Mit der Gründung des IEW wurde ein neues Wahlpflichtfach Europäische Wirtschaft in das Lehrangebot des Hauptstudiums des wirtschaftswissenschaftlichen Studiengangs eingegliedert, um den am europäischen Integrationsprozess interessierten Studierenden eine Spezialisierung in diesem Bereich zu ermöglichen.
Der Forschungsbereich des IEW ist durch ein vielfältiges und breit angelegtes Spektrum von Themen charakterisiert. So beschränken sich die Untersuchungen der Wissenschaftler nicht auf die in den Grenzen der europäischen Union anzutreffenden einzel- und gesamtwirtschaftlichen Probleme. Vielmehr erstrecken sich die Analysen auch auf das Verhältnis der EU zu ihren Nachbarstaaten in Ost und West sowie zu anderen Industrie- und Entwicklungsländern. Zugleich möchte das IEW diese integrationsbegleitende Forschung durch eine perspektivische Forschung ergänzen und abrunden. Bestimmte Schritte oder Stadien im gesamteuropäischen Integrationsprozess sind mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Die damit verbundenen Fragen und Probleme möchte das IEW schon jetzt aufgreifen und wissenschaftlich untersuchen. Die Weite des Forschungsrahmens gibt dem IEW die erforderliche Flexibilität, um auf neue Entwicklungen reagieren zu können, ohne dass sich das Institut ständig inhaltlich neu positionieren müsste.
Wichtiges Anliegen des Instituts ist es darüber hinaus, mit andern Institutionen der Ruhr-Universität und ihrer Partneruniversitäten sowie fachlich kompetenten weiteren Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten, um die Vorteile eines intensiven Gedankenaustausches zu nutzen. Dabei wird es die Aufgabe des IEW sein, bereits bestehende Kontakte mit Forschern und Forschungseinrichtungen in anderen Mitgliedstaaten der EU in Zukunft zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.
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