RUB » Junge Uni » Wir haben MI(N)T gemacht! » Interview mit Anastasia Schmidt

"Wir wurden super betreut!"

Anastasia SchmidtAnastasia Schmidt

geboren 1987
berufstätig (Stand: 1.7.2013)

Teilnahme am Girls' Week
im Jahr 2006

Wer oder was hat Sie bewogen, an diesem Projekt teilzunehmen?

Ich wollte die Ruhr-Universität kennenlernen und mir einen Eindruck von der Fakultät Maschinenbau machen. Zu diesem Zeitpunkt war ich in der 13. Klasse und wollte in Erfahrung bringen, ob Ingenieurwissenschaft das Richtige für mich ist.

Was haben Sie sich davon versprochen und welche Erwartungen haben sich bestätigt?

Ich habe mir davon versprochen, mich mit Studierenden und Absolventen auszutauschen. Zusätzlich wollte ich wissen, was fachlich auf mich zukommen könnte. Das Programm der Girls‘ Week hat sehr dazu beigetragen, dass ich mich für die Ingenieurwissenschaften entschieden habe. Vor allem die interaktiven Versuche haben mir damals gefallen.

Woran denken Sie, wenn Sie an das MINT-Projekt zurückdenken?

Die Ruhr-Uni hat sich große Mühe gegeben, junge Frauen in die Ingenieurwissenschaften zu holen. Wir wurden super betreut und es war eine gelungene Veranstaltung.

Was war Ihr "Highlight" im Projekt?

Mir ist besonders der Versuch der Werkstoff-Wissenschaften mit dem Formgedächtnis-Draht in Erinnerung geblieben.

Was haben Sie durch die Teilnahme gelernt?

Ich habe die Uni und ein wenig vom Studentenleben kennengelernt. Außerdem hab ich festgestellt, wie vielschichtig der Bereich Maschinenbau ist und wozu ich in der Schule Physik gelernt habe.

Welchen Einfluss hatte das Projekt auf Ihre persönliche und berufliche Entwicklung?

Ich habe letztendlich 2007 angefangen, an der Ruhr-Uni zu studieren. Im Sommer 2012 habe ich meinen Master-Abschluss in SEPM gemacht. In dieser Zeit habe ich mich aktiv im Fachschaftsrat und beim Tag der offenen Tür engagiert, um jüngere Menschen vom Studiengang Maschinenbau und von der RUB zu begeistern.

Was würden Sie interessierten Schülerinnen vor Studienbeginn raten?

Schülerinnen sollten sich gegen Ende der Abi-Zeit ausführlich mit dem Thema Studium und der Studienfachwahl beschäftigen, auf Messen gehen und an Projekten der Uni teilnehmen. Hierbei kann man einfach "seine Fühler ausstrecken" und schauen, ob man sich für die jeweiligen Fachbereiche begeistern kann.