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"Es war interessant, die wirkliche Welt der Studenten zu erleben"

Susan KlimczakSusan Klimczak

geboren 1994
Schülerin (Stand: 1.7.2013)

Teilnahme am Girls' Day
im Jahr 2008 und am Mailmentoring Plus im
Jahr 2009

Wer oder was hat Sie bewogen, an diesem Projekt teilzunehmen?

Die Schule hatte uns geraten, uns einen Workshop für den Girls' Day auszusuchen. Da meine Schwester ein Jahr zuvor an der RUB ihren Girls' Day verbracht hatte und ich mich schon in der Schule für Physik interessierte, entschloss ich mich, eine Physikveranstaltung an der RUB zu besuchen. Ein Jahr später nahm ich an einer Psychologieveranstaltung teil, wodurch ich mich aber bestätigt fühlte, dass mir Physik besser gefällt.

Was haben Sie sich davon versprochen und welche Erwartungen haben sich bestätigt?

Ich hegte schon lange den Wunsch, zu studieren, aber ich wusste nicht, was genau. Da mir in der Schule Physik sehr gefiel, wollte ich mir einmal Physik außerhalb der Schule ansehen, um zu erfahren, ob es für ein Studium in Frage käme. Die Veranstaltung war sehr interessant und bestätigte meine Erwartung, dass sich die Physik mit spannenden Themen beschäftigt. Jedoch wollte ich auch andere Bereiche "ausprobieren", weswegen ich ein Jahr später eine Psychologieveranstaltung besuchte. Diese gefiel mir jedoch nicht so gut. Ich hatte mir Psychologie anders vorgestellt. Darum entschloss ich mich, am Mailmentoring Plus-Programm teilzunehmen, um mehr über Physik und ein Physikstudium zu erfahren. Es hat mir sehr geholfen, mich mit einer Physikstudentin auszutauschen und es hat mich in meinem Wunsch, Physik zu studieren, bestärkt.

Woran denken Sie, wenn Sie an das MINT-Projekt zurückdenken?

Ich denke daran, wie sehr mir vor allem das Mailmentoring Plus geholfen hat, mich für ein Physikstudium zu entscheiden und wie interessant es war, die wirkliche Welt der Studenten zu erleben.

Was war Ihr "Highlight" im Projekt?

Mein Highlight beim Girls' Day war ein Gerät, das Blitze erzeugen konnte. So etwas bekommt man sonst nicht zu sehen.

Was haben Sie durch die Teilnahme gelernt?

Ich habe gelernt, dass Physik in der Praxis wesentlich interessanter ist als die Theorie in der Schule.

Welchen Einfluss hatte das Projekt auf Ihre persönliche und berufliche Entwicklung?

Die Projekte haben mir verdeutlicht, dass ich unbedingt Physik studieren möchte, obwohl in der Schule oft ein negatives Bild der Physik vermittelt wird. Des Weiteren hat es mir in gewisser Weise die Angst vor dem Studium genommen.

Was würden Sie interessierten Schülerinnen vor Studienbeginn raten?

Ich rate allen interessierten Schülerinnen, vor Beginn eines Studiums den Austausch mit Studierenden des gewünschten Fachs zu wagen. Eine Studentin oder ein Student kann eine ganz andere Sicht auf ein Fach einbringen als beispielsweise die Schule. Des Weiteren erfährt man eine Menge über das Studium und ich glaube, dass man sich besser vorbereitet fühlt.