Authentische Wissenschaftsvermittlung im Museum

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten inSTUDIESplus Projektes wird bis Ende September 2017 eine praktische Übung zur authentischen Wissenschaftsvermittlung im Museum für den zurzeit in Akkreditierung befindlichen Master of Public History des Historischen Instituts der Ruhr-Universität Bochum konzipiert.

Ziel des Lehrformats ist es, dass Studierende Begriffe, Methoden und Diskurse der Public History vertiefen und an einem konkreten Fallbeispiel, nämlich der authentischen Wissenschaftsvermittlung im Museum, exemplarisch nachvollziehen können. Dabei sollen sowohl bestehende Ausstellungen analysiert und dekonstruiert als auch ein Teilaspekt einer eigenen Ausstellung geplant und realisiert werden. Methoden der Besucherforschung ermöglichen eine Evaluation der Ausstellung, wodurch Forschungsfragen der Public History im Rahmen der Übung abschließend diskutiert werden können.

Literaturhinweise:

  • Hampp, Constanze/Schwan, Stephan: The Role of Authentic Objects in Museums of the History of Science and Technology. Findings from a visitor study, in: International Journal of Science Education, Part B, 5 (2015), S. 161–181.
  • Pirker, Eva Ulrike et al. (Hgg.): Echte Geschichte. Authentizitätsfiktionen in populären Geschichtskulturen (Historische Lebenswelten in populären Wissenskulturen, Bd. 3), Bielefeld 2010.

Projektlaufzeit: Oktober 2016 – September 2017
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung; Projekt inSTUDIESplus, Maßnahmenfed: Integrierende Studiengangsentwicklung
Bearbeitung: Prof. Dr. Nicola Brauch, Deborah Hantke

Poster-Hantke

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Deborah Hantke


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