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| Keyword COMPUTERSPIEL |
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Geschichten in Spielen – Spielen mit Geschichten
Amelie Wachner
Fanfiction ist ein von der Medienwissenschaft bisher weniger beachtetes Phänomen der Fankultur, obwohl durch das Internet in zunehmendem Maße AmateurInnen eigene Geschichten zu bereits vorhandenen Medien veröffentlichen. Dieser Essay möchte zu einer systematischen, umfassenden inhaltlichen Analyse dieser Geschichten anregen. Dazu wird im Folgenden anhand einiger exemplarischer Texte gezeigt, wie sich in Fanfiction zum Online-Rollenspiel World of Warcraft charakteristische Elemente von Computerspielen niederschlagen, die eine medienspezifische Analyse erforderlich machen. |
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U Can’t Touch This – Zur Fortsetzung von Geschlechterdichotomien durch virtuelle Taktilität
Michael Andreas
Während die Blickstrukturen bildlicher Repräsentationen eine visuelle Subjekt/Objekt-Hierarchie – zwischen männlichem "gaze" und weiblicher "to-be-looked-at-ness" – herstellen, liefern neueste Interfaces mittlerweile auch taktile Reize. Unter Rückbezug auf Marshall McLuhans Überlegungen zum Taktilen als Leitsinn aller elektronischen Bildschirmmedien (1964) und Claudia Benthiens Ausführungen zur historischen Dualität des Tastsinns als männlich kodiertes, aktives Berühren auf der einen Seite, und weiblich kodiertes, passives Berührt-werden auf der anderen (1999) wird anhand zweier Beispiele diskutiert, inwiefern sich die Dualitäten von Blick/Anblick, Subjekt/Objekt, Mann/Frau in eine Ära verlängern, in der Medien nicht nur visuelle Reize, sondern auch taktile Simulationen und Stimulationen bereitstellen. Beginnend mit einer Analyse des Metaphernfeldes von Taktilität im Umfeld elektronischer Medien werden der "Sinulator", eine computergestützte Fernsteuerung für Vibratoren, und das synästhetische Videogame "REZ" unter den Aspekten von Geschlecht und Repräsentation diskutiert. |
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