RUB » Wiwi » FSI-WIWI » Informationen

Das Studium

Allgemeines

Wie ist der Studiengang, den ich absolvieren möchte, aufgebaut? Welche Prüfungen muss ich ablegen? Und was verbirgt sich hinter dem ECTS- System?

Fragen über Fragen, die sich alle Studienanfänger und -anfängerinnen einmal gestellt haben.

Um euch einen kleinen Überblick zu verschaffen, haben wir die wichtigsten Informationen für euch zusammengestellt. Falls trotzdem noch nicht alle Unklarheiten beseitigt sind, schaut doch einfach mal bei uns in der Fachschaft (GC 03/41) vorbei oder schreibt uns unter fsi@rub.de.

"Erstis" sei besonders das Startprogramm empfohlen, welches vor jedem Semester angeboten wird und einen Einstieg in das Studium der Wirtschaftswissenschaft, sowie erste Gelegenheiten bietet, Kommilitonen kennen zu lernen.

Einen Einblick in die Fakultät der Wirtschaftwissenschaften verschafft die Fakultätsbroschüre (siehe Downloads).

Allgemein ist festzuhalten, dass die folgenden Ausführungen lediglich einen Überblick über die geltenden Regelungen geben und keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Rechtsverbindlich ist die Prüfungsordnung (siehe Downloads).


nach oben


Übergangsregelungen Diplom/BSc


Zum WS 07/08 wird in Bochum ein 1-Fach Bachelor eingeführt: der Bachelor of Science in Management and Economics.

Die Fakultät hat die entsprechende Prüfungsordnung und das zugehörige Modulhandbuch beschlossen (siehe Downloads).

Um für Diplomstudierende die Planung ihres Studiums zu erleichtern, wurden Regelungen für den Übergang vom Diplom zum Bachelor beschlossen. Die ersten Diplom-Grundstudiumsveranstaltungen wurden bereits im SoSe 2007 letzmalig angeboten, die letzten im WiSe 08/09. Prüfungen zum Grundstudium können bis zum WS 09/10 geschrieben werden. Bei anschließendem Fehlen von Grundstudiumsklausuren ist der Abschluss zum Diplom-ÖkonomIn nicht mehr möglich. (siehe zum Auslaufen des Grundstudiums auch Auslaufen des Grundstudiums).


Informationen zu den Übergangsregelungen für das Hauptstudium



nach oben


Bachelor of Science in Managerment and Economics

Liebe Studis,

seit einigen Semestern läuft an der Ruhr-Uni Bochum der Studiengang Bachelor of Science in Management and Economics. Der Bachelor-Studiengang bedeutet allerhand Veränderungen im Gegensatz zum alten Diplom-Studiengang. Um euch die Wahl von Schwerpunkten, den Aufbau des Studienplans oder ganz allgemein den Einstieg ins Studium ein wenig zu erleichtern, haben wir euch einige Informationen aufbereitet, die sicherlich gerade für eine erste Orientierung sehr hilfreich sein werden.


1. Wie sind die formalen Voraussetzungen für das Studium?

Die Zulassungsvoraussetzungen für den Studiengang sind im Wesentlichen gleich geblieben. Bedeutet also, du musst eine allgemeine Hochschulausbildung (Achtung: keine Fachhochschulreife) vorweisen können, mit der du berechtigt bist an jeder staatlichen Uni in Deutschland zu studieren.


2. Welche Vorkenntnisse solltest du mitbringen?

Die mathematische Grundausbildung an den deutschen Gymnasien ist leider sehr unterschiedlich, sodass nicht alle Abiturienten sich beim Abschluss auf dem gleichen Niveau befinden. Um dies zu ändern und allen die gleiche Ausgangsposition beim Start des Studiums zu verschaffen, gibt es einen sogenannten "Vorkurs Mathematik". Dieser behandelt alle wesentlichen Grundlagen, die bei einem Start des M&E Studiengangs bekannt sein müssen. Und keine Angst, dort wird wirklich bei den Grundrechenarten wie Addition und Subtraktion gestartet, bedeutet also, dass wirklich jeder einen Anschluss findet, wenn er denn nur will.
Genaue Termine werden immer rechtzeitig auf der Homepage des Mathematik-Dozenten, der auch die späteren Vorlesungen während des Semesters halten wird, angekündigt. Dieser Vorkurs wird vor jedem Semester angeboten, also sowohl vor dem Winter- als auch vor dem Sommersemester. Weitere Informationen

Des Weiteren gibt es noch einen "Vorkurs Finanzbuchhaltung", der die Grundlagen des Rechnungswesens näher bringt bei dem du keinerlei Vorkenntnisse benötigst. Dieser Vorkurs findet jedes Jahr vor dem Sommersemester statt. Weitere Informationen


3. Wie ist das Studium aufgebaut?

Die Regelstudienzeit des Bachelor of M&E beträgt 6 Semester. In diesen 6 Semestern gibt es allerhand zu tun.
Die ersten beiden Semester stellen die Grundlagenphase dar. Dort werden, wie der Name schon sagt, grundlegende Kenntnisse der BWL und der VWL gelehrt. Den genauen Stundenplan entnimmst du bitte hier http://www.ruhr-uni-bochum.de/wiwi-dekanat/service.htm

Veranstaltungen der BWL sind:
- Mathematik für Ökonomen
- Einführung in die BWL
- Finanzierung und Investition
- Unternehmensrechnung

Veranstaltungen der VWL sind:
- Mikroökonomik
- Statistik I und II
- Makroökonomik

Diese so genannten "Pflichtmodule" lehren wichtige Grundkenntnisse, die für die späteren Spezialisierungen nötig sind. Wie es der Name schon sagt, sind diese Module alle Pflicht und man hat hier noch keine Möglichkeit, sich seine Lieblingsveranstaltung herauszupicken.
Zu allen Modulen gibt es Tutorien oder Übungen, die den in der Vorlesung behandelten Stoff vertiefen sollen. In diesen Kleingruppen von ca. 15-30 Studierenden ist es teilweise sogar möglich Bonuspunkte für die Klausur zu sammeln, was das Ganze sogar noch ein wenig versüßt.

So, ab dem 3. Semester geht es dann los mit der Profilierungsphase. Hier gibt es einen Mix aus weiteren Pflichtmodulen und Wahlpflichtmodulen. Zu Ersteren gehören die Module
- Wirtschaftsrecht
- Wirtschaftsinformatik
- Unternehmensplanspiel
- Anwendung WIWI-Kenntnisse I und II
- Studium Generale

Beim Unternehmensplanspiel stellen du und dein Team virtuell den Vorstand eines Unternehmens und müsst die Geschicke eines mittelständischen Unternehmens lenken. Eine sehr spannende Sache !!
Die angewandten WIWI-Kenntnisse stellen Praktika dar. Diese Praktika kannst du entweder in einem Unternehmen deiner Wahl ableisten oder aber anhand einer Tätigkeit als Tutor eines Lehrstuhls der Fakultät. Die genaueren Beschreibungen findest du auch wieder unter oben gepostetem Link (Modulhandbuch).
Beim Studium Generale sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Dort kannst du einen Kurs deiner Wahl aus dem gesamten Uni-Angebot wählen. Sei es ein Englisch-Kurs am Zentrum für Fremdsprachenausbildung oder aber ein Grundkurs in Chemie, du hast die freie Wahl.

An Wahlpflichtmodulen gibt es insgesamt 7 Stück á 10 ECTS zu belegen. Diese kannst du aus einem breiten Angebotsspektrum wählen von Marketing über Accounting bis hin zur Europäischen Außenwirtschaft und Ökonometrie. Beachten musst du hierbei lediglich, dass du mindestens ein Modul aus dem BWL-Bereich und mindestens zwei Module aus dem VWL-Bereich belegen musst. Die weitere Zusammenstellung liegt bei dir.


4. Welche Schwerpunkte kann ich wählen?

Es werden vier verschiedene Schwerpunkte unterschieden:

- Accounting, Finance and Taxation
- Management, Information and Decision Making
- International Economics
- Industrial Organisation and Economic Policy

Ein solcher Schwerpunkt wird dir zusätzlich zu deinem Bachelor-Zeugnis ausgehändigt, wenn du mindestens 4 Module aus einem dieser Bereiche wählst. Bedeutet, 4 Module müssen z.B. in die Sparte International Economics eingegliedert sein. Da es oft der Fall ist, dass ein Modul in mehreren Spezialisierungen vertreten ist, könnt ihr bei geschickter Modulwahl sogar mehrere Spezialisierungen erlangen. Welches Modul welchen Bereich abdeckt, erfahrt ihr auch wieder im Modulhandbuch (oben geposteter Link).


5. Prüfungsmodalitäten

Es würde hier den Rahmen sprengen die komplette Prüfungsordnung darzustellen. Darum einfach die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

In der Grundlagen- und Profilierungsphase habt ihr für jedes Pflichtmodul 2 Möglichkeiten die Klausur zu bestehen. Bei maximal 3 Pflichtmodulen habt ihr sogar eine dritte Chance, die Klausur zu bestehen.
Bei den Wahlpflichtmodulen sieht die Lage etwas anders aus. Dort habt ihr für jedes Modul einen Versuch. Solltet ihr es beim ersten Versuch nicht schaffen, mindestens eine 4,0 zu erreichen, so habt ihr die Wahl entweder die Modulprüfung einmal zu wiederholen oder das Wahlpflichtmodul zu wechseln und dort einen neuen Anlauf zu starten. Sollte eine bereits nicht bestandene Prüfung nochmals nicht bestanden werden, so darf das Modul nicht noch einmal wiederholt werden und man muss sich ein alternatives Modul aussuchen.
Für weitere Infos empfehlen wir euch die Prüfungsordnung (siehe Downloads).


6. Prüfungen und Prüfungsformen

Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab. Diese Modulprüfung findet im selben Semester wie das Modul statt. Jedes Modul kann unterschiedliche Teile haben und unterschiedliche Prüfungsformen verlangen, z.B. kann ein Modul aus einer Vorlesung und einem Seminar oder auch aus zwei oder nur einer Vorlesung bestehen. Die jeweilige Prüfungsform (Klausur, Seminararbeit, Mündliche Prüfung etc.) aller Modulabschluss- und Modulteilprüfungen müssen spätestens in den ersten vier Wochen der Vorlesungszeit von der Prüferin bzw. dem Prüfer festgelegt und veröffentlicht werden.


7. Modulnoten

Ein Modul kann aus mehreren Teilen bestehen, jedoch müssen nicht alle Teile des Moduls bestanden werden, um das Modul zu bestehen. Die Modulnote setzt sich nämlich aus dem gewichteten Mittel aller Teilmodulnoten zusammen. Falls ein Modulteil also mit schlechter als 4,0 benotet wird, dafür der andere Modulteil jedoch bestanden wird, kann das Modul immer noch als bestanden gelten.


8. Bachelorarbeit und Zeugnis

Die Bachelorarbeit besteht aus einem schriftlichen (12 ECTS) und einem mündlichen (3 ECTS) Teil. Die Zulassung zur Bachelorarbeit setzt voraus, dass neben allen Leistungspunkten der Grundlagenphase mindestens 45 Leistungspunkte in der Profilierungsphase erworben wurden, das Modul Studium Generale sowie beide Module Anwendung Wiwikenntnisse abgeschlossen sind. Zudem ist der Nachweis zu erbringen, dass mindestens innerhalb eines Wahlpflichtmoduls eine Teilprüfungsleistung in Form einer Hausarbeit erfolgreich abgelegt wurde. Die Bearbeitungszeit beträgt 8 Wochen.
Das Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten Woche der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Die Bearbeitungszeit beginnt dann mit der Vergabe des neuen Themas erneut.
Beide Teile der Bachelorarbeit müssen separat bestanden werden. Die Zulassung zum mündlichen Teil setzt das Bestehen des schriftlichen Teils voraus. Bei Nichtbestehen des mündlichen Teils, kann dieser einmal wiederholt werden.
Bei Nichtbestehen der Bachelorarbeit kann diese einmal wiederholt werden. Die Themen-Rückgabe kann beim zweiten Versuch nur in Anspruch genommen, wenn diese beim ersten Versuch nicht genutzt worden ist.

Die Vergabe der Bachelorarbeitsthemen läuft über das Bachelorarbeiten-Organisations-System (Wiwi-BOS). Eine Informationsveranstaltung dazu bietet das Studiendekanat. Im WS 09/10 ist der Termin dafür der 23. Februar. Weiter Informationen erhaltet ihr unter http://www.ruhr-uni-bochum.de/wiwi-studium/aktu/

Das Bachelorzeugnis enthält eine Aufzählung der Module, aus denen Leistungspunkte erworben wurden. Weiterhin enthält das Zeugnis die entsprechenden Modulnoten und die Gesamtnote der Bachelorprüfung. Nicht benotete Module werden ebenfalls mit aufgeführt und mit dem Vermerk „bestanden“ versehen. Als Anlage zum Zeugnis wird ein Diploma Supplement ausgestellt, indem verbal der Aufbau oder Inhalt deines Studiums erklärt wird. Gleichzeitig mit dem Bachelorzeugnis wird die Bachelorurkunde ausgegeben, worin die Verleihung des Bachelorgrades beurkundet wird.

