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"Ich fand es klasse, bereits mit 14 Jahren eine Uni anschauen zu können"

Jessica Krümmel

geboren 1996
Schülerin, Leistungskurse Deutsch und Biologie, Grundkurse Physik und Chemie (Stand: 1.7.2013)

Teilnahme am Girls' Day im Workshop Physik in der Medizin im Jahr 2011

Wer oder was hat Sie bewogen, an diesem Projekt teilzunehmen?

Mich hat bei der Wahl dieses Projekts besonders das breite Fächerangebot der Ruhr-Universität Bochum überzeugt, sodass ich erst gar nicht wusste, für welchen Workshop im Bereich Physik ich mich entscheiden sollte.

Was haben Sie sich davon versprochen und welche Erwartungen haben sich bestätigt?

Ich habe einen ausgesprochen interessanten und vor allem informativen Tag an der Uni erwartet, zumal mich das Fach Physik schon vor dem Projekt sehr interessiert hat. Die Möglichkeit, sich eine Universität bereits im Alter von 14 Jahren anschauen zu können, fand ich klasse.

Woran denken Sie, wenn Sie an das MINT-Projekt zurückdenken?

Wenn ich an meinen Girls‘ Day an der RUB zurückdenke, denke ich zuerst daran, wie ich kurz vor Beginn des Projekts über den Campus geirrt bin. An einer guten Wegbeschreibung mangelte es nicht, es war vielmehr die Größe der Universität, die mich als Schülerin eines Gymnasiums mit gerade einmal 800 Schülern total überforderte. Die anderen Teilnehmer des Projekts waren auch alle super nett und alle Studenten und Projektleiter waren sehr hilfsbereit. Insgesamt kann ich auf einen sehr interessanten und erlebnisreichen Tag an der Fakultät für Physik zurückblicken und bin froh, mich für dieses Projekt entschieden zu haben.

Was war Ihr "Highlight" im Projekt?

Mein ganz persönliches Highlight war der Bezug zur Medizin, da Ärztin schon immer mein Traumberuf war und auch weiterhin ist. Die Funktionsweise bildgebender Verfahren, z. B. eines Ultraschallgeräts kennenzulernen und auch selbst auszuprobieren und erforschen zu können, war äußerst interessant.

Was haben Sie durch die Teilnahme gelernt?

Durch die Teilnahme an einem Workshop beim Girls‘ Day an der RUB habe ich vor allem gelernt, wie facettenreich die Physik ist und auf wie viele Lebensbereiche sie Einfluss nimmt und welche Rolle sie vor allem in der Medizin spielt, insbesondere bei der Diagnose bestimmter Krankheiten.

Welchen Einfluss hatte das Projekt auf Ihre persönliche und berufliche Entwicklung?

Durch das Projekt ist mein Interesse an Physik in der Schule gewachsen und die Teilnahme hat mich in meinem Berufswunsch bestärkt: Für mich steht mittlerweile zu 100% fest, dass ich nach dem Abitur Medizin studieren möchte.

Was würden Sie interessierten Schülerinnen vor Studienbeginn raten?

Schülern, die sich für ein Studium im Bereich der Physik, aber auch für andere Bereiche interessieren, kann ich die Teilnahme an solchen Projekten nur empfehlen. Man hat dadurch die Möglichkeit, mal einen Tag in den Uni-Alltag vor dem Studienbeginn hineinzuschnuppern und kann sich so viel besser vorstellen, wie ein Studium abläuft.