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Die zunehmende kriminelle Ausnutzung von Schwachstellen in Software oder auch der Gutgläubigkeit der Computernutzer hat in den letzten Monaten dazu geführt, dass auch Rechner der RUB immer wieder zur Versendung von Spam oder zum Versuch der Infektion weiterer Rechner missbraucht wurden.

Dies ist jedesmal mit erheblichem Aufwand für alle Beteiligten verbunden. Hinzu kommt noch, dass das Ansehen der RUB geschädigt wird und auf die Dauer auch mit Regressansprüchen der Geschädigten zu rechnen ist (insbesondere wenn bei diesen kein fahrlässiges Verhalten vorliegt). Schließlich ist sogar argumentiert worden, dass starfrechtlich gegen die Beteiligten vorgegangen werden könnte.

Das beste Verfahren solche Folgen zu verhindern wäre es, die Infektionen selbst zu vermeiden. Dies ist im Universitätsumfeld aber kaum durchführbar. Daher soll jetzt zunächst verhindert werden, dass die Auswirkungen solcher Infektionen den Rest der Welt schädigen. Am einfachsten lässt sich das Versenden von Spam und Viren ausbremsen.

Zu diesem Zweck wird es ab dem 1. Mai 2006 grundsätzlich nicht mehr möglich sein, von Rechnern der Universität aus Mails direkt an externe
Rechner auf Port 25 zu versenden.

Endbenutzer können natürlich weiterhin Ihre Mails über mail.ruhr-uni-bochum.de (Port 587 oder 465) oder auch über ihren Institutsmailserver versenden.
Lokale Mailserver müssen alle Mails an die "Smarthosts" mit dem Namen mo.ruhr-uni-bochum.de schicken, an denen auch Mails abgewiesen werden, die mit bekannten Viren infiziert sind. Diese Smarthosts sind für Mailserver gedacht und nehmen nur Verbindungen von Rechnern an, die im DNS eingetragen sind.

Um die Umstellung vorzubereiten, werden wir die Netzbetreuer ab jetzt regelmäßig über Rechner informieren, die noch direkten Kontakt zu
externen IP-Adressen auf Port 25 nehmen.

 

 
 
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Letzte Änderung: 31.03.2006 | Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik