Vorträge & Veranstaltungen

  • Am Donnerstag, den 18.1. zeigen wir um 18 Uhr im HGB 20 den Film “Bastard
    von Carsten Unger (D 2011) im Rahmen einer Probevorführung.
  • 14.12.2011: Maurizio Lazzarato (Paris) zu Gast im bkm

  • Am Mittwoch, dem 14. Dezember, 18 Uhr c.t., GABF 04/611, wird der prominente italienisch-französische Philosoph und radikale Kritiker des zeitgenössischen Kapitalismus Maurizio Lazzarato einen Abendvortrag halten zum Thema: »Semiotik und Produktion von Subjektivität bei Félix Guattari«
    Abstract: 

    Es gilt, in aller Kürze die Semiotik Guattaris (signifikante, asignifikante und symbolische Semiotiken) zu rekonstruieren und dabei zu untersuchen, welchen Beitrag sie zur Konstituierung von Subjektivität leisten. Im Vordergrund stehen dabei die asignifikanten Semiotiken, die ohne Zweifel die wahre Neuerung Guattaris darstellen. Die vorgebrachten Analysen geben dabei auch eine neue Lektüre des Kapitalismus, da das Kapital als semiotischer »Operator« definiert ist.
    Der Vortrag findet in französischer Sprache statt, eine deutsche Übersetzung wird projiziert.
    Eine Postkarte zum Vortrag finden Sie hier zum download.

  • 30.11./1.12.2011: David Wills (State University of New York) im bkm

    • 30.11., 18 Uhr c.t., GABF 04/611: »Bloodless Coup: Love in the Heart of Technology« (Vortrag)
    • 1.12., 10-14 Uhr, GA 1/138: »Inanimation or Automatic Life» (Workshop)
    • Eine Postkarte zum Vortrag und zum Workshop mit Abstracts zu beiden Veranstaltungen finden Sie hier zum download.
  • 25.10.2011: Was wäre wenn…?
    Präsentation des Projektmoduls "Gedankenexperimente"
    (25.10.2011, 14-20 UHR, GABF 04/611)
    Download Programm Was wäre wenn... (pdf)?

  • "Prominente Internationale ForscherInnen am IfM

  • Im Rahmen des bkm werden im Wintersemester 2011/12 insgesamt vier Abendvorträge und zwei Workshops stattfinden, die dringliche medienwissenschaftliche Fragestellungen aufwerfen und Theoriezusammenhänge bearbeiten, die für eine medienwissenschaftliche Zeitdiagnostik von höchstem Interesse sind.
    Das Programm inkl. Abstracts zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es unter http://www.kolloquium-medienwissenschaft.de/"
    (Download BKM Flyer Wintersemester 2011/12)

  • 10.-11.11.2011: "(dis)orienting media and narrative mazes".

  • Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Medien als Orte und Technologien der Orientierung und Desorientierung, sowie mediale Narrationen, die diese (Des)Orientierung als Thema und Struktur aufgreifen.
    Weitere Informationen zu Gegenstand, Programm und Organisation der Tagung.

Lehrveranstaltungen

Neuerscheinungen

Titel: Die technologische Bedingung Erich Hörl (Hg.): Die technologische Bedingung. Beiträge zur Beschreibung der technischen Welt. Berlin 2011: Suhrkamp.

Unsere Operations-, Wissens- und Existenzräume, unsere Selbst- und Weltwahrnehmung werden heute unhintergehbar von technologischen Objektkulturen geprägt. Insbesondere die allgemeine Kybernetisierung seit Mitte des 20. Jahrhunderts, die mit dem Eintritt in eine Welt des ubiquitous computing auf ihren vorläufigen Höhepunkt gerät, hat die Technizität unserer sinnkulturellen Verfassung betont. Der Band liefert Beiträge zur dringend nötigen Neubeschreibung unserer technischen Kondition.

Die deutsche Erstübertragung eines brisanten Stücks über die technische Medialität aus dem Nachlaß des französischen Mechanologen Gilbert Simondon eröffnet die Sammlung. Die weiteren Autoren sind Dirk Baecker, Jean-Hugues Barthélémy, Massimo de Carolis, Alexander Galloway, Mark Hansen, Erich Hörl, Katherine Hayles, Nicole Karafyllis, Scott Lash, Jean-Luc Nancy, Frédéric Neyrat, Bernard Stiegler und Eugene Thacker.

"Der Sinn von Sinn neu überdacht"- Meldung im Rub-Portal:
http://aktuell.rub.de/meldung/2012/01/meld00544.html.de
Verlagsinfo:
http://www.suhrkamp.de/buecher/die_technologische_bedingung-_29603.html

BuchcoverBenjamin Bühler, Thomas Bäumler, Stefan Rieger (Hg.): Nicht Fisch – nicht Fleisch. Ordnungssysteme und ihre Störfälle. Zürich: Diaphanes 2011
Der Versuch, die Dinge der Welt in Ordnung zu bringen, ist gleichermaßen selbstverständlich wie schwierig. Betroffen davon sind sämtliche Phänomenbereiche, technische Gegenstände ebenso wie vermeintlich natürliche Dinge. Der Status des jeweiligen Ordnungssystems selbst bleibt dabei in sich widersprüchlich, denn das Bemühen um eine natürliche Ordnung wird mit der Einsicht in deren Willkürlichkeit konfrontiert.
Die Störfälle der Natur und der Technik, der Diskurse und der Medien, der Klassifikationen und Ordnungssysteme erweisen sich dabei immer als äußerst komplexe Wissensfiguren. Zuordnen kann man ihnen mindestens drei Aspekte: Erstens irritieren und unterminieren sie gegebene Ordnungsformen; zweitens konstituieren, organisieren und stabilisieren sie allererst Wissensordnungen; drittens manifestieren sich gerade mit ihnen diskursive und soziale Ein- und Ausschlussmechanismen. Da Ordnungssysteme demnach alles andere als statische Gebilde sind, sowohl was neue Gegenstände als auch was Kriterien der Ordnungsbildung betrifft, ergibt sich zwangsläufig, dass die Beschäftigung mit ihnen aus der Perspektive verschiedener Wissenschaften zu erfolgen hat.
Mit Beiträgen von Michael Andreas, Thomas Bäumler, Benjamin Bühler, Ute Holl, Christian Kassung, Christina Lechtermann, Staffan Müller-Wille, Claus Pias, Stefan Rieger, Armin Schäfer, Dietmar Schmidt und Julia Voss.

Verlagsinfo: "Nicht Fisch nicht Fleisch"

BuchcoverBernard Stiegler Hypermaterialität und Psychomacht
Aus dem Französischen v. Ksymena Wojtyczka
Herausgegeben und mit einem Essay von Erich Hörl
Zürich-Berlin: diaphanes 2010

Was heißt es, unter hyperindustriellen Bedingungen zu leben, die seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und insbesondere in unserer Gegenwart das Existieren von Grund auf transformieren? Diese Hauptfrage entfaltet Bernard Stiegler in den drei Gesprächen dieses Bandes. Weit davon entfernt, sich von der Bühne der Geschichte zu verabschieden, ist der Industrialismus heute dabei, sich auf der Basis neuer Medientechniken und Technologien zu radikalisieren. Die Industrialisierung erfasst und besetzt ganz neue Bereiche, die von Nanostrukturen bis hin zu den neurologischen Grundlagen des Unbewussten reichen. Diese Felder des Hypermateriellen sind längst zum zentralen Schauplatz industrieller Wunschpolitiken geworden, die das Begehren besetzen, und sie stellen die Hauptangriffsfläche der Psychomacht dar.
Die Durcharbeitung unserer wunschgeschichtlichen Situation, der genaue Aufweis ihrer technisch-medialen Verfassung, schließlich die Ausarbeitung einer neuen Politik des Geistes, das zeigt der Essay des Herausgebers, gehört zu den großen Herausforderungen zeitgenössischen Denkens und insbesondere heutiger Medientheorie und -philosophie.

Verlagsinfo: Hypermaterialität und Psychomacht

BuchcoverNordost-Archiv: Band XVIII: 2009:
Nordosteuropäische Geschichte in den Massenmedien
Medienentwicklung, Akteure und transnationale Öffentlichkeit

Obwohl Massenmedien im Sinne von Verbreitungsmedien für gesellschaftliche Kommunikation seit ihrer Entstehung eine immer größere Bedeutung gewonnen haben, wird Geschichte relativ selten aus einer diese Medien ins Zentrum stellenden Perspektive erzählt. Als historische Quellen sind Massenmedien inzwischen anerkannt, und zur Systemtransformation in den mittel- und osteuropäischen Staaten nach 1989 wurde die faszinierende Rolle der Massenmedien auch bereits beschrieben. In diesem Heft des „Nordost-Archivs“ werden die Massenmedien in ihrer Funktion für die Vergesellschaftung und den Gesellschaftswandel über politische Öffentlichkeit in einem historisch breiteren Rahmen für die Region Nordosteuropas untaersucht.

hier finden Sie eine Auswahl weiterer Publikationen seit 2008