|
|
 |
Mit der Offenen Ganztagsgrundschule soll mehr Zeit für
Bildung und Erziehung, individuelle Förderung, Spiel- und Freizeitgestaltung
sowie eine bessere Rhythmisierung des Schultages erreicht werden. Besonders
für Kinder in Industrieregionen gilt es, Räume wieder verfügbar zu machen,
die hier vielfach für kindliches Lernen und Erleben verloren gegangen sind.
Der Wald ist ein
optimaler Spiel-, Lern- und Erlebnisraum für Kinder. Durch sein Flair und
Facettenreichtum hat er sich auch als Alternative bzw. Ergänzung zum
Klassenzimmer oftmals bewährt. Er bietet vielfältige Räume für hautnahes
Erleben, verschiedenste Lerninhalte aus der Lebenswirklichkeit der Kinder
und ein unerschöpfliches kreatives Potential zum selbsttätigen Erproben und
selbstständigen Entdecken.
|
|
Im Ruhrgebiet gibt es
viele Waldflächen, die als Aktions- und Lernorte von Schulen genutzt
werden können. Hierzu zählen auch so genannte Industriewaldflächen, d.h.
ehemalige industriell genutzte Flächen, auf denen sich in den letzten
Jahrzehnten Wald entwickelt hat. Unter dem Motto „Raus ins Vergnügen!“ hat
die Ruhr-Universität Bochum im Auftrag des MUNLV NRW erprobt, wie Schulen im
Rahmen des offenen Ganztagsbetriebs (Industrie-)Waldprojekte realisieren
können. Organisiert wurden zum einen wöchentliche Aktionen im Vor- und
Nachmittagsbereich, aber auch mehrtägige Ferienaktionen. Auf den nächsten
Seiten können Sie einen Einblick in die "Waldzeiten" mit den Kindern
gewinnen.
Durch die vielfältigen
Erfahrungen im (Industrie-)Wald sowie die fruchtbare Zusammenarbeit mit
Grundschulen der Rhein-Ruhr-Region, dem Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) und
vielen Partnern konnte ein Wegweiser entstehen, der es Ihnen ermöglichen soll, Waldaktionen an Ihrer Schule schrittweise zu planen und
zu gestalten. Auf einer CD-ROM werden Praxismodule zur Gestaltung der
Waldbesuche und weitere ausführlichere Informationen veröffentlicht. |
 |
|