Kontakt

Projektteam "Geschichte im Spielfilm"

E-Mail:
Geschichte-im-Spielfilm@rub.de


Links


Informationsmaterial

inStudies-Projekt: "Geschichte im (Spiel-)Film"

11. April 2018, 9–16 UHR
im Alfried Krupp-Schülerlabor Geisteswissenschaften (SSC 2/218)


Geschichte im Spielfilm

Geschichtsfilme sind Leitmedien der Erinnerungskultur und damit gleichzeitig zentraler Unterrichtsgegenstand, um die Kompetenz zur „Teilhabe an der Geschichtskultur“ zu entwickeln und zu fördern. Im Rahmen des studentischen Projekts „Geschichte im (Spiel-)Film“ sollen sich sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrende mit eben diesem Gegenstand auseinandersetzen und dafür sensibilisiert werden, wie die filmische Umsetzung von Geschichte unser Geschichtsbild beeinflusst und zugleich als Spiegel der Zeit des jeweiligen Entstehungskontextes zu sehen ist.

Geschichte im Film: Ein deutscher Held?
In einer ersten Förderhase hat sich das Projekt mit dem Umgang mit der NS-Vergangenheit in der bundesdeutschen Erinnerungskultur anhand der filmischen Inszenierung des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 („Operation Walküre“, Regie: Bryan Singer, 2008, „Stauffenberg“, Regie: Jo Baier, 2004) auseinandergesetzt. Das Projektteam entwickelte hierfür ein Konzept für das Alfried Krupp-Schülerlabor. Darüber hinaus fand am 08. März 2016 die Fortbildung „Geschichte im Spielfilm. „Operation Walküre“ im Geschichtsunterricht für Lehrende und M. Ed.-Studierende“ im Alfried Krupp-Schülerlabor statt.

Hermann der Cherusker – ein deutscher Held?
Seit Oktober 2016 befindet sich das Projekt nun in einer zweiten Förderphase, in der ein neuer inhaltlicher Schwerpunkt auf die Verfilmung und Rezeption des Arminius/Hermann-Mythos gelegt wird. In diesem Kontext wird ab dem beginnenden Schuljahr ein neues Projekt im Schülerlabor angeboten, in dem die Schülerinnen und Schüler untersuchen, welches Hermann-Bild in Spiel- und Dokumentarfilme in heutiger Zeit vermittelt wird und wie dieses die Suche nach nationalen Identitäten beeinflusst hat und nach wie vor beeinflusst. Dazu analysieren die Schülerinnen und Schüler drei Verfilmungen des Stoffes, die das Ereignis auf ganz unterschiedliche Weise erzählen: Den Stummfilm „Die Hermannschlacht“ von Leo König, der 1924 im Kontext der französischen Besatzung des Ruhrgebiets veröffentlicht wurde, die ironisierende Persiflage „Die Hermannsschlacht“ aus dem Jahr 1995 sowie den zum 2000-jährigen Jubiläum der Varusschlacht erschienenen Dokumentarfilm „Kampf um Germanien“ (2009) von Christian Twente. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für die Gegenwart der Geschichte zu sensibilisieren, sie auf die aktive Teilhabe an der Geschichtskultur vorzubereiten und ihnen methodische Hilfen an die Hand zu geben, mit denen sie filmische Geschichtsdarstellungen kritisch befragen und de-konstruieren können.Im Rahmen des Projekts wird zudem am 11.04.2018 von 09 bis 16 Uhr eine Fortbildung für Lehrende und M.Ed.-Studierende im Alfried Krupp-Schülerlabor angeboten.
Im Zentrum der Fortbildung steht die praktische Arbeit mit den Geschichtsfilmen, bei der erfahrene Geschichtslehrkräfte mit M.Ed.-Studierenden des Faches Geschichte gemeinsam arbeiten und ihre Ergebnisse diskutieren.
Anregungen werden die Impulsvorträge von Dirk Urbach (Didaktik der Geschichte, RUB), APL. Prof. Dr. Helga Scholten (Alte Geschichte, RUB) und Dr. Joseph Rottmann (Museum und Park Kalkriese) liefern.


Organisatorisches

  • Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos, Teilnehmerbegrenzung: 40 Personen
  • Verbindliche Anmeldung und Rückfragen bis zum 26.03.2018 unter: E-Mail
  • Zertifizierung der Fortbildung durch die Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum
  •  



    PSE  HiBo