Zellsortierung
Ansprechpartner:
Dr. Marcus Peters
Petra Fritz
In der Abteilung stehen verschiedene Zellsortiereinrichtungen zur Verfügung, die einzeln oder in Kombination angewandt werden, um vielfältige Sortieranforderungen realisieren zu können. Die nachfolgende Beschreibung kann daher nur einen ersten Überblick geben. Sprechen Sie uns mit Ihrer Sortier'idee' gerne unverbindlich an.
| Magnetische Zellsortierung |
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| Antikörper gestütztes Zellsortiersystem der Fa. Miltenyi Biotec. Es stehen das MiniMACS- und MidiMACS-System für Zellisolierungen aus 107 bis 2 x 109 Ausgangszellen zur Verfügung. |
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| Abb.: MiniMACS- (links) und MidiMACS- (rechts) System, Fa. Miltenyi Biotec |
| Fluoreszenzaktivierte Zellsortierung (FACS) |
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| Neben der durchflusszytometrischen Analyse von Zellen ermöglicht der FACSVantage SE mit DiVa-Erweiterung auch eine Zelltrennung. Aus einem Zellgemisch können bis zu maximal vier unterschiedliche Zellpopulationen gleichzeitig isoliert werden. |
| Prinzip: Beim Sortieren wird ein Flüssigkeitsstrahl erzeugt, der nach Passieren des Analysestrahls des Lasers in Einzeltropfen zerfällt, in denen sich die Zellen im Idealfall mit je einer Zelle/ Tropfen verteilen. Kurz vor Abreißen des Tropfens erhalten die Tropfen entsprechend der vorher festgelegten Sortierkriterien unterschiedliche Ladungen. In der nachfolgenden Fallstrecke werden sie beim Passieren des elektrischen Feldes eines Plattenkondensators entsprechend ihrer Ladung unterschiedlich in verschiedenen Richtungen abgelenkt und können so getrennt gesammelt werden. |
| Die technische Ausstattung des Gerätes ermöglicht ebenfalls eine Einzelzellablage und verfügt über ein AccuDrop- Modul zur automatischen Einstellung des Drop Delays (nötige Voreinstellung zur Sortierung). |
Originalansicht Tröpfchenstrom:![]() |
| Elutriation |
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| Die Abteilung betreibt ein JE-5.0 Elutriationssystem (Leihgabe der Universität Konstanz). |
| Das Elutriatorsystem von Beckman besteht im wesentlichen aus einer J-6B-Zentrifuge und einem JE-5.0 Elutriatorrotor sowie einer Elutriations- und Ausgleichskammer aus Epoxidharz. Hinzu kommt ein Siliconschlauchsystem, durch das mittels einer Pumpe Medium und Zellsuspension zur Elutriationskammer des Rotors und von dort in ein Sammelgefäß geleitet wird. |
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Trennungsprinzip: |
| Die Trennung und Isolierung verschiedener Zellpopulationen aus einem Gemisch (z.B. PBMZ) mittels Elutriation beruht auf dem Prinzip der Gegenstromzentrifugation. Dabei sind zwei gegeneinanderwirkende Kräfte von Bedeutung: Zum einen die nach außen gerichtete Zentrifugalkraft, die durch die Rotationsgeschwindigkeit des Elutriatorrotors bestimmt wird und zum anderen die Zentripetalkraft, die durch die Strömungsgeschwindigkeit des Mediums in Richtung der Rotationsachse mittels einer geeichten Pumpe bestimmt wird. Befinden sich beide Kräfte im Gleichgewicht, können Partikel bestimmter Größe und Dichte in der Elutriationskammer konzentriert werden, während die übrigen ausgewaschen werden. Dieser Vorgang wird sowohl von der eingestellten Fließgeschwindigkeit der Zellsuspension als auch von der Dichte, der Temperatur, der Viskosität des Mediums und der Rotorgeschwindigkeit beeinflußt. So ist es möglich, durch Variation des Faktors Fließgeschwindigkeit bei gleichzeitiger Konstanz der übrigen Faktoren verschiedene Zellpopulationen entsprechend ihres Sedimentationskoeffizienten zu elutriieren. |
Vorteile dieses Verfahrens:
- geringe Voraktivierung der Zellen
- hohe Viabilität




Originalansicht Tröpfchenstrom:
