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Germanistische Linguistik Übungen
050223 Priv.-Doz. Dr. Wolf Peter Klein
Phonetische Transkriptionsübungen
(LA: A1, A2) (MA: TG 1, 2)
VM Formen und Funktionen geschriebener und gesprochener Sprache
VM Grundlagen und Methoden der Linguistik
VM Varietätenlinguistik
1st. Blockseminar am 14. und 15. April 2004
Beginn der Veranstaltung: 14.04.: 10-12 u. 14-18 Uhr, 15.04.: 9-12 u.
14-18 Uhr
In dem zwei-tägigen Blockseminar soll die Verwendung der Zeichen des
Internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) geübt werden, insofern
damit die deutsche Aussprache und ihre Variationsbreite verschriftlicht
(transkribiert) werden kann. Zur Einführung kann jedes Kapitel in den
gängigen linguistischen Einführungen gelesen werden, das dem Gebiet der
Phonetik gewidmet ist.
Teilnahmenachweis: regelmäßige Teilnahme u. Mitarbeit, eigenständige
Transkriptionsarbeit
050224 Daniel Händel M.A.
Fachsprache und Textoptimierung
(LA: A1, A2, A3, A6) (MA: TG 1, 2, 3, 5)
(Angewandte Germanistik) (Berufsfeldbezogene Fachdidaktik)
VM Fachinformation, Kommunikation und Wissenstransfer
VM Varietätenlinguistik
1st. Mi 14 – 16, GBCF 04/511 (halbes Semester)
Beginn der Veranstaltung: 28.04.2004
Häufig stellen fachsprachliche Texte eine Barriere in der
Experten–Laien-Kommunikation dar. In dieser Übung wird es darum gehen,
zunächst die Charakteristika von Fachsprachen zu beschreiben, um dann
gemeinsam zu diskutieren, an welchen Punkten besondere Verständnis- und
Verständigungsprobleme zu erwarten sind und wie diese Probleme gelöst
werden können. Neben der Diskussion wird hier auch die Arbeit an
authentischen Texten ein wichtiger Bestandteil der Arbeit im Seminar
sein.
Da Textoptimierung bzw. – etwas ‘zeitgemäßer’ ausgedrückt –
Schreibcoaching ein potenzielles Berufsfeld für Germanisten darstellt,
werden sich an diesen Block noch Überlegungen anschließen, wie man die
Ergebnisse unserer Untersuchungen und Diskussionen in der Praxis
verwenden könnte.
Kreditierung und Teilnahmenachweise
Diese Übung ist Bestandteil der Vertiefungsmodule ‘Fachinformation,
Kommunikation und Wissenstransfer’ sowie ‘Varietätenlinguistik’.
Teilnahmenachweise bzw. 2 CP für die Teilnahme erhalten Sie für
(1) die Lektüre der Texte, die Sie jeweils vorbereiten sollen, und
(2) die regelmäßige, aktive Teilnahme inklusive der Bereitschaft, ggf.
an Gruppendiskussionen teilzunehmen, und
(3) eine kurze Präsentation (maximal 15 Minuten; Themenabsprache in der
ersten Sitzung).
Literatur
Relevante Texte erhalten Sie in Form eines Readers, den Sie ab Anfang
April bei mir erwerben können und sollen.
Teilnahmevoraussetzung und Anmeldung
Voraussetzung zur Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss der
Grundkursübung Synchronie. – Die maximale Teilnehmerzahl ist durch die
Raumgröße beschränkt. Anmeldung durch Eintrag in eine Liste, die ab 8.
März 2004 montags bis mittwochs von 10-12 Uhr in Raum GB 4/133 ausliegt,
oder in der ersten Sitzung, falls noch Plätze frei sind.
Wichtig: Organisationsform
Die ungewöhnliche Zeitangabe im Titel – „2st. … (halbes Semester)” –
bedeutet, dass diese Veranstaltung vom 28. April bis zum 16. Juni 2004
(jeweils einschließlich) jeden Mittwoch zwischen 14 und 16 Uhr
stattfindet. Aufgrund der ungewöhnlichen Organisationsform dürfen Sie in
höchstens einer Sitzung fehlen. Im Hinblick auf die SWS gilt die Übung
insgesamt als einstündig (1 SWS)!
050225 Dr. Helmut Kuntz
Formale Logik für Linguisten
(LA: A1) (MA: TG 1)
VM Formen und Funktionen geschriebener und gesprochener Sprache
VM Grundlagen und Methoden der Linguistik
2st. Mo 10 – 12, GBCSF 04/516
Beginn der Veranstaltung: 26.04.2004
Logische Operationen spielen in allen formalen Theorien der Wissenschaft
eine zentrale Rolle. In der Linguistik haben sie vor allem die folgenden
Bereiche wesentlich beeinflusst:
die (Satz-) Syntax (dependentiell ebenso wie generativ),
die Wort-/Begriffssemantik (namentlich die semantischen Relationen),
die Satzsemantik (propositionale Semantik, Kategorialsyntaxen).
Nachdem wir eingangs den Begriff des „Logischen“ anhand eines
Beispielcorpus etwas genauer zu fassen suchen, wird die Progression des
Kurses - in grober Analogie zur Forschungsentwicklung seit der Antike –
folgendermaßen gerichtet sein:
Aussagelogik (Verknüpfungen, Syllogismen, Kalküle),
Prädikatenlogik (einfach und erweitert),
Zwei- versus höherwertige Logik (Negatoren und Quantoren)
Wahrheitsfunktionale Logik (Tarski u.a.),
Modale Logik,
Evtl. Handlungslogik, deontische Logik.
Wir werden vorwiegend Beispielmaterial analysieren und problemorientiert
arbeiten. Darüber hinaus ist auch die Lektüre und Besprechung von
Schlüsselstellen der Fachliteratur vorgesehen.
Literatur empfehle ich von Fall zu Fall.
Leistungsnachweis: durch regelmäßige Teilnahme, Mitwirkung in den
Arbeitsgruppen sowie Übernahme kleinerer Aufgaben; alternativ auch mdl.
Kurzprüfung (auch „alte“ Übungsscheine können erworben werden).
Teilnahmevoraussetzung: erfolgreicher Abschluss des Synchronieteiles des
ling. Grundkurses.
Anmeldung: nur persönlich (in Ausnahmefällen telefonisch) in meiner
Sprechstunde ab Feb. 2004.
Die Zahl der Teilnehmer wird auf 40 begrenzt.
050226 Dr. Kerstin Kucharczik
Linguistische Klassiker lesen: Fr. Schlegel
VM Grundlagen und Methoden der Linguistik
2st. Do 14 – 16, GABF 04/411
Beginn der Veranstaltung: 29.04.2004
Die Reihe ‚Linguistische Klassiker lesen’ hat mittlerweile schon fast
Tradition, wie das gemeinsame Lesen der klassischen Arbeiten von
Ferdinand de Saussure sowie Jacob Grimm in den vergangenen Semestern
zeigt. Wenn es zentral um ‚linguistische’ Klassiker geht, dann versteht
es sich von selbst, dass Friedrich (von) Schlegel (1772-1829) hier nicht
als frühromantischer Schriftsteller im Mittelpunkt des Interesses steht.
Uns interessiert im Rahmen dieser Veranstaltung zuallererst, wie es dazu
gekommen ist, dass gerade er im Jahre 1808 das erste Buch über ‚Die
Sprache und Weisheit der Indier’ publizierte und welchen Einfluss diese
berühmte Arbeit auf die Germanistik und Indogermanistik der folgenden
Jahre ausüben sollte. Nicht nur diese zentrale Arbeit wird im Laufe der
Veranstaltung gelesen, auch andere philosophische und
sprachwissenschaftliche Arbeiten Friedrich Schlegels und auch seines
Bruders August Wilhelm Schlegel werden im Laufe des Seminars gemeinsam
erarbeitet. - Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung ist der
Nachweis des Grundkursmoduls ‚Germanistische Linguistik’ (Teil 2). Die
Teilnahme an den zurückliegenden Veranstaltungen der Reihe ist nicht
erforderlich!
Literatur: wird in der 1. Seminarsitzung bekannt gegeben!
Teilnahmenachweis: aufgrund regelmäßiger Teilnahme und einer
Präsentation
Anmeldung: nicht erforderlich
050227 Priv.-Doz. Dr. Wolf Peter Klein
Wortarten
(LA: A1, A2) (MA: TG 1, 2)
VM Formen und Funktionen geschriebener und gesprochener Sprache
VM Grammatik der Gegenwartssprache
Gruppe 1: 1st. Mi 8 –9, GABF 04/411
Gruppe 2: 1st. Mi 9 – 10, GABF 04/411
Beginn der Veranstaltung: 28.04.2004
Ziel der Übung ist es, die verschiedenen Kriterien kennen zu lernen und
anzuwenden, mit denen man im Deutschen unterschiedliche Wortarten
unterscheiden kann. Dabei sollen auch die Klassifikationsprobleme eine
Rolle spielen, die dazu geführt haben, dass bis heute für das Deutsche
keine einheitliche, allgemein anerkannte Klassifikation der Wortarten
existiert. Die Übung richtet sich an Studierende, die sich in der
Anfangsphase ihres Studiums befinden.
Teilnahmenachweis: regelmäßige Teilnahme, Klausur
Anmeldung: Eintrag in eine Liste im Raum GB 4/141 (Frau Bochnig).
050228 Priv.-Doz. Dr. Wolf Peter Klein
Lexikographie
(LA: A3) (MA: TG 5) (Angewandte Germanistik)
VM Formen und Funktionen geschriebener und gesprochener Sprache
VM Fachinformation, Kommunikation und Wissenstransfer
2st. Mi 12 – 14, GBCF 04/516
Beginn der Veranstaltung: 28.04.2004
Wörterbücher gehören zu den wichtigen linguistischen
Arbeitsinstrumenten. Aber auch in der alltäglichen Sprachpraxis spielen
sie eine nicht unerhebliche Rolle. Wir wollen uns zunächst mit der
Bandbreite der existierenden Wörterbücher zum Deutschen vertraut machen.
Dabei werden beispielsweise Fragen folgender Art eine Rolle spielen:
Welche Typen von Wörterbüchern gibt es überhaupt? Wie lassen sich
Aufbau, Inhalt und Erkenntniswert der einzelnen Wörterbücher näher
charakterisieren? Nach welchen Informationen kann man in welchen
Wörterbüchern suchen? Aufbauend auf dieser Kenntnis werden dann
verschiedene Aspekte des Gebrauchs und der Erstellung von Wörterbüchern
zur Sprache kommen.
Anmeldung: Eintrag in eine Liste im Raum GB 4/141 (Frau Bochnig).
Teilnahmenachweis: regelmäßige Teilnahme und Präsentation
050229 Prof. Dr. Heinz H. Menge
Feldforschung
(LA: A1, A2, A5) (MA: TG 1, 2, 3)
VM Varietätenlinguistik
VM Formen und Funktionen geschriebener und gesprochener Sprache
VM Grundlagen und Methoden der Linguistik
1st. Di 8 - 9, GBCF 04/511
Beginn der Veranstaltung: 27.04.2004
Wenn der Linguist die von ihm benötigten Daten in direktem Kontakt mit
den Sprecherinnen und Sprechern erhebt, wenn er also bei seiner
Tätigkeit den Schreibtisch verlässt, spricht man von Feldforschung. Die
Daten können sich auf die Sprache selbst beziehen, dann macht man
Sprachaufnahmen, oder es sind Daten zu Einstellungen über Sprache, dann
handelt es sich meist um Interviews.
Die Übung konzentriert sich auf die Anfertigung von Sprachaufnahmen. Das
Design soll sich am "Bochumer Projekt" orientieren. Durch das eigene
Erheben von Daten zur Sprache des Ruhrgebiets sollen die methodischen
Probleme "am eigenen Leibe" erfahren werden. Die Übung dient dabei vor
allem der Vorbereitung und Auswertung eigener Datenerhebung.
Teilnahmevoraussetzung: Absolvierung von Teil 1 und 2 des Grundkurses
Linguistik
Literatur: Udo Thies: Die gesprochene Sprache im Ruhrgebiet - eine
Monovarietät?
Korpus- und Analysebeschreibung des Bochumer Projekts. In: Sprache an
Rhein und Ruhr. Dialektologische und soziolinguistische Studien zur
sprachlichen Situation im Rhein-Ruhr-Gebiet und ihrer Geschichte. Mit 22
Karten und 7 Abb. Hrsg. von Arend Mihm. ( = ZDL. Beihefte. N.F. Bd.
50.).
Stuttgart: Steiner, 1985. S. 107-148.
Teilnahmenachweis: regelmäßige Teilnahme und eigene Sprachaufnahme
Anmeldung: NUR über ein kombiniertes Anmelde- und Losverfahren
(Zu Beginn der Semesterferien werden in Raum GB 4/141
Anmeldeformulare ausgegeben, die dort bis zum 15. April 2004
wieder eingereicht werden müssen. Die Teilnehmer der Übung
werden dann ausgelost, die Liste wird vor GB 3/137 ausgehängt
und auf meiner Homepage veröffentlicht.)
050230 Prof. Dr. Wolfgang Boettcher
Kommaregeln verstehen – Kommasetzung beherrschen
(LA: A2, A3, C3) (MA: TG 1, 2)
VM Formen und Funktionen geschriebener und gesprochener Sprache
VM Grammatik der Gegenwartssprache I
AM Sprachreflexion im Deutschunterricht
2-tg. Blockseminar 16. – 17.02.04, GB 4/131
Beginn der Veranstaltung: 16.02.04, 9.15 Uhr
Noch in Examensklausuren produzieren Studierende zahlreiche Kommafehler;
die Regeln für die korrekte Kommasetzung kennen sie meist nur reduziert
auf alte schulische `Eselsbrücken´ (und wer zu lange über diese Brücken
gegangen ist, ist denn auch dumm geworden).
Die für die deutsche Sprache geltenden Kommaregeln sind weitgehend
syntaktisch ausgerichtet; die Darstellung dieser Regeln (= in den
Amtlichen Regeln, aber auch in Duden oder Bertelsmann) macht die
syntaktischen Prinzipien jedoch meist nur unzureichend transparent.
Daher erwerben die Studierenden kein hilfreiches Regelwissen und können
die eigenen (oft naheliegenden) Kommafehler nicht erkennen oder in
kniffeligen Fällen die richtige Entscheidung treffen.
Gerade (zukünftige) Lehramtsstudierende sollten aber die Schwächen in
der eigenen Kommasetzung kennen, die Kommaregelung verstehen und anderen
verständlich machen können. Nur so können sie die Kommaprobleme ihrer
zukünftigen Schülerinnen/Schüler gut begleiten.
Die Übung soll helfen, die Kommaregeln mit Hilfe syntaktischer
Kenntnisse zu durchschauen, auch die `Macken´ der geltenden
Kommaregelung werden auf diese Weise erkennbar. Zugleich bietet diese
Kommaregel-Analyse die Chance einer syntaktischen Schulung.
Entsprechend dem Erkenntnisfortschritt sollen dann immer auch kleine
Übungen zur Sicherung der richtigen Kommasetzung angeboten werden, so
dass die Teilnehmenden etwas sicherer in der eigenen Kommasetzung
werden.
Die 2-tägige Blockveranstaltung entspricht einer 1-st. Veranstaltung;
für die erfolgreiche Teilnahme, die mit einer Abschlussklausur bestätigt
wird, erhält man 1 Kreditpunkt.
Ort und genauer Zeitpunkt der Blockveranstaltung sind auf der
Anmeldeliste angegeben, die ab dem 26. Januar 2004, 8.00 Uhr, auf der
Tür meines Arbeitszimmers GB 4/29 aushängt.
050231 Prof. Dr. Klaus-Peter Wegera/Stefanie Walter M.A.
Mittelhochdeutsche Urkunden. Annäherung an eine Textsorte
(LA: A1, A2, A3, A6) (MA: TG 1, 2, 3, 4)
(Germanistische Linguistik/Germanistische Mediävistik)
VM Historische Linguistik
2st. Di 16 – 18, GBCF 04/516
Beginn der Veranstaltung: 27.04.2004
Die Veranstaltung führt am Beispiel mittelhochdeutscher Urkunden in den
Umgang mit historischen Texten ein. Anhand eines kleinen Korpus von
deutschsprachigen Urkunden, die in ihrer handschriftlichen Form
untersucht werden sollen, werden die wesentlichen Gesichtspunkte
philologisch-sprachwissenschaftlichen Arbeitens behandelt.
Nach einer Einführung in die Textsorte "Urkunde" sowie in die Geschichte
der Urkundenforschung, werden die Bedingungen von Textproduktion und
-rezeption in den wichtigsten deutschen Schreibzentren (für Urkunden),
die Probleme der handschriftlichen Überlieferung und der Edition dieser
Texte in sog. "Urkundenbüchern" behandelt. Im Vordergrund soll dabei die
praktische Arbeit mit den Urkunden stehen.
Diese Übung ist Bestandteil des Moduls "Historische Linguistik" und wird
in unterschiedlicher Form in jedem Sommersemester angeboten.
Voraussetzung für die Kreditierung mit 2 CP innerhalb des Moduls
"Historische Linguistik" ist die aktive Teilnahme, d.h. auch Vor- und
Nachbereitung und die Erledigung von Übungsaufgaben.
Im Rahmen der alten Lehramts- und Magisterstudienordnungen kann ein
Teilnahmenachweis erworben werden.
Die Anmeldung erfolgt in der ersten Sitzung.
050232 Prof. Dr. Wolfgang Boettcher
Beratungstraining
VM Angewandte Gesprächsforschung
2-tg. Blockseminar 30. – 31.03.04, GB 4/131
Beginn der Veranstaltung: 30.03.2004, 9.15 Uhr
Diese Übung ist eine der beiden beratungspraktischen Fortsetzungen des
linguistischen Proseminars „Beratungsgespräche“ (= Vertiefungsmodul
„Angewandte Gesprächsforschung“) aus dem WS 2003/4. Während es dort um
die Analyse der Gesprächsabläufe von Beratungsgesprächen bzw.
Ratschlaggesprächen aus verschiedenen Beratungsfeldern und mit
entsprechend unterschiedlichen Beratungskonzeptionen ging, geht es jetzt
um die Konfrontation mit der eigenen Fähigkeit, Beratung zu nehmen und
zu geben, und um eine schrittweise Weiterentwicklung der eigenen
Beratungskompetenzen.
In dieser Übung „Beratungstraining“ geht es um dyadische
Beratungsgespräche (= Zweier-Gespräche) (in der alternativ angebotenen
Übung „Fallbesprechungsgruppe“ [Huhn] geht es demgegenüber um
Gruppenberatungsgespräche].
Beratungsgegenstände in diesem Beratungstraining sind grundsätzlich
berufliche Problemfälle (Konflikte oder Störungen oder Krisen in der
Kooperation mit anderen Personen am Arbeitsplatz, z.B. am `Arbeitsplatz
Hochschule´ oder in einem Job); wir orientieren uns daher an dem
Beratungsverständnis der Supervision (nicht der Therapie).
Wir arbeiten - nach einer kurzen Phase der Nutzung von
Beratungsgespräch-Aufzeichnungen Dritter - an eigenen Beratungsfällen
der Teilnehmenden.
Ich erwarte von den Teilnehmenden daher die grundsätzliche Bereitschaft,
solche eigenen beruflichen Probleme zur Beratung zu stellen (unter
schützenden Bedingungen, über die wir in der Startphase reden werden).
Die Kompaktveranstaltung beginnt Dienstag, 30. März 2004, um 9.15 Uhr;
sie endet Mittwoch, 31.3., um 18.oo Uhr.
Diese Veranstaltung ist reserviert für die Teilnehmenden meines
Proseminars „Beratungsgespräche“ aus dem vergangenen Wintersemester; die
Anmeldungen sind bereits abgeschlossen. Die Teilnehmenden erhalten für
diese 2-tägige Kompaktveranstaltung (die einer 1-st. Veranstaltung
entspricht) aufgrund ihrer mündlichen Mitarbeit 1 CP.
050233 Prof. Dr. Gerhard Tschauder
Emotionen im Gespräch
VM Angewandte Gesprächsforschung
2-tg. Blockseminar 16.-17.08.04
Beginn der Veranstaltung: 16.08.2004
Bei einer ersten Charakterisierung des wissenschaftlichen Diskurses
liegt es nahe, festzustellen, dass hier – mit Bühler gesprochen – die
Darstellungsfunktion der Sprache dominiert, oder, etwas anders
akzentuiert: Die Sprache der Wissenschaft stellt die Sprachebene
deutlich in den Vordergrund. Auf den zweiten Blick kommen jedoch sehr
schnell Bedenken, überhaupt von dem wissenschaftlichen Diskurs zu
sprechen. Eine solche Betrachtungsweise, die ja unter anderem nicht
zwischen gesprochenen und geschriebenen Sprachmanifestationen
differenziert, lässt sich sehr schnell als unzureichend entlarven, und
gerade wenn man die face-to-face-Kommunikation betrachtet, wird
deutlich, dass es sich beim Wissenschaftlich-Sachlichen schlicht um
einen Mythos handelt, da menschliche Kommunikation – egal ob hochgradig
fachsprachlich oder allgemein alltagssprachlich – immer von emotionalen
Wesen produziert und rezipiert wird, was sich in den Äußerungen, also
dem Syntagma verbaler und nonverbaler Zeichen, entweder offen oder
versteckt manifestiert.
Das Seminar wird diese These anhand praktischer Beispiele illustrieren
und die Konsequenzen diskutieren, welche sich daraus ergeben. Die
Aufrechterhaltung der These hat jedenfalls zur Folge, dass wir bei
unserem kommunikativen Austausch nicht nur auf den Sachinhalt achten
sollten; unser Hauptaugenmerk wird sich auf die eigenen emotionalen
Anteile richten sowie auch auf die – subtilen – emotionalen Signale der
Adressatin / des Adressaten. Wahrnehmungen dieser Art sind die
Voraussetzung für eine angemessene kommunikative Reaktion.
Die Veranstaltung ist auf 15 Teilnehmende begrenzt. Diese Seminarplätze
sind vorrangig für Studierende des Moduls „Angewandte
Gesprächsforschung“ reserviert und werden innerhalb der Vorlesung
„Einführung in die linguistische Gesprächsanalyse“ vergeben; ev. freie
Plätze werden ab Dienstag, 4. Mai, 10.oo Uhr, auf einer Anmeldeliste an
der Tür zu GB 4/29 (Arbeitszimmer Boettcher) angeboten.
Die Teilnehmenden erhalten für ihre erfolgreiche Teilnahme 1 CP.
Erfolgreiche Teilnahme kann aufgrund intensiver mündlicher Teilnahme
bescheinigt werden; Näheres zu Beginn der Veranstaltung.
Ort und genaue Anfangszeiten werden in der Vorlesung bzw. auf der
Anmeldeliste mitgeteilt.
Als Vorbereitung verlange ich die Lektüre des folgenden Artikels:
Fiehler, Reinhard: Emotionalität im Gespräch. In: Brinker, Klaus [u.a.]
(Hrsg.): Text und Gesprächslinguistik: ein Internationales Handbuch
zeitgenössischer Forschung (2 Bde.); de Gruyter (2000 f.),2. Band:
Gesprächslinguistik (2001), S. 1425-1438. Der Text wird in der Vorlesung
„Einführung in die linguistische Gesprächsanalyse“ (Boettcher) im Rahmen
der Vergabe der Teilnahmeplätze ausgeteilt.“
050234 Günther Huhn
Mediation / Schlichtungsgespräche
SM Angewandte Gesprächsforschung
2-tg. Blockseminar 02. – 03.06.04, GB 4/131
Beginn der Veranstaltung: 02.06.2004, 9.15 Uhr
In diesem Workshop werden Modelle zum Konfliktverständnis erarbeitet,
Methoden der Schlichtung vorgestellt, an Fallbeispielen analysiert und
in simulierten Schlichtungssituationen erprobt und reflektiert.
Die Reflexion über das Gesprächshandeln der schlichtenden Personen
stellt einen besonderen Schwerpunkt in dieser Arbeit dar.
Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 2. Juni, 9.15 und endet am
Donnerstag, 3. Juni, ca. 17.oo Uhr.
Diese Veranstaltung ist reserviert für die Teilnehmenden des
Hauptseminars „Berufliche Gesprächsführung“ (Boettcher) aus dem
vergangenen Wintersemester; die Anmeldungen sind bereits abgeschlossen.
Die Teilnehmenden erhalten für diese 2-tägige Kompaktveranstaltung (die
einer 1-st. Veranstaltung entspricht) aufgrund ihrer mündlichen
Mitarbeit 1 CP.
050235 Günther Huhn
Fallbesprechungsgruppe
SM Angewandte Gesprächsforschung
1-tg. Blockseminar 04.06.04, GB 4/131 und 3 Einzelsitzungen
Beginn der Veranstaltung:04.06.2004, 9.15 Uhr
Diese Übung ist eine der beiden beratungspraktischen Fortsetzungen des
linguistischen Proseminars „Beratungsgespräche“ (= Vertiefungsmodul
„Angewandte Gesprächsforschung“) aus dem WS 2003/4.
Während es dort um die Analyse der Gesprächsabläufe von
Beratungsgesprächen bzw. Ratschlaggesprächen aus verschiedenen
Beratungsfeldern und mit entsprechend unterschiedlichen
Beratungskonzeptionen ging, geht es jetzt um die Konfrontation mit der
eigenen Fähigkeit, Beratung zu nehmen und zu geben, und um eine
schrittweise Weiterentwicklung der eigenen Beratungskompetenzen.
In dieser Veranstaltung wird das Beratungs-Verfahren
„Fallbesprechungsgruppe“ – d.h. kollegiale Beratung untereinander
zwischen Gleichrangigen in einer Beratungsgruppe - erprobt und
reflektiert (in der alternativ angebotenen Übung „Beratungstraining“
(Boettcher) geht es demgegenüber um dyadische Beratungsgespräche [=
Zweier-Gespräche]).
Auf der Grundlage eines verstehensorientierten Beratungskonzeptes werden
berufliche Problem-Fälle, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
einbringen, bearbeitet.
Es werden unterschiedliche diagnostische Zugriffsweisen vorgestellt und
auf die Fälle angewandt. Beraterisch nützliche Sichtweisen auf Fälle
werden in die Reflexion einbezogen.
Gesprächsmethoden im Sinne der Klientenzentrierten Gesprächsführung
werden eingeführt und erprobt und in ihrer Reichweite kritisch
beleuchtet.
Ich erwarte von den Teilnehmenden daher die grundsätzliche Bereitschaft,
solche eigenen beruflichen Probleme zur Beratung zu stellen (unter
schützenden Bedingungen, über die wir in der Startphase reden werden).
Diese Veranstaltung ist reserviert für Teilnehmende des Proseminars
„Beratungsgespräche“ aus dem vergangenen Wintersemester; die Anmeldungen
sind bereits abgeschlossen. Die Teilnehmenden erhalten für diese
Veranstaltung (die einer 1-st. Veranstaltung entspricht) aufgrund ihrer
mündlichen Mitarbeit 1 CP.
050236 Gabriela Ruhmann/Eva Schlüter
„Schreibwerkstatt“
(LA: C3)
AM Mündliche und schriftliche Kommunikation
1st. Blockseminar 17. – 18.07.04, 10 s.t. - 17 Uhr im „Euroeck“
Beginn der Veranstaltung:17.07.2004, 10 s.t.
Die Lehrpläne NRW sehen für den Deutschunterricht vor, dass Schülerinnen
und Schülern mit prozessorientierten Verfahren zentrale
Schreibfertigkeiten vermittelt werden. Nordrhein-Westfalen ist damit
eines der fortschrittlichen Bundesländer, die in ihren Maßgaben und
Empfehlungen für den Deutschunterricht wesentliche Erkenntnisse der
Schreibprozessforschung berücksichtigen.
In dieser Schreibwerkstatt lernen Sie solche zentralen Verfahren des
prozessorientierten Schreibunterrichts anhand kleiner Schreibexperimente
kennen, Sie reflektieren die dabei gemachten Lernerfahrungen und
erwerben sich dadurch eine Grundlage, auf der Sie Chancen und
Herausforderungen dieser neuen Form des Schreibunterrichts im Fach
Deutsch kompetent einschätzen können.
Die Veranstaltung ist auf max. 20 Teilnehmende begrenzt.
Eine Anmeldeliste hängt ab Montag, 26. Januar 2004, 10 Uhr am
„Schreibzentrum“ GB 5/152 aus.
Die Veranstaltung ist vorrangig für Lehramtsstudierende im neuen Master
of Education „Deutsch“ reserviert (= Pflichtveranstaltung im Modul
„mündliche und schriftliche Kommunikation“) und für Lehramtsstudierende
des auslaufenden `klassischen´ Lehramtsstudiengangs.
Auch Magister- und B.A.-/M.A.-Studierende können – nach persönlicher
Rücksprache bei Frau Ruhmann im „Schreibzentrum“ (Di/Do 11-12 Uhr in GB
5/152) – ev. an der Veranstaltung teilnehmen, sofern noch freie Plätze
vorhanden sind.
Der Teilnahmeschein für die erfolgreiche Teilnahme wird durch die
mündliche/schriftliche Mitarbeit während der Veranstaltung erworben.
Studierende in einem gestuften Studiengang erhalten für die Teilnahme an
dieser Blockveranstaltung (die einer 1-st. Veranstaltung entspricht) 1
CP.
050237 Prof. Dr. Wolfgang Boettcher/Dr. Annette Mönnich
Körpersprache und Stimme
(LA: A2, A3, Sprachpraxis) (MA: TG 1, 2, 5)
(Sprecherziehung/Rhetorik/Sprechwissenschaft)
VM Formen und Funktionen geschriebener und gesprochener Sprache
VM Angewandte Gesprächsforschung
VM Rhetorische Kommunikation
AM Sprachreflexion im Deutschunterricht
2st. Mi 10 – 12, GBCF 04/516
Beginn der Veranstaltung:28.04.2004
In Gesprächen stellen die verbalen Einheiten nur die Spitze des Eisbergs
dar; Kontaktaufnahme, Gesprächssteuerung, Verstehen/Missverstehen und
Beziehungsgestaltung werden maßgeblich von nonverbalen Aktivitäten der
Beteiligten gestaltet: vor allem von Mimik, Gestik, Körperorientierung
(= Körpersprache) und Stimmklang und Sprechweise (= Stimme).
Sensibilisierung für Wahrnehmung und Verstehen körpersprachlicher
Aktivitäten in mündlicher Kommunikation und ein Grundwissen über Körper-
und Stimmsprache sind daher unter beruflicher Perspektive nützlich.
Im ersten Teil der Übung (= Boettcher) werden anhand von
(videoaufgezeichneten) Gesprächsverläufen sowie eigenen `Experimenten´
die Regelhaftigkeiten und Bedingungen der Körpersprache und ihr
Zusammenspiel mit (wort-)sprachlichen Aktivitäten in Gesprächsverläufen
untersucht.
Der zweite Teil der Übung ab dem 16. Juni (= Mönnich) richtet die
Aufmerksamkeit auf die
- physiologischen Grundlagen der Stimmbildung;
- Analyse der rhetorischen Funktionen der Stimme: Ausdruck von
Emotionen, Konstituieren von Sprechhandlungen durch den Sprechausdruck;
- Beratung für die eigene Stimmbildung.
Die Übung kann ganz (= als 2-st. Übung mit 2 CP) besucht werden oder nur
in der ersten oder zweiten Hälfte (= jeweils als 1-st. Übung mit 1 CP).
Wer diese Übung im Rahmen eines der vorgesehenen Module studiert,
erwirbt den Nachweis für die erfolgreiche Teilnahme durch eine
Abschlussklausur, die sich – je nach ganzer oder teilweiser Nutzung -
auf die ganze Übung bzw. auf die entsprechende Hälfte bezieht.
Zu der Mitarbeit gehört eine begleitende Lektüre zur Vor- bzw.
Nachbereitung der einzelnen Sitzungen sowie der Klausur; die
Literaturhinweise werden zu Beginn der Übung bzw. der Übungsteile
gegeben.
Die Übung wird auf 40 Teilnehmende begrenzt. Eine Anmeldeliste hängt ab
Montag, den 26. November, 8.oo Uhr, auf der Tür des Arbeitszimmers
Boettcher GB 4/29 (Nord)
050238 Dr. Annette Mönnich
Sprecherziehung für (zukünftige) Deutschlehrer/innen
(LA: Sprachpraxis) (Sprechwissenschaft)
AM Mündliche und Schriftliche Kommunikation im Deutschunterricht
2st. Blockseminar vom 20.-22. Mai 2004
Obligatorische Vorbesprechung, Termin vgl. Aushang ab 01.02.2004 bei GB
3/129
Im Deutschunterricht die Kompetenzen der Schüler/innen in Mündlicher
Kommunikation ausbilden zu können, setzt voraus, dass sich die Lehrenden
diese Kompetenzen vorher selbst aneignen. Daher ist diese Übung
handlungsorientiert ausgerichtet und hat das Ziel, dass Sie als
zukünftige Deutschlehrer/innen wichtige rhetorische
Kommunikationskompetenzen weiterentwickeln.
Den Schwerpunkt dieses Seminars bildet die Einführung in die
Gesprächsrhetorik.
Fachliteratur wird in der Vorbesprechung bekannt gegeben.
Diese Lehrveranstaltung wendet sich primär an Lehramtsstudierende (alte
Studienordnung: TN in „Sprachpraxis“; Studienordnung M.Ed. Deutsch: TN
im Modul Mündliche und Schriftliche Kommunikation im Deutschunterricht).
Außerdem ist ein TN für die alte Magisterstudienordnung möglich.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung ab 1.2.2004, Raum GB 3/129
050239 Dr. Annette Mönnich
Stimm- und Sprechtraining
(LA: Sprachpraxis) (MA: Sprecherziehung/Rhetorik)
(Sprechwissenschaft) (Angewandte Germanistik)
VM Formen und Funktionen geschriebener und gesprochener Sprache
VM Rhetorische Kommunikation
1st. Blockseminar vom 2.-3. Juli 2004
Obligatorische Vorbesprechung, Termin vgl. Aushang ab 01.02.2004 bei GB
3/129
Dieses Stimm- und Sprechtraining ist ausgerichtet auf die Kompetenz,
literarische Texte zu sprechen: Lyrik und Prosa. Bei der Erarbeitung von
Sprechfassungen und deren Analyse berücksichtigen wir Kriterien aus der
Literaturwissenschaft, Linguistik und Sprechwissenschaft /
Sprecherziehung.
Termin für die Übung: 2./3. Juli 2004
Termin für die Vorbesprechung: siehe Aushang GB 3/129.
Zur Vorbereitung der Vorbesprechung ist es erwünscht, dass Sie ein
Gedicht (ca. 12 Zeilen) oder einen kurzen Prosatext (ca. 1/2 Seite)
auswählen, zu dem Sie einen emotionalen Bezug haben, und mit mir
Rücksprache halten, ob der Text für die Übung geeignet ist.
Für die Übung ist erforderlich, dass Sie für einen literarischen Text
eine fachwissenschaftlich fundierte Interpretation mitbringen.
Literatur:
Aderhold, Egon: Das gesprochene Wort. Sprechkünstlerische Gestaltung
deutschsprachiger Texte. Berlin 1995
Ders.: Sprecherzieherisches Übungsbuch. Berlin 2001.
Ders.: Sprecherziehung des Schauspielers: Grundlagen und Methoden.
Berlin 1998
Hinweis:
Bitte beachten Sie: dies ist eine einstündige Übung!
Ein TN-Schein für die alte Lehramtsstudienordnung (Sprachpraxis) ist
möglich in Kombination mit einer anderen 1stündigen Übung der
Sprechwissenschaft / Sprecherziehung.
Die TN-Zahl ist begrenzt.
Anmeldung ab 1.2.2004, Aushang Raum GB 3/129
050240 Dr. Annette Mönnich
Freie Rede
(LA: Sprachpraxis) (MA: Sprecherziehung/Rhetorik)
(Sprechwissenschaft) (Angewandte Germanistik)
VM Rhetorische Kommunikation
1st. Blockseminar vom 11.-12. Juni 2004
Obligatorische Vorbesprechung, Termin vgl. Aushang ab 01.02.2004 bei GB
3/129
Dieses Rhetorikseminar hat als Ziel, die Kompetenz der Freien Rede
weiter zu entwickeln. Bei der Erarbeitung freier Reden und deren Analyse
berücksichtigen wir Kriterien aus der Linguistik und Sprechwissenschaft
/ Sprecherziehung. Hinweise zur Fachliteratur erhalten Sie in der
Vorbesprechung.
Termin für die Übung: 11./12. Juni 2004
Termin für die Vorbesprechung: siehe Aushang GB 3/129.
Hinweis:
Bitte beachten Sie: dies ist eine einstündige Übung!
Ein TN-Schein für die alte Lehramtsstudienordnung (Sprachpraxis) ist
möglich in Kombination mit einer anderen 1stündigen Übung der
Sprechwissenschaft / Sprecherziehung.
Die TN-Zahl ist begrenzt.
Anmeldung ab 1.2.2004, Aushang Raum GB 3/129
050241 Uwe Schürmann
Grundlagen der Sprecherziehung
(LA: Sprachpraxis)
(MA: Sprecherziehung/Rhetorik; Berufsfeldbezogene Fachdidaktik)
Blockseminar (Termin siehe Aushang GB 3/129)
Beginn der Veranstaltung: siehe Aushang GB 3/129
Inhalte und Ziele des Seminars:
Medienberufe, Führungsaufgaben in der Wirtschaft und Verwaltung und der
Lehrberuf setzen einen guten Umgang mit Stimme voraus. Gemeint ist damit
insbesondere ein gutes Handwerkszeug: körperlich in einem optimalen
Spannungszustand sein, die Stimme stimmen, den Atem optimal mit dem
Sprechen koordinieren, eine deutliche Artikulation nutzen. Das Seminar
vermittelt Techniken für die Ausbildung dieser Kompetenzen und verbindet
dies mit der Anwendung dieser Techniken in Gesprächs- und
Redesituationen. Auf diese Weise können die Seminarteilnehmer/innen z.B.
entdecken, dass schon der Zuhörerbezug beim Sprechen die Körperspannung
des Sprechers erhöht und die Stimme dadurch kraftvoller wird.
Bedingunen für den TN-Nachweis:
Aktive Mitarbeit in den Übungen, Kurzpräsentation mit Feedback.
Anmeldung ab dem 2.2.2004
durch Eintrag in eine Liste (GB 3/129;
Sprechwissenschaft/Sprecherziehung)
Fachliteratur:
COBLENZER, Horst; MUHAR, Franz: Atem und Stimme. Anleitung zum guten
Sprechen. Wien 17/1997.
GEISSNER, Hellmut: Kommunikationspädagogik. St. Ingbert 2000.
RITTER, Hans Martin: Sprechen auf der Bühne. Ein Lehr- und Arbeitsbuch.
Berlin 1999.
WERNER, Kerstin: Sprechbildung. Wien, 1998 (mit CD und Video).
050242 Maren Runte M.A.
Lexikologie und Lexikographie
(LA: A1, A2, A3) (MA: TG 1, 2, 5)
VM Formen und Funktionen geschriebener und gesprochener Sprache
VM Grammatik der Gegenwartssprache I
2st. Mo 10 - 12, GB 03/46
Beginn der Veranstaltung: 26.04.2004
Was ist der Unterschied zwischen Lexikologie und Lexikographie? Was
meint man mit dem Begriff „Wortfeld“? Welcher Aufbau und welche
Strukturen liegen einem Wortschatz zugrunde? Wie kann der Wortschatz
einer Sprache kodifiziert werden? Seit wann werden Wörterbücher
geschrieben? Welche unterschiedlichen Formen von Wörterbüchern gibt es?
Und: Wie sieht im Computerzeitalter die Zukunft von Wörter‚büchern’ aus?
Ziel dieser Veranstaltung ist es, Grundbegriffe von Lexikologie und
Lexikographie zu vermitteln, einen Einblick in die Entwicklung von
Wörterbüchern zu geben sowie aufgrund der Kenntnisse von lexikologischer
Theorie und lexikographischer Praxis sich kritisch mit neuen
lexikologischen und lexikographischen Projekten auseinanderzusetzen.
Die Veranstaltung ist zweistündig konzipiert. Studierende, die nur eine
einstündige Veranstaltung besuchen wollen, erhalten eine entsprechende
Bescheinigung nach erfolgreichem Besuch der ersten Semesterhälfte
(Teilgebiet: Lexikologie).
Teilnahmevoraussetzungen:
Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss des
Grundkursmoduls „Germanistische Linguistik“ (Teil 2).
Anmeldung:
Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt. (Verbindliche) Anmeldungen bitte
per E-Mail an Maren.Runte@ruhr-uni-bochum.de.
Literatur:
Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
050243 Dr. Kerstin Kucharczik
Germanistische Arbeitstechniken für Multiplikator/inn/en
2st. Di 16 - 18 (Raum n.V.)
Die Veranstaltung führt in alle zentralen germanistischen
Arbeitstechniken ein, die für die Multiplikatorenausbildung relevant
sind, etwa die Moderation, die Präsentation, das Halten von Vorträgen
und Referaten, die wissenschaftliche Recherche sowie das Erstellen einer
wissenschaftlichen Arbeit, die Transkription, die Rezitation etc.
Anmeldung nur aufgrund persönlicher Einladung (im Rahmen der Ausbildung
von Multiplikator/inn/en).
Letzte Aktualisierung:
22.3.2004 ©2000 Germanistisches Institut der Ruhr-Universität Bochum. Alle Rechte vorbehalten. Impressum | webmaster
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