RUB » Junge Uni » Wir haben MI(N)T gemacht! » Interview mit Tana-Julie Drewitz

"Studieninteressierte sollten offen für alles sein"

Tana-Julie Drewitz

geboren 1992
Studentin im Fach Wirtschaftswissenschaften
(Stand: 1.7.2013)

Teilnahme an der MINT-Sommerprojektwoche
im Jahr 2011

Wer oder was hat Sie bewogen, an diesem Projekt teilzunehmen?

Informationen zum Projekt habe ich von Absolventen der Ruhr- Universität aus meinem Bekanntenkreis erhalten.

Was haben Sie sich davon versprochen und welche Erwartungen haben sich bestätigt?

Ziel war es, einen ersten Eindruck der verschiedenen wissenschaftlichen Fakultäten der Ruhr Universität zu bekommen. Durch das Projekt wurden viele meiner Fragen zu den MINT-Fächern beantwortet, besonders zu den Studienfächern im Bereich Ingenieurwissenschaften.

Woran denken Sie, wenn Sie an das MINT-Projekt zurückdenken?

Durch die kompetenten Gruppenleiterinnen konnte man die Universität in einer lockeren Atmosphäre näher kennenlernen. Zusätzlich konnte man sich mit den anderen Teilnehmerinnen austauschen und neue Bekanntschaften machen. Im Anschluss zum informativen Vormittagsprogramm fanden zusätzlich lustige sportliche Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel der Riesen-Kicker.

Was war Ihr "Highlight" im Projekt?

Besonders Spaß gemacht hat die am Ende des Projekts organisierte Rallye, bei der jedes Team etwas gewinnen konnte. Somit hatte man ein schönes Andenken an das MINT-Projekt bekommen und einen vielfältigen Einblick in die interessante Welt des Studiums.

Was haben Sie durch die Teilnahme gelernt?

Durch die Teilnahme wurden mir die Ängste vor MINT-Fächern genommen. Es hat mich auch ermutigt, solche Fächer bei der Studienwahl in Betracht zu ziehen.

Welchen Einfluss hatte das Projekt auf Ihre persönliche und berufliche Entwicklung?

Da ich zuvor nicht wirklich wusste, was es mit den MINT-Fächern auf sich hatte, war ich anfangs skeptisch. Im Nachhinein bin ich sehr froh, an dem Projekt teilgenommen zu haben. Es hat mich insofern selbstbewusster gemacht, dass ich nun keine Angst habe, "typisch männliche" Fächer bei der Studienwahl zu berücksichtigen.

Was würden Sie interessierten Schülerinnen vor Studienbeginn raten?

Studieninteressierte sollten offen für alles sein, auch wenn sie Bedenken über ein bestimmtes Fach haben. Offenheit und Motivation sind nur von Vorteil, da die Informationen nicht schwer zu beschaffen sind.