Das sollte als erste Information über das Studium genügen. Solltet ihr noch Fragen haben, so könnt ihr euch jederzeit an uns wenden. Entweder ihr kommt direkt bei uns im Büro vorbei (GC03/41), meldet euch per E-Mail über fsi@ruhr-uni-bochum.de oder ihr ruft uns an unter der (0234) 32-27854.

Für Erstsemester bieten wir weiterhin vor jedem Semester das ThyssenKrupp Startprogramm an. Weiterhin geben wir vor jedem Semester eine Informationsveranstaltung für die Profilierungsphase. Im WS 09/10 ist der Termin dafür der 12. April. Weitere Informationen folgen in Kürze auf unserer Homepage.

Bis dahin wünschen wir euch einen guten Start ins Studium!!!

Euer Team der Fachschaftsinitiative Wirtschaftswissenschaft


nach oben


Master of Science

Wo der Bachelorstudiengang der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft die Integration von BWL (Management) und VWL (Economics) zum Ziel hat, kann man sich in den drei verschiedenen Masterstudiengängen der Fakultät stärker in den jeweiligen Bereichen spezialisieren.


Es werden die Studiengänge Master of Science in Economics, Management oder Management & Economics angeboten. Dabei verfolgt der „gemischte“ MSc in Management & Economics wie im Bachelorstudiengang weiterhin eine Integration beider Studienrichtungen. Im MSc in Economics oder MSc in Management wird jedoch eine Spezialisierung in jeweils VWL oder BWL angestrebt.


1. Formale Zugangsvoraussetzungen

Zu den Zulassungsvoraussetzungen für die Masterstudiengänge beachtet bitte die Informationen auf den Seiten des Studiendekanats. Da mit Änderungen an den Zulassungsvoraussetzungen weiterhin gerechnet werden kann, solltet Ihr Euch regelmäßig nach dem aktuellsten Stand erkundigen.

ACHTUNG: Studenten des Studienganges BSc in Management & Economics der Ruhr-Universität Bochum erfüllen nicht automatisch die Zulassungsvoraussetzungen für alle drei Masterstudiengänge!!!!

Je nachdem wie ihr Euch in der Profilierungsphase spezialisiert, kann es auch passieren, dass ihr nur für einen oder nur für zwei Masterstudiengänge zulassungsberechtigt seid. Achtet daher auf die Wahl Eurer WPMs. Wer zählen kann ist klar im Vorteil ;-)

Ihr dürft Euch für alle drei Studiengänge bewerben. Falls ihr die Zulassung für mehr als einen Masterstudiengang bekommt, dürft ihr euch zwar nur in einen einschreiben, trotzdem solltet Ihr Euch durch eine falsche Wahl in der Profilierungsphase nicht schon im Vorhinein eure Chancen einschränken.


2. Inhalt und Aufbau der Masterstudiengänge

Jeder der drei Studiengänge besteht aus einem Arbeitsvolumen von 120 ECTS, von denen 90 ECTS im Rahmen von Modulen und 30 ECTS im Rahmen der Masterarbeit erbracht werden müssen. Die Masterarbeit besteht aus einem schriftlichen (24 ECTS) und einem mündlichen (6 ECTS) Teil.

Da in allen drei Studiengängen keine Pflichtmodule sondern lediglich Wahlpflichtmodule vorgeschrieben sind, ist das Masterstudium relativ frei gestaltbar. Somit ist ein Studienbeginn zu Sommer- und Wintersemester möglich.

Bei aller Wahlfreiheit müsst Ihr Euch dennoch an einige Regeln halten:
- MSc in Economics: Es müssen 75 ECTS im Bereich Economics erbracht werden.
- MSc in Management: Es müssen 75 ECTS im Bereich Management erbracht werden.
- MSc in Management & Economics: Es müssen jeweils 40 ECTS im Bereich Management und 40 ECTS im Bereich Economics erbracht werden.

Die restlichen 15 bzw. 10 ECTS können in allen drei Studiengängen sowohl im Bereich Management als auch im Bereich Economics bzw. auf Antrag in an anderen Fakultäten angebotenen Mastermodulen mit ökonomischem Bezug erworben werden.

Eine Auflistung aller Wahlmodule im Bereich Management und Economics ist im Modulhandbuch zu finden. Da jedes Semester Fächer dazukommen oder gestrichen werden können, solltet Ihr Euch auf den Seiten des Studiendekanats die aktuellste Version des Modulhandbuches herunterladen, in denen ihr diese Listen wiederfinden könnt (http://www.ruhr-uni-bochum.de/wiwi-studium/msc/).

Die jeweiligen Module umfassen 5 bzw. 10 ECTS. Falls ein Modul aus zwei Teilmodulen besteht, müssen diese wie auch im Bachelor im selben Semester erbracht werden.


3. Prüfungsmodalitäten

Prüfungen und Prüfungsformen
Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab. Diese Modulprüfung findet im selben Semester wie das Modul statt. Jedes Modul kann unterschiedliche Teile haben und unterschiedliche Prüfungsformen verlangen, z.B. kann ein Modul aus einer Vorlesung und einem Seminar oder auch aus zwei oder nur einer Vorlesung bestehen. Die jeweilige Prüfungsform (Klausur, Seminararbeit, Mündliche Prüfung etc.) aller Modulabschluss- und Modulteilprüfungen müssen spätestens in den ersten vier Wochen der Vorlesungszeit von der Prüferin bzw. dem Prüfer festgelegt und veröffentlicht werden.

Modulnoten
Ein Modul kann aus mehreren Teilen bestehen, jedoch müssen nicht alle Teile des Moduls bestanden werden, um das Modul zu bestehen. Die Modulnote setzt sich nämlich aus dem gewichteten Mittel aller Teilmodulnoten zusammen. Falls ein Modulteil also mit schlechter als 4,0 benotet wird, dafür der andere Modulteil jedoch bestanden wird, gilt das Modul immer noch als bestanden.

Beispiel:
Modulteil 1: 5,0
Modulteil 2: 3,0
-> (5,0+3,0)/2= 4,0 (bestanden)

Man kann in diesem Fall das Modul nicht wiederholen, da es insgesamt als bestanden gilt.

Falls ein Modul insgesamt mit schlechter als 4,0 benotet wird, kann man:
a) das gleiche Modul mit den dazugehörigen Teilmodulen einmal wiederholen. (Dabei muss ein evtl. vorher bestandenes Teilmodul auch wiederholt werden!)
b) ein alternatives Modul belegen.

Zusatzmodule
Ihr könnt auf Antrag beim Prüfungsamt über 90 ECTS hinaus zwei Zusatzmodule belegen. Diese können auch in Euer Masterzeugnis aufgenommen werden, werden jedoch nicht bei der Festsetzung der Masternote berücksichtigt, d.h. die ersten 90 ECTS Modulnoten zählen für die Masternote und nicht das was darüber hinaus erbracht wurde.

FlexNow
Die An- und Abmeldung zu den Credit Point- Klausuren erfolgt mittels eines internetbasierten Prüfungsverwaltungsprogramms namens FlexNow. Die erstmalige Zulassung zu den Prüfungen müsst ihr beim Prüfungsamt beantragen. Dem Antrag, der vorab vor dem Prüfungsamt ausliegt und dort abgeholt werden kann (GC 1 Süd), ist folgendes beizulegen: der Nachweis der Allgemeinen Hochschulreife, eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung und ein handgeschriebener, tabellarischer Lebenslauf mit Passfoto. Vom Prüfungsamt bekommt ihr dann eine PIN- und 30 TAN-Nummern ausgehändigt. Die eigentliche An- und Abmeldung zu Klausuren erfolgt dann über die Internetseite des Prüfungsamtes.

Masterarbeit
Die Masterarbeit besteht aus einem schriftlichen (24 ECTS) und einem mündlichen (6 ECTS) Teil. Die Zulassung zur Masterarbeit setzt voraus, dass mindestens 60 ECTS erworben wurden. Die Bearbeitungszeit beträgt 14 Wochen für nicht-empirische Arbeiten. Bei empirischen Arbeiten kann die Bearbeitungszeit um 3-6 Wochen verlängert werden.

Das Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten Woche der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Die Bearbeitungszeit beginnt dann mit der Vergabe des neuen Themas erneut.

Beide Teile der Masterarbeit müssen separat bestanden werden. Die Zulassung zum mündlichen Teil setzt das Bestehen des schriftlichen Teils voraus. Bei Nichtbestehen des mündlichen Teils, kann dieser einmal wiederholt werden.

Bei Nichtbestehen der Masterarbeit kann diese einmal wiederholt werden. Die Themen-Rückgabe kann beim zweiten Versuch nur in Anspruch genommen, wenn diese beim ersten Versuch nicht genutzt worden ist.

Masterzeugnis
Das Masterzeugnis enthält eine Aufzählung der Module, aus denen Leistungspunkte erworben wurden. Weiterhin enthält das Zeugnis die entsprechenden Modulnoten und die Gesamtnote der Masterprüfung. Nicht benotete Module werden ebenfalls mit aufgeführt und mit dem Vermerk „bestanden“ versehen.

Gleichzeitig mit dem Masterzeugnis wird die Masterurkunde ausgegeben, worin die Verleihung des Mastergrades beurkundet wird.


Alle Informationen sind unter Vorbehalt, daher solltet Ihr Euch zur Sicherheit die Prüfungsordnung und das Modulhandbuch auf den Seiten des Studiendekanats ansehen. (siehe Linkliste)


nach oben


Grundstudium

Im Grundstudium müsst ihr, zusätzlich zu den vier Leistungsnachweisen, in den Propädeutika (Mathe I (Algebra), Mathe II (Analysis), FiBu, KoRe) in 16 weiteren Pflicht­veran­staltungen je einen Kreditpunkt erwerben. Vorab drei Bemerkungen zu den Propädeutika:

1. Als Vorbereitung zu den beiden Mathepflichtkursen findet in den Semesterferien ein Brückenkurs statt. Er dient der Angleichung und Auf­frischung der vorhandenen Mathekenntnisse. Dies ist keine Pflicht­veranstaltung, erleichtert aber den Start erheblich.
2. Finanzbuchhaltung wird nur als Kompaktveranstaltung in den Semesterferien angeboten. Es handelt sich dabei um einen Pflichtkurs. Der Kurs richtet sich speziell an Erstsemester und ist möglichst vor dem eigentlichen Studium zu besuchen. Ansonsten muss er unbedingt vor Beginn des zweiten Semesters belegt werden.
3. Eine kaufmännische Ausbildung ersetzt die beiden Rechnungswesenscheine (FiBu und KoRe) nicht. Allerdings könnt ihr euch die Ausbildung als Praktikum anrechnen lassen.

In Credit Point- Klausuren werden geprüft:

Betriebswirtschaftslehre
* Markt und Unternehmung
* Produktion und Organisation
* Jahresabschluss
* Finanzierung und Investition

Volkswirtschaftslehre
* Mikroökonomische Theorie
* Makroökonomische Theorie
* Volkswirtschaftspolitik
* Finanzwissenschaft

Statistik
* Volkswirtschaftliche Rechnungslegungen (WiSta)
* Statistische Methodenlehre I
* Statistische Methodenlehre II

Wirtschaftsinformatik und Operations Research
* Wirtschaftsinformatik I
* Wirtschaftsinformatik II
* Grundlagen des Operations Research

Recht für Ökonomen
* Zivilrecht
* Öffentliches Recht

In allen Veranstaltungen der fünf oben genannten Fächer werden Klausuren gestellt, deren Bearbeitungszeit 90 Minuten beträgt. Eine Klausur ist bestanden, wenn mindestens die Note 4.0 erreicht wird. Die Fachnote ergibt sich als arithmetisches Mittel der Teilnoten. Jede Credit Point- Klausur kann max. zweimal wiederholt werden. Wenn alle Credit Point- Klausuren sowie die vier Leistungsscheine bestanden sind, so ist die Diplom-Vorprüfung bestanden, ihr erhaltet dann ein Vordiploms­zeugnis.

Die Vordiplomsnote errechnet sich als arithmetisches Mittel aus den Fachnoten, wobei diese unterschiedlich stark gewichtet werden, und zwar mit der Anzahl der Kreditpunkte, die man in der jeweiligen Fächergruppe erreichen kann. Die Noten der Propädeutika gehen hingegen nicht in die Vordiplomsnote ein.

Weiterführende Regelungen
Solltet ihr in einer Klausur im dritten Versuch stehen, ist die Anwendung der sog. 13-Punkte-Ausnahmeregel für euch interessant. Danach kann man auf bis zu drei Credit Point- Klausuren des Grundstudiums verzichten. Die Klausur, auf die verzichtet wird, wird mit der Note 5.0 bewertet, sofern ihr nicht die Note 4,7 erