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"Das Highlight war der Besuch eines rechtsmedizinischen Vortrags mit meinem Mentor"

Svenja WortmannSvenja Wortmann

geboren 1994
Schülerin im Abitur
(Stand: 1.7.2013)

Teilnahme am Girls' Day im Jahr 2010 und Mailmentoring Plus seit dem Jahr 2010

Wer oder was hat Sie bewogen, an diesem Projekt teilzunehmen?

Ich habe am Girls‘ Day teilgenommen, weil ich mich über Naturwissenschaften und naturwissenschaftliche Berufe informieren wollte, was man im täglichen Leben als Schüler nicht so gut kann. Über den Girls‘ Day bin ich auch auf das Mailmentoring Plus-Programm gestoßen.

Was haben Sie sich davon versprochen und welche Erwartungen haben sich bestätigt?

Der Girls‘ Day Workshop "Wie man chemischen Reaktionen Beine macht" aus dem Bereich Chemie/Biochemie hatte genau meinen Geschmack getroffen. Ich bekam bei diesem Workshop einen ersten Einblick in die Fakultät für Chemie und Biochemie sowie weitere Angebote der RUB. Für mich war von diesem Tag an klar, dass die RUB die Universität ist, an der ich ein Studium aufnehmen möchte, da ich hier eine Vielfalt an Leistungen geboten bekomme, die meinen Erwartungen entsprechen.

Durch die vielen positiven Eindrücke am Girls‘ Day schrieb ich mich im kommenden Wintersemester für das Projekt Mailmentoring Plus ein, um mich ausführlicher über mein Wunsch-Studium zu informieren.

Das Projekt gab mir dabei die Möglichkeit, mich früh genug mit meinem Wunsch, Chemie zu studieren, auseinanderzusetzen und in das Studium hineinzuschnuppern. So werde ich mich in diesem Jahr für ein Studium im Fach Chemie an der RUB bewerben.

Woran denken Sie, wenn Sie an das MINT-Projekt zurückdenken?

Ich denke an viele spannende Vorlesungen und Laborversuche zurück, die ich mit meinem Mentor Mark Richter erleben durfte. Mark war ein Mentor, der mir mit Rat und Tat zur Seite stand und der mir wertvolle Ratschläge für mein kommendes Studium gab.

Was war Ihr "Highlight" im Projekt?

Mein Highlight war der Besuch eines rechtsmedizinischen Vortrags von Dr. Mark Benecke zusammen mit meinem Mentor Mark.

Was haben Sie durch die Teilnahme gelernt?

Ich habe gelernt, dass das Wahrnehmen solcher Angebote nur zu empfehlen ist, denn sie bringen einen nicht nur auf der Wissensebene weiter, sondern erweitern auch den persönlichen Horizont.

Welchen Einfluss hatte das Projekt auf Ihre persönliche und berufliche Entwicklung?

Ein Studium sowie die weitere Berufsplanung sind komplexe Fragestellungen, die ich durch den intensiven Austausch mit meinem Mentor und seinen Erfahrungen gezielter ordnen konnte. Dies gab mir die Möglichkeit, den Einstieg in mein Chemiestudium perfekt und entspannt vorzubereiten.

Persönlich kann ich nur sagen, dass das Mailmentoring Plus-Programm eine gute und richtige Entscheidung war. Es gab mir die Gelegenheit, meine Fähigkeiten besser kennenzulernen, es weckte in mir neue Energien und stärkte mein Selbstbewusstsein. Außerdem habe ich durch das Projekt einen lieben Freund gewonnen, der mir auch nach drei Jahren Mailmentoring noch mit Rat und Tat zur Seite steht.

Was würden Sie interessierten Schülerinnen vor Studienbeginn raten?

Ich würde interessierten Schülerinnen raten, dass die unterschiedlichen MINT-Projekte eine sehr interessante und gelungene Möglichkeit sind, schon während der Schulzeit neue Erfahrungen an der RUB zu machen. Wer sich noch unsicher in Bezug auf sein Studium ist, kann z. B. durch das Mailmentoring Plus-Programm sehr schnell erkennen, ob ein bestimmtes Fach etwas für sie oder ihn ist oder ob man in seiner Vorstellung ganz falsch liegt. Man bekommt an der RUB individuelle und persönliche Unterstützung, die einem die Möglichkeit bietet, Stärken und Interessen genauer kennenzulernen und sich zu verschiedenen Studienoptionen zu informieren. Ich kann also nur allen interessierten Schülern empfehlen, sich mit dem bevorstehenden Studium und wissenschaftlichen Fragestellungen zu beschäftigen und sich einmal die Angebote der RUB anzuschauen. Nutzt den richtigen Zeitpunkt und lasst Euch einfach mal zum Wissen-Wollen motivieren.