schienen.
Prof. Dr.-Ing. Volker Staudt,
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

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Wie Klimatologinnen arbeiten

Das haben wir alle schon gespürt: Im Sommer ist es im Wald nicht so warm wie in der Stadt. Man spricht auch vom Stadtklima und vom Freilandklima. Aber wie kommt dieser Unterschied zustande? Wir werden uns mit diesem Thema beschäftigen und anschauen, wie eine Klimatologin arbeitet. Sie muss Messungen durchführen und die Messergebnisse interpretieren. Außerdem werden wir Wärme mit der Wärmebildkamera sichtbar machen und eigene kleine Klima-Forschungsprojekte entwickeln. (Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Seid also vorbereitet!)
Nils J. Fonteyne, Julia Fuchs, Fakultät für Geowissenschaften

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Der Hurrikan im Visier

Orkanartige Stürme, gewaltige Überschwemmungen, entwurzelte Bäume – wenn ein Hurrikan über das Land zieht, hinterlässt er eine Spur der Verwüstung. Wie aber kommt es zu Hurrikans? Und was hat ein Hurrikan eigentlich mit Geographie und Physik zu tun? Bei uns kannst Du diesen Fragen nachgehen und an Experimenten verschiedene Naturphänomene rund um den Hurrikan erforschen.
Prof. Dr. Irene Neumann, Prof. Dr. Sandra Hof,
Fakultät für Physik und Astronomie

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Erdbeben kontrollieren - Warum manche Bauten einstürzen und andere nicht

Häufig wird eine Ingenieurin mit der Frage konfrontiert, ob ein Bauteil den äußeren Belastungen standhält oder nicht. Dabei müssen insbesondere dynamische Belastungen, also Belastungen, die sich mit der Zeit verändern, beachtet werden. In vielen Fällen werden Systeme periodisch, also gleichförmig, dynamisch belastet. Unter gewissen Voraussetzungen bewirkt diese Belastung eine sogenannte Resonanz, die ein Aufschaukeln des Bauteils zur Folge hat. Ohne Gegenmaßnahmen führt dies zur Zerstörung des Bauteils. Dabei ist es egal, um was für Bauteile es sich handelt. Die grundsätzliche Problemstellung tritt sowohl bei Motorenteilen, Hubschrauberblättern und Flugzeugflügeln als auch bei Hochhäusern oder Brücken auf. In der Veranstaltung werden zunächst die wichtigsten Begriffe erläutert wie bspw. Frequenz, Amplitude, Federsteifigkeit und Impuls. Danach werden die Teilnehmerinnen an einem experimentellen Aufbau Messungen durchführen und einen Versuchsstand bedienen. Hier werden die eingeführten Begriffe veranschaulicht und den Teilnehmerinnen die Möglichkeit gegeben, die verschiedenen Schwingungen selbst zu erfahren. Abschließend wird eine erste Einführung in die Übertragung der beobachteten Phänomene in mathematische Ausdrücke gegeben. Die Veranstaltung endet mit der Analyse der mechanischen Gleichungen, mit Hilfe derer das Experiment praxisnah modifiziert und Tilgung erreicht wird.
Dr.-Ing. Philipp Junker, Prof. Dr. Klaus Hackl, Fakultät für Bau- & Umweltingenieurwissenschaften

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Warum kreuzen sich unsere Wege?

Schaut man auf das Schienennetz der Bahn in Nordrhein-Westfalen, so findet man Bahnhöfe, Brücken, Weichen und viele Kilometer freie Bahnstrecke. Brücken sind aufwendig zu bauen und bei Weichen dürfen Züge nur langsam fahren. Wie kann man ein solches Netzwerk bauen, damit es möglichst wenige solcher Kreuzungspunkte gibt? Völlig vermeiden lassen sie sich meist nicht, aber warum? Und wie sieht das in künstlichen Welten aus? Auf einer Welt in Form einer Scheibe, eines Schlauchs oder einer Brezel? Wir werden einfache Netzwerke konstruieren und analysieren. Dabei begeben wir uns auf die Suche nach einer mathematischen Formel, die hinter all diesen Netzwerken steckt – und verblüffend einfach ist.
Dr. Matthias Kalus, Dr. Annett Püttmann, Fakultät für Mathematik

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Tiefe Einblicke - Ultraschallbildgebung in der Medizintechnik

Den Herzschlag beobachten, die Schilddrüse erkennen oder die Fließgeschwindigkeit von Blut in den Adern messen – Ultraschall lässt einen Blick in den eigenen Körper zu. Wir veranschaulichen die physikalischen Grundlagen des Ultraschalls und die technischen Aspekte der Bildgebung. Anschließend können die Teilnehmerinnen selbst Bilder mit einem medizinischen Ultraschallgerät aufnehmen und beurteilen.
Stefanie Dencks, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

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Mit dem Smartphone raus in die Natur

Wir zeigen Euch auf einem kleinen Spaziergang durch den Botanischen Garten, wie wir Naturlehrpfade für Smartphones aufpeppen und was das Ganze mit GeoCaching zu tun hat. Das verschafft uns ganz neue Möglichkeiten, wie wir unsere Umwelt kennenlernen können. Wer ein Smartphone oder GPS-Gerät hat, bitte mitbringen!
Elisa Michel / Angela Hof, Fakultät für Geowissenschaften

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Spielregeln im Netz! Facebook und WhatsApp im Sicherheits-Check

Alle, für die ein Leben ohne Facebook oder Whatsapp unvorstellbar ist, aufgepasst: Eure Daten sind weder in sozialen Netzwerken noch beim Instant Messaging mit dem Smartphone wirklich sicher! Und jetzt mal Hand aufs Herz - habt Ihr Euch schon mal überlegt, was das für Folgen haben kann? Heute oder vielleicht auch erst in ein paar Jahren? Wir zeigen in diesem Projekt, welche Spielregeln Ihr kennen müsst. Damit Ihr ab sofort sicher und selbstbestimmt im Netz unterwegs seid!
Thorsten Holz,
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

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Dechiffriert - Geheime Botschaften entschlüsseln

Hier geht es um (vermeintlich) sichere Verschlüsselungsverfahren aller Art. Wir zeigen, wie man traditionelle Verschlüsselungsmethoden und selbst den modernen Data Encryption Standard knacken kann. Denn wir müssen dem Taubenzuchtverein TZV Bochum 1905 helfen, die nach einem Umtrunk verloren gegangenen geheimen Schlüssel wieder zu finden!
David Oswald, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

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Sportmedizinische Leistungsdiagnostik

Wesentlicher Bestandteil der Teildisziplin Sportmedizin im Rahmen der Sportwissenschaft ist eine sportart- und zielgruppenspezifische Leistungsdiagnostik. Dabei stehen die Leistungskomponenten Ausdauer und Kraft im Vordergrund. In der Veranstaltung werden verschiedene Testverfahren vorgestellt und im Hinblick auf mögliche Forschungs-Fragestellungen erläutert. Hinweis: Bitte Sportbekleidung mitbringen.
Katharina Felker, Daniela Fett, Fakultät für Sportwissenschaft

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Hexenküche

Mit alltäglichen Gegenständen ist es möglich, zauberhafte Experimente zu machen! Die magische Mischung aus Essig und Backpulver bringt ungeahnte Kräfte hervor. Flüssige Luft verwandelt Blumen in eisige Skulpturen und schrumpft Gegenstände winzig klein. Die Herstellung von Schokoeis grenzt an Zauberei. Doch schließlich lüften wir das Geheimnis und zeigen Euch, dass hinter den spannenden Phänomenen nichts als reine Wissenschaft steckt.
Prof. Dr. Martina Havenith, Sarah Schäfer, Fakultät für Chemie und Biochemie

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Physik in der Medizin

Hast Du Dich schon mal gefragt, wie Ultraschall eigentlich funktioniert? Wie kann die Ärztin einen Embryo sichtbar machen? Schadet die Strahlung nicht den Körper? In diesem Projekt lernst Du die Physik des Ultraschalls kennen. Dazu führen wir gemeinsam grundlegende Versuche zur Schallentstehung, Schallausbreitung, Reflexion und Transmission durch. Mit Hilfe weiterer Experimente stellst Du anschließend selber ein echtes Ultraschallbild her.
Dr. Ivonne Möller, Fakultät für Physik und Astronomie

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Die Zelle - Leben auf kleinstem Raum

Wir werden anhand von Einzellern und Zellkulturen beobachten, wie die Grundprinzipien des Lebens auf kleinstem Raum ablaufen. Dazu benutzen wir Mikroskope, um in die Welt der kleinen Lebewesen vorzudringen. Nahrungsaufnahme, Bewegung und Vermehrung der Einzeller werden wir live verfolgen können. Bei einer Führung durch die Räume des Lehrstuhls zeigen wir Reinräume und Zellkulturarbeitsplätze, biologische Labore und Mikroskopierstationen. Wir geben gern Informationen über unsere Arbeit als Wissenschaftlerinnen und technische Assistentinnen weiter, um Entscheidungen über eine spätere Berufswahl zu erleichtern.
Dr. Ursula Theocharidis, Fakultät für Biologie und Biotechnologie

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Blinkende Herzen - Die Grundlagen der Elektronik erkunden

Dass Elektronik bunt ist, blinken kann und Freude macht, wird in diesem Projekt deutlich. Nach einer kurzen Einführung startet der Ausflug in die Welt der Technik mit einer Handvoll kleinster Bauteile. Ihr orientiert Euch an einem Schaltplan und könnt direkt loslegen. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl und in Bastellaune erkundet Ihr hier die Grundlagen der Elektronik. Ist schließlich alles richtig gesteckt, verlötet und miteinander vernetzt, beginnen die 18 Leuchtdioden zu blinken: Taktvoll im Rhythmus, mit einem Schalter zum An- und Ausschalten.
Dr.-Ing. Pierre Mayr, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

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Girls' Group - Teamgeist kann man trainieren

Das eine Team jubelt – die anderen gehen kommentarlos nach Hause. Eigentlich hätten die anderen gewinnen müssen, aber der Teamgeist fehlte. Wie entwickelt eine Gruppe Teamgeist, was gehört dazu und wozu brauche ich überhaupt ein Team? In diesem Workshop lernt Ihr teambildende Bewegungsspiele kennen. Über Bewegungsaufgaben erfahrt Ihr, was es bedeutet, sich im Team zu vertrauen, Stärken und Schwächen zu erkennen und gemeinsam Aufgaben zu lösen. Hinweis: Bitte Sportbekleidung mitbringen.
Dr. Mechthild Schütte, Claudia Sieweke, Fakultät für Sportwissenschaft

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Mit Backpulver kann man nicht nur backen! Mitmachexperimente rund ums Backpulver

Um herauszufinden was Backpulver ist, werden wir qualitative Nachweise durchführen. Anschließend werden wir anhand von eindrucksvollen Experimenten verdeutlichen, wieviel Kohlenstoffdioxid in Backpulver gebunden ist.
Susanne Buse, Kristina Kluthke,
Fakultät für Chemie und Biochemie

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Radioaktivität ist überall

In diesem Projekt wird untersucht, was Radioaktivität ist, wo sie herkommt und wie sie eingesetzt werden kann, um Informationen über den Aufbau der Materie zu erhalten. Neben zahlreichen anschaulichen Experimenten habt Ihr Gelegenheit, mit verschiedenen Nachweismethoden ausgiebig die radioaktive Strahlung zu untersuchen. Dabei kommt auch die klassische Nebelkammer zum Einsatz. Torsten Cleve, Fakultät für Physik und Astronomie

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Hochspannung: Blitze im Labor und zum Anfassen

Wir werden durch Kurbeln an einer selbstgebauten Influenzmaschine Hochspannung statisch erzeugen und die Entladungsblitze durch Papier schicken. Die damit erzeugten kleinen Löcher schauen wir uns mit dem Mikroskop an. Dann werden wir induktiv durch einen Tesla-Transformator eine hochfrequente Hochspannung erzeugen, deren Blitze wir sogar ungefährlich durch den Körper des Professors ableiten können.
Prof. Dr. Andreas Wieck, Fakultät für Physik und Astronomie

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Raketenbau mit Einwegflaschen

Kann man wirklich aus Einwegflaschen „mal eben so“ Raketen bauen – die tatsächlich mehrere Meter in die Luft fliegen? Ja, das funktioniert wirklich ganz einfach. Genau solche Raketen werdet Ihr in diesem Workshop bauen. Dahinter verbergen sich das Prinzip der Massenträgheit und natürlich die Raketengleichung. Ihr werdet etwas über Aerodynamik lernen und könnt selber ausprobieren, wofür der sogenannte Drehimpuls bei diesem Experiment besonders wichtig ist. Wir werden mit verschieden Treibstoffen arbeiten und am Ende Eure Raketen natürlich fliegen lassen.
Prof. Dr. Andreas Wieck, Fakultät für Physik und Astronomie

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Robotik erleben

Robotik erleben und ausprobieren, das bietet das Institut für Neuroinformatik am Girls' Day. In einem Mitmachexperiment lernt Ihr, wie kleine mobile Roboter ihre Umwelt wahrnehmen und sicher um Hindernisse navigieren. Zusätzlich zeigen wir Euch in Demonstrationen weitere Roboter aus unserem Robotiklabor. Abschließend erfahrt Ihr im Bewegungslabor, wie Erkenntnisse über menschliche Bewegung auf den Roboter übertragen werden können.
Dr. Yulia Sandamirskaya, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

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Das Echo nutzen: Radar, Sonar und Ultraschall entdecken

Was macht die Fledermaus so flugsicher, wodurch orientieren sich Wale und Delphine? Es sind ihre ausgesendeten Schallwellen und die empfangenen Echos der Umgebung. Dieses RADAR-Prinzip ist auch für die Menschen in der Luft- und Raumfahrt, im Straßen- und Schiffsverkehr, beim Wetterdienst und in der Astronomie wichtig. So liefert das Echo von Schallwellen dem Ultraschallgerät die notwendigen Bildinformationen. Über die Reflektion von elektromagnetischen Wellen können Radaranlagen Flugzeuge orten, lange bevor unser Auge sie erkennt.
Dr.-Ing. Bianca Will,
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

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Spuk mit Sand und Ton

Um Hochhäuser, Einfamilienhäuser, Dämme oder Tunnel richtig bemessen zu können, sind detaillierte Informationen über die Eigenschaften des anstehenden Bodens notwendig. Sie sind zum Beispiel für die Setzungsberechnung von Gebäuden oder die Bestimmung der Durchlässigkeit von Dämmen unverzichtbar. In diesem Workshop zeigen wir ungewöhnliche Phänomene, die in Böden auftreten können: Denn wie von Geisterhand berührt, versinken Gebäude plötzlich, erstarrt der Boden oder fließt Wasser nach oben. Wir gehen diesem „Spuk“ und seinen Ursachen in interessanten Versuchen mit verschiedenen Sand- und Tonarten auf den Grund. Dipl.-Ing. Hanna Viefhaus, Fakultät für Bau- & Umweltingenieurwissenschaften

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Aktionen mit Ionen - Entdecke die Kraft der Plasmen

Sie sind immer da, werden aber selten bemerkt ­ dabei ist die Sonne, das größte Plasma, allgegenwärtig. Plasmen können einiges: Satelliten antreiben, Karies schmerzfrei entfernen oder Nagellack haltbarer machen. Bei der Herstellung von Mikroprozessoren für Handys gehören Plasmen schon heute zum Standard und in der Zukunft werden sie wahrscheinlich das Energieproblem der Menschheit lösen. Wir verraten, was ein Plasma ist, was es kann und wie man 5-Centstücke vergoldet.
PD Dr.-Ing. Thomas Mussenbrock, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

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Stadtplanung erleben - Die Geheimnisse eines Bebauungsplans

Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, wer eigentlich plant, wo Straßen verlaufen und wo Gebäude entstehen? Wer darüber entscheidet, ob in den Gebäuden gewohnt oder gearbeitet wird? Ob ein Kreisverkehr oder eine Kreuzung als Zufahrt eines Wohngebietes geeigneter ist? Diese Entscheidungen werden bei der Erstellung eines Bebauungsplans getroffen. Als Vorbereitung auf das spätere Berufsleben wird in der Vertiefungsrichtung Verkehrswesen im Rahmen des Bauingenieurstudiums ein solcher Bebauungsplan von Studierenden angefertigt. Um einen Einblick in die Stadtplanung zu bekommen und zukünftig Planungsprozesse besser verstehen zu können, werden wir in dem Workshop einen Bebauungsplan für ein Gebiet in Bochum zusammen erarbeiten. Dabei könnt Ihr selber Bleistift und Lineal anlegen und Eure Ideen in die Tat umsetzen.
Dipl.-Ing. Nina von der Heiden, Helen Waleczek M. Sc., Fakultät für Bau- & Umweltingenieurwissenschaften

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Beton ist bunt!

Wie erschafft man einen künstlichen Stein? Unter dieser Fragestellung möchten wir Euch den Baustoff Beton und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten näher bringen. Denn: Beton ist nicht gleich Beton. Bauingenieurinnen sorgen dafür, dass durch die gezielte Auswahl der Ausgangsstoffe das gewünschte Produkt entsteht. Beton begegnen wir im alltäglichen Leben sehr häufig – ob als Baustoff für den Straßen-, Brücken- und Wohnungsbau oder als Werkstoff für Skulpturen. Den Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Um die Vielseitigkeit des Baustoffs Beton selber zu erfahren, ist Teamwork angesagt. Wie wird der Beton hergestellt, und wie wird sichergestellt, dass der Beton die rechnerischen Festigkeiten auch besitzt? Wie werden die gewünschten Betoneigenschaften, wie z.B. Festigkeit und Farbe eingestellt? Ihr werdet erfahren, wie sich die unterschiedlichen Ausgangskomponenten auf die Eigenschaften des Betons auswirken und kreiert aus selbst hergestelltem Beton Euer ganz persönliches Andenken an den Workshop. Anschließend werden unterschiedliche Betonprobekörper in speziellen Prüfmaschinen auf ihre Festigkeiten hin untersucht und bis zu ihrem jeweiligen Versagen geprüft. Ihr lernt anhand kurzer Einführungen, wie die erforderlichen Festigkeiten rechnerisch ermittelt werden können, als auch, welche Versagensarten bei Überbelastungen von Beton entstehen.
Dipl.-Ing. Melanie Benra, Dipl.-Ing. Chrisitna Fust, Pia Neugebauer M. Sc., Fakultät für Bau- & Umweltingenieurwissenschaften

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It's not Magic, it's only Bentonite!

Wir testen die "magischen" Eigenschaften von Bentonitsuspensionen und untersuchen das Verhalten in verschiedenen Böden, wie z.B. Sand und Kies. Bentonitsuspensionen werden bei Tunnel- und Leitungsvortrieben, bei geotechnischen und geothermischen Bohrungen sowie bei Schlitz- und Bohrpfahlwänden eingesetzt. Eine Suspension besteht aus Wasser und Tonmineralen: dem Bentonit. Die besonderen Eigenschaften von Bentonitsuspensionen basieren auf einer Kombination aus rheologischen, physikalischen und chemischen Phänomenen, die wir in verschiedenen Versuchen genauer unter die Lupe nehmen.
Prof. Dr.-Ing. Markus Thewes, Fakultät für Bau- & Umweltingenieurwissenschaften

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