Sommersemester 2013
Botanische Bestimmungsübungen für Geographen
Die botanischen Bestimmungsübungen für Geographen bieten eine praxisorientierte Einführung in die Diversität, Morphologie und Systematik der Gefäßpflanzen. Diese Themenbereiche werden anhand regional wichtiger Arten und Familien erarbeitet. Die Übungen vermitteln eine grundlegende Artenkenntnis der heimischen Flora, die notwendig ist, um ökologische Abhängigkeiten und Vergesellschaftungen der Pflanzen zu erkennen und zu verstehen. Diese ökologischen Bezüge werden besonders auch auf Exkursionen in Biotope der näheren Umgebung diskutiert. Während der Übungen lernen die Studierenden außerdem den richtigen Umgang mit optischen Hilfsmitteln und die korrekte Anwendung botanischer Begrifflichkeiten. Eine wichtige Schlüsselkompetenz, die im Kurs vermittelt wird, ist der sichere und eigenständige Umgang mit dichotomen Bestimmungsschlüsseln.
| Lehrveranstaltung | Zielgruppe | Termin | Anmeldung |
|---|---|---|---|
| 190901, 190902 | BSc. Geographie, Optionalbereich | Dienstag 13-16 Uhr | 7.-11.1.2013 in ND 03/173 |
Wintersemester 2012/13
A-Modul: Diversität der Pflanzen und Pilze
Biologie von Pilzen, insbesondere höheren Pilzen und deren phytoparasitischer Vertreter, sowie höhere Pflanzen. Bei den höheren Pflanzen liegt der Schwerpunkt auf den Samenpflanzen, aus Vergleichsgründen werden aber auch Moose und Farnpflanzen mit einbezogen. Neben den Lebenszyklen wird auch die Materialbeschaffung und –auswahl unter den Gesichtspunkten der eigenen Forschung und des Schulunterrichtes thematisiert. Der Kurs richtet sich an Studierende, die einen Schwerpunkt in der Biodiversität anstreben ebenso, wie Lehramtsstudierende. Darüber hinaus eignet er sich auch für Studierende anderer Schwerpunkte, die sich einen kompakten Überblick über wesentliche Teile des Pflanzenreiches verschaffen wollen.
| Lehrveranstaltung | Zielgruppe | Termin | Anmeldung |
|---|---|---|---|
| 190013, 190014, 190015 | BA. Biologie, MSc. Biologie, MEd. | semesterbegleitend; Mo. 8:15-12; Fr. 8:15-18 | Zentrale Platzvergabe |
A-Modul: Gene, Proteine und Stammbäume - Molekulare Techniken in der Biologie
Geobotanik: Sämtliche molekularen Techniken der Biodiversitätsforschung werden Teil dieses Praktikums sein. Ausgehend von der DNA-Isolation, Amplifizierun, Klonierung und Sequenzierung bis zur Analyse geht es dabei besonders um die molekulare Identifizierung unbekannter Arten und die Erstellung von Stammbäumen. Neben den Methoden im Labor stehen vor allem bioinformatische Hilfsmittel im Zentrum des Praktikums.
Molekularbiologie pflanzlicher Organellen: Dieser Praktikumsteil umfasst folgende Techniken: Überexpression und Aufreinigung von Proteinen aus Bakterien, Analyse von Protein-Protein-Interaktionen, Bestimmung der zellulären und intraplastidären Lokalisation von Proteinen, Auftrennung von Proteinkomplexen und Bestimmung der nativen Molekulargewichte. Inhaltlich befassen sich die Experimente mit der Analyse von Protein-transportmechanismen in Chloroplasten.
| Lehrveranstaltung | Zielgruppe | Termin | Anmeldung |
|---|---|---|---|
| 190017, 190018, 190019 | BA / BSc. Biologie | 1. Semersterdrittel | Zentrale Platzvergabe |
A-Modul: Entstehung und Erforschung von Biodiversität
Biodiversität wird auf allen Ebenen und mit allen dafür einsetzbaren Methoden dargestellt und untersucht. Dies reicht von der Ebene der genetischen bzw. molekularen Diversität bis zur Diversität von Großgruppen.
Biodiversität wird dabei dargestellt und untersucht als Diversität von Lösungen für Anpassungsstrategien auf diesen verschiedenen Ebenen. Entsprechend werden adressiert; die Diversität von Genen, die Diversität in Morphologie und Ökologie, die Diversität von Abstammungslinien mit den Grundlagen der Phylogenetik (Makroevolution), die Diversität von Interaktionen mit Anpassungen an biotische Faktoren incl. Koevolution sowie die Diversität von Verhalten.
| Lehrveranstaltung | Zielgruppe | Termin | Anmeldung |
|---|---|---|---|
| 190023, 190024, 190025 | B.Sc. / B.A. Biologie | 15.10.12 - 12.11.12 | Zentrale Platzvergabe |
S-Modul: Molekulare Methoden der Evolutionsökologie
Das Modul soll in die Theorie und Praxis der Evolutionsökologie einführen und am Beispiel von pflanzenparasitischen Pilzen aktuelle Fragestellungen dieses Forschungsgebietes bearbeiten. Die allgemeinen Grundlagen stehen dabei im Vordergrund. Im Rahmen eines selbstständig entwickelten und durchgeführten Projektes sollen diese erarbeitet werden und auch erste vertiefende Einblicke in das Gebiet geboten werden. Vorgesehen sind Projekte zu den folgenden Gruppen ökonomisch und ökologisch wichtiger Pflanzenparasiten: Rostpilze und Brandpilze. Vertiefende Kenntnisse der Biologie der jeweiligen Gruppe werden erarbeitet. Ihre Diversität wird im Rahmen von Exkursionen vorgestellt und es werden Proben für die weitere Bearbeitung im Labor gesammelt. Ausgehend von dem gesammelten Material werden sämtliche Arbeitsschritte von der DNA-Extraktion über PCR zur Gen-Sequenzierung oder Micro-Satelliten Amplifizierung durchgeführt. Einen Schwerpunkt bildet dabei das selbständige Arbeiten an forschungsnahen Projekten. Im begleitenden Seminar werden aktuelle Themen der Evolutionsökologie von Pflanzenparasiten bearbeitet.
| Lehrveranstaltung | Zielgruppe | Termin | Anmeldung |
|---|---|---|---|
| 190111, 190112 | BSc. Biologie, MSc. Biologie, B.A., M.Ed. | 12.11.12 - 21.12.12 | persönlich bei Prof. Begerow |

