Sprachförderung im Fach

DSSZMercator Institut


„Weib, Frauenzimmer, Dame, … - ist doch alles das Gleiche! Oder doch nicht?“
Die Entwicklung von Lernaufgaben zur Förderung historischer Begriffskompetenz

kompetenzorientiert | praxisnah | projektförmig
Seit dem April 2014 bietet der Fachbereich Didaktik der Geschichte ein Lehr-/Lernprojekt zur Sprachförderung im Fach Geschichte an,  das vom Mercator Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache gefördert wird und im Projektverbund „Miteinander – Stärkung fachspezifischer Sprachförderung in Theorie und Praxis“ verankert ist. Ein angemessener Umgang mit Sprache (Quellensprache, Gegenwartssprache) im Fach Geschichte ist häufig nur bei SuS im oberen Notenspektrum zu finden. Das Lehr-/Lernprojekt reagiert auf diesen Umstand und nimmt die historische Begriffskompetenz von SuS als sprachlichen Förderschwerpunk in den Blick. Diese soll anhand von Lernaufgaben, die die Studierenden im Rahmen des Lehr-/Lernprojekts entwickeln und dann im Geschichtsunterricht erproben, gefördert werden. Dabei erwerben die Studierenden Diagnosekompetenz, indem sie den individuellen Förderbedarf der SuS feststellen; Förderkompetenz, indem sie auf den Förderbedarf zugeschnittene Lernaufgaben konstruieren; Planungskompetenz, indem sie einzelnen Phasen des Begriffslernens sukzessive berücksichtigen.

Ansprechpartnerin: Kathrin Klausmeier, Lehrkraft für besondere Aufgaben | Fakultät für Geschichtswissenschaft

Kooperationspartner: Martin-Luther-King Gesamtschule Dortmund; Jun.-Prof. Dr. Lena Heine (Seminar für Sprachlehrforschung, Fakultät für Philologie, Ruhr-Universität Bochum)