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  Keyword: IDENTITÄT  
NEU
in Ausgabe # 5
Melanie Trommer analysiert das Verhältnis von Politik und Popkultur im Missy Magazine.

female hiphop

Ratna Noviani untersucht die Produktion und Reproduktion von Klassendifferenz in indonesischer Fernsehwerbung.
Sabine Schollas fragt, warum ein Outing eine Karriere als Profifußballer gefährdet.
Bianca Becker und Jennifer Eickelmann zeigen, wie postmoderne Subjekte mittels Youtube und Handy das eigene Selbst konstituieren.
 

NETZ
WERK
 
neu Gender-Portal der Universität Duisburg/Essen
neu Zentrum Gender-Studien der Universität Paderborn
neu Gender Studies Uni Innsbruck
neu Meloldiva.
female music networking
neu Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG), Humboldt-Universität Berlin
neu Genderbibliothek des ZtG mit dem Online-Katalog GReTA und Weblog
neu Gender Bulletin mit Informationen und Forschungsergebnissen des ZtG
neu Gender-Dossier des Goethe-Instituts
neu Miss Tilly – das Frauenmagazin im Internet
neu Gendercampus
neu Genderblog
neu Mädchenmannschaft
neu PlayGender
 
 
 
"Mit einer Zeitung gegen das fresssüchtige Patriarchat zu kämpfen ist eine Form der Tat": Die Hamburger Frauenzeitung
Julia Figdor

Feministische Zeitschriften sind ein marginalisierter Gegenstand im Bereich der medien- und kommunikationswissenschaftlichen Forschung sowie der sozialen Bewegungsforschung. Zumeist werden sie in diesen Diskursen unter dem Begriff ‚Gegenöffentlichkeit’ thematisiert. Diese Reduzierung vernachlässigt jedoch die für die feministische Bewegung konstitutive Funktion der vielfältigen Zeitschriftenproduktion. Feministischen Zeitschriften sind in die selbstreflexive Praxis der Frauenbewegung eingebunden und in die Kritik tradierter Konzepte von Gemeinschaft, Öffentlichkeit und Identität, gleichwohl sie auf diese gleichzeitig rekurrieren und diese (neu) konstituieren müssen. Der Artikel beschäftigt sich mit der These, dass die lokalen feministischen Zeitschriften eine Schnittstelle für die Veränderung der Ebenen von Gemeinschaft, Öffentlichkeit und Identität in der feministischen Bewegung darstellen und dass sich diese Veränderung, in Anlehnung an Manuel Castells, als Wandel von einer Widerstandsidentität in eine Projektidentität beschreiben lässt. Diese These wird anhand einer inhaltsanalytischen Untersuchung der Hamburger Frauenzeitung geprüft.

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