Bochumer kolloquium
Medienwissenschaft
09./10.05.2012: Alexander R. Galloway (New York/Philadelphia) im bkm!
Am Mittwoch, den 9. Mai (18 Uhr, c.t., GABF 04/611) wird der viel diskutierte us-amerikanische Medientheoretiker und Programmierer Alexander Galloway, Autor von Protocol. How Control exists after decentralization (2004) und The Exploit. A Theory of Networks (2007), eine bkm-Vorlesung halten und das Semester eröffnen zum Thema: »10 Theses on the Digital«. Am Donnerstag, den 10. Mai (10-14 Uhr, GA 1/138) wird Galloway einen bkm-Workshop halten: »The Cybernetic Hypothesis«. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen dieses herausragenden Zeitdiagnostikers und Vordenkers der Medienwissenschaft teilzunehmen. Details (Abstracts etc.) finden sich in Kürze auf der bkm-Homepage. Alexander Galloway, der regulär als Professor of Media, Culture and Communication an der New York University lehrt, ist derzeit Gastprofessor an der Penn-University, Philadelphia.
Abstracts zu den Veranstaltungen finden Sie unter http://www.kolloquium-medienwissenschaft.de/
Leitung des Kolloquiums und für den Inhalt verantwortlich:
Prof. Dr. Erich Hörl
Juniorprofessur für Medientechnik und Medienphilosophie
Institut für Medienwissenschaft (IfM)
Gefördert durch: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Programm im Sommersemester '12
Galloway, Neyrat und Braidotti im SS 2012 im bkm!
Im Sommersemester werden im Rahmen des Bochumer Kolloquiums Medienwissenschaft drei bkm-Vorlesungen und drei bkm-Workshops mit international herausragenden ForscherInnen stattfinden. Der US-amerikanische Medientheoretiker und Programmierer Alexander R. Galloway wird die Reihe am 9. und 10. Mai eröffnen, er wird Fragen zu einer möglichen Ontologie und Philosophie des Digitalen sowie des Schreibens über das Digitale erörtern und einen Workshop zur Geschichte und zum Einsatz der kybernetischen Hypothese anbieten. Der französische Kritiker der zeitgenössischen Biopolitik der Katastrophe und Vordenker einer neuen Ökoontologie Frédéric Neyrat wird die Reihe am 12. und 13. Juni fortsetzen, den Schwerpunkt einer Allgemeinen Ökologie der Medien und Techniken vertiefen und Herausforderungen eines ökopolitischen Denkens für die Medien- und Technikforschung formulieren. Die australisch-italienische Philosophin, Feminismustheoretikerin und Diagnostikerin der posthumanen Kondition Rosi Braidotti wird am 4. und 5. Juli zu Gast sein. Sie wird die posthumanistische Wende der zeitgenössischen feministischen Theorie samt deren genealogischen Hintergründen diskutieren und im Rahmen eines Workshops ihre Arbeit zur nomadischen Subjektivität vorstellen. Genauere Informationen zu den Veranstaltungen samt Abstracts finden Sie unter http://www.kolloquium-medienwissenschaft.de/
