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"Ich habe viel über mich selbst gelernt"

Jil Alexandra Schrader

geboren 1996
Schülerin (Stand: 1.7.2013)

Teilnahme am Girls' Day im Jahr 2010

Wer oder was hat Sie bewogen, an diesem Projekt teilzunehmen?

Von der Schule aus müssen wir am Girls' Day teilnehmen. Da ich mir nichts anderes vorstellen kann, als später einmal zu studieren, habe ich mich gleich an der nahegelegenen Ruhr-Universität Bochum umgesehen.

Was haben Sie sich davon versprochen und welche Erwartungen haben sich bestätigt?

Ich hatte erwartet, einen kleinen Einblick in das Fach Chemie zu bekommen: Themen und Dauer des Studiums, benötigte Noten und Charakterzüge für das Studium etc. Meine Erwartungen wurden alle erfüllt bzw. sogar noch übertroffen, da wir auch großartige Experimente gemacht haben.

Woran denken Sie, wenn Sie an das MINT-Projekt zurückdenken?

Ich denke sofort an den Spaß, den ich im Labor hatte, während wir zum Beispiel ein Reagenzglas verspiegelt haben.

Was war Ihr "Highlight" im Projekt?

Ganz klar: Mein Highlight war das Verspiegeln (und Mitnehmen!) eines Reagenzglases. Auch die Mittagspause in der Mensa zwischen all den „richtigen“ Studenten war großartig!

Was haben Sie durch die Teilnahme gelernt?

Ich habe viel über mich selbst gelernt und kann nun Fragen für mich beantworten wie "Ist dieses Studienfach (Chemie) etwas für mich?" oder "Möchte ich an dieser Uni studieren?"

Welchen Einfluss hatte das Projekt auf Ihre persönliche und berufliche Entwicklung?

Das Projekt hatte einen positiven Einfluss, denn jetzt kann ich mir sicherer sein, ob das Fach etwas für mich ist oder nicht. Ich muss nun nicht mehr raten oder ausprobieren.

Was würden Sie interessierten Schülerinnen vor Studienbeginn raten?

Ich würde den Schülerinnen natürlich raten, an einem Programm wie diesem teilzunehmen anstatt zu raten oder Zeit mit einem Studiengang zu vergeuden, der einem hinterher doch nicht gefällt.