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Project team "History in Films"

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Geschichte-im-Spielfilm@rub.de


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Information (German only)

History Teacher Education Offer „History in Films“

24. February 2018, 9–17 UHR
in the Alfred Krupp student laboratory section “humanities and social sciences”
(SSC 2/218)


Geschichte im Spielfilm

Information (German only):

Geschichtsfilme sind Leitmedien der Erinnerungskultur und damit gleichzeitig zentraler Unterrichtsgegenstand, um die Kompetenz zur „Teilhabe an der Geschichtskultur“ zu entwickeln und zu fördern. Im Rahmen des studentischen Projekts „Geschichte im (Spiel-)Film“ sollen sich sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrende mit eben diesem Gegenstand auseinandersetzen und dafür sensibilisiert werden, wie die filmische Umsetzung von Geschichte unser Geschichtsbild beeinflusst und zugleich als Spiegel der Zeit des jeweiligen Entstehungskontextes zu sehen ist.

Geschichte im Film: Ein deutscher Held?
In einer ersten Förderhase hat sich das Projekt mit dem Umgang mit der NS-Vergangenheit in der bundesdeutschen Erinnerungskultur anhand der filmischen Inszenierung des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 („Operation Walküre“, Regie: Bryan Singer, 2008, „Stauffenberg“, Regie: Jo Baier, 2004) auseinandergesetzt. Das Projektteam entwickelte hierfür ein Konzept für das Alfried Krupp-Schülerlabor. Darüber hinaus fand am 08. März 2016 die Fortbildung „Geschichte im Spielfilm. „Operation Walküre“ im Geschichtsunterricht für Lehrende und M. Ed.-Studierende“ im Alfried Krupp-Schülerlabor statt.

Hermann der Cherusker – ein deutscher Held?
Seit Oktober 2016 befindet sich das Projekt nun in einer zweiten Förderphase, in der ein neuer inhaltlicher Schwerpunkt auf die Verfilmung und Rezeption des Arminius/Hermann-Mythos gelegt wird. In diesem Kontext wird ab dem beginnenden Schuljahr ein neues Projekt im Schülerlabor angeboten, in dem die Schülerinnen und Schüler untersuchen, welches Hermann-Bild in Spiel- und Dokumentarfilme in heutiger Zeit vermittelt wird und wie dieses die Suche nach nationalen Identitäten beeinflusst hat und nach wie vor beeinflusst. Dazu analysieren die Schülerinnen und Schüler drei Verfilmungen des Stoffes, die das Ereignis auf ganz unterschiedliche Weise erzählen: Den Stummfilm „Die Hermannschlacht“ von Leo König, der 1924 im Kontext der französischen Besatzung des Ruhrgebiets veröffentlicht wurde, die ironisierende Persiflage „Die Hermannsschlacht“ aus dem Jahr 1995 sowie den zum 2000-jährigen Jubiläum der Varusschlacht erschienenen Dokumentarfilm „Kampf um Germanien“ (2009) von Christian Twente. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für die Gegenwart der Geschichte zu sensibilisieren, sie auf die aktive Teilhabe an der Geschichtskultur vorzubereiten und ihnen methodische Hilfen an die Hand zu geben, mit denen sie filmische Geschichtsdarstellungen kritisch befragen und de-konstruieren können. Aus dem Projekt soll zudem eine Fortbildung für Lehrende und M. Ed.-Studierende entstehen, die voraussichtlich anlässlich des „RUB Teacher´s Day“ am 24.02.2018 angeboten werden soll.


 

Organisatorisches

  • Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos.
  • Verbindliche Anmeldung unter: sekr-geschichtsdidaktik@rub.de
  • Zertifizierung der Fortbildung: Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum


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