B.A. - Studiengang

Aufbau des B.A.-Studiengangs


Im gestuften Studiengang Geschichte (B.A.-Phase) dient das erste Studienjahr dazu, in die wissenschaftliche Facharbeit einzuführen und Grund- und Orientierungswissen zu vermitteln. Am Anfang steht das über zwei Semester laufende Integrierte Proseminar (Modul I, mit Tutorium, Exkursion und weiteren Studienhilfen).
In Modul II muss eine Einführungsvorlesung I mit einer zugeordneten Einführungsübung aus den Epochen AG, MA oder NZ absolviert werden sowie eine weitere Einführungsvorlesung (II) aus einer in der Einführungsvorlesung I nicht gewählten Epoche. Am Ende des 1. Studienjahres muss in der Einführungsvorlesung II eine mündliche Prüfung (15 Minuten) abgelegt werden. Die Module des zweiten Studienjahres können erst studiert werden, wenn die Module I und II erfolgreich abgeschlossen wurden.
Das zweite Studienjahr soll dazu anleiten, Orientierungswissen zu verbreitern und Methoden quellenkritischen Arbeitens weiter zu entwickeln. Zudem sollen die theoretischen Grundlagen des Faches reflektiert und berufsfeld- und anwendungsbezogene Studieninhalte vermittelt werden.
Modul III verbindet ein Seminar (I), in dem regionale oder systematische Vertiefungen in den Epochen AG, MA oder NZ vorgenommen werden können, mit einer Übung zu speziellen Methoden und Theorien.
Im Modul IV geht es um die berufspraktische Anwendung historischen Wissens. Die Übung zur Theorie und Didaktik der Geschichte ist obligatorisch. Sie kann entweder mit zwei weiteren Übungen kombiniert (Übung zur Geschichtskultur und Praktische Übung) oder mit einem Fachpraktikum verbunden werden. Es wird dringend empfohlen, ein Fachpraktikum in einer geschichtsvermittelnden Einrichtung, in der die praktische Nutzung historischer Kenntnisse und Fähigkeiten eingeübt wird, zu absolvieren.
Das Modul V dient der quellenkritischen Vertiefung und kombiniert zu diesem Zweck zwei Seminare, die beide eine im Modul III nicht gewählte Epoche abdecken müssen. Die Epoche NZ muss entweder im Modul III oder V gewählt werden.
Im dritten Studienjahr werden examensorientierte Schwerpunkte gebildet, die auf die mündliche B.A.-Prüfung und auf die Abfassung der B.A.-Arbeit bezogen sind. Das hierfür notwendige eigenständige wissenschaftliche Arbeiten, die Rezeption von Forschungsergebnissen und die Vermittlung größerer historischer Zusammenhänge werden im Rahmen von Hauptseminaren, Übungen für Fortgeschrittene und einer Vorlesung gefördert (Module VI und VII).