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| Keyword WARENFETISCH |
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Zeitgenössische Praktiken von Subjektivierung. Konsumismus, Kybernetischer
Kapitalismus und Repräsentationskritik in Anschluss an Tiqquns Figur der Jungen-
Mädchen
Jasmin Stommel
Ausgang dieser Überlegungen ist die 2009 auf deutsch erschienene Collage Grundbausteine
einer Theorie des Jungen-Mädchens, deren Autor Tiqqun heißt – womit entweder ein
unabhängig veröffentlichtes, vergriffenes Textkonglomerat gemeint ist oder eine Gruppe
Pariser Aktivist/innen. Der Theorieentwurf beschreibt eigentlich keine Figur, sondern
kartographiert ein Dispositiv von Äußerungen, Semantiken, Beschreibungsweisen
und Bildern, welches eine spezifische Subjektivierungsweise hervorbringt. Diese ist
vermarktungswillig und libidoökonomisch: Sie affirmiert unsere konsumistischen
Bilderwelten und überträgt den von Marx beschriebenen Fetischcharakter der Ware auf die
Art und Weise zeitgenössischer Selbsteinrichtungen und Selbst-Körper-Verhältnisse. |
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