den Blick auf die Komplexität der Völkermordprozesse zu richten: auf die Vielschichtigkeit und Dynamik der politischen, rechtlichen, sozialen und psychologischen Ursachen, Rahmenbedingungen und Verwirklichungsaspekte; |
die generationenübergreifenden Nachfolgen in die Forschung einzubeziehen und Migrationen, Exil, psychische Traumata, identifikative und gesellschaft- liche Veränderungen als Folgen struktureller Gewalt zu erkennen |
Genozide nicht losgelöst von den gesamtgesellschaftlichen Strukturen und Entwicklungen zu betrachten, sondern als gesamt-gesellschaftliche Prozesse anzusehen. |