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Der Lehrstuhl für Geschichte Japans an der Ruhr-Universität besteht seit 1965 und ist bis heute die einzige Professur im deutschsprachigen Raum, die so explizit auf die japanische Geschichte ausgerichtet ist. Erster Lehrstuhlinhaber war Horst Hammitzsch, der von 1965 bis 1977 in Bochum lehrte. In seinen Forschungen widmete er sich vor allem der frühen Neuzeit (Tokugawa-Zeit) und hier insbesondere der Geistesgeschichte Japans. Ein großes Projekt, das weit über den engen Rahmen des Faches Geschichte Japans hinausging, war die Kompilation und Herausgabe des Japan-Handbuches, das 1981 erschien.
Sein Nachfolger wurde 1978 Hans A. Dettmer, der neben seinen Forschungen zur Rechtsgeschichte der Nara-Zeit und zu den Ainu die Grundlagen für eine systematische Erschließung und Bearbeitung der Sammlungen des Siebold-Archivs legte, und der bis heute im Zusammenhang damit als Herausgeber der Reihe Acta Sieboldiana tätig ist.
Mit der Berufung von Regine Mathias auf den Lehrstuhl im September 1996 begann der Aufbau eines neuen Schwerpunkts »Neuere und Neueste Geschichte Japans«, in dessen Rahmen insbesondere die sozial-, wirtschafts- und kulturgeschichtlichen Entwicklungen Japans vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein Thema in Forschung und Lehre sind.
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Die Feriensprechstunden von Frau Prof. Mathias finden statt am:
Freitag, 19. Februar 2010 von 9.00 bis 10.00 Uhr
Donnerstag, 25. Februar 2010 von 9.00 bis 10.00 Uhr
Mittwoch, 03. März 2010 von 15.00 bis 16.00 Uhr
Anmeldung im Sekretariat GB 1 Raum 38
Die Klausur der Vorlesung "Geschichte Japans" findet am 1. Februar 2010 in HZO 100 von 16 bis 18 Uhr statt. Der Nachschreibtermin ist der 19. April 2010 von 18-20 Uhr, auch im HZO 100.
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