RUB » Junge Uni » Wir haben MI(N)T gemacht! » Interview mit Caroline Fink

"Es war interessant, diese große berühmte Institution 'Uni' von innen zu sehen"

Caroline Fink

geboren 1986
berufstätig (Stand: 1.7.2013)

Teilnahme am Girls' Day in den Jahren 2002 und 2003

Wer oder was hat Sie bewogen, an diesem Projekt teilzunehmen?

Interessante Flyer, Ermutigung durch Lehrer, Interesse an Naturwissenschaften und Technik, Unterstützung der Eltern.

Was haben Sie sich davon versprochen und welche Erwartungen haben sich bestätigt?

Ich hatte keine Vorstellung davon, was Ingenieure so machen. Beim Girls‘ Day wurde uns das sehr gut vermittelt.

Woran denken Sie, wenn Sie an das MINT-Projekt zurückdenken?

An eine nette kleine Runde. Wir haben uns sehr gut unterhalten und eine interessante Laborführung bekommen. Ich war überrascht, dass es so wenige Frauen in diesem Bereich gab. Man hat uns sehr ermutigt, Interesse an der Technik zu zeigen. Außerdem war es interessant, diese große berühmte Institution "Uni" von innen zu sehen und mit jemandem so Wichtigen wie einem Professor zu sprechen. Das hat mich sehr beeindruckt.

Was war Ihr "Highlight" im Projekt?

Die Laborführung durch die Werkhallen.

Welchen Einfluss hatte das Projekt auf Ihre persönliche und berufliche Entwicklung?

Die Veranstaltung hat mich in meinem damaligen Vorhaben, etwas aus dem MINT-Bereich zu studieren, bestärkt. Und nun habe ich mein Physikstudium an der RUB abgeschlossen.

Was würden Sie interessierten Schülerinnen vor Studienbeginn raten?

Man sollte in der Fachschaft vorbeigehen. Dort kriegt man viele nützliche Tipps und Insiderwissen. Vorkurse bzw. Tutorien sind absolut sinnvoll, sowohl fachlich als auch menschlich: Man lernt seine Mitstreiter gut kennen. Und ich würde allen raten: Setzt euch einfach mal in eine Vorlesung eures Fachs, damit Ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie so etwas überhaupt abläuft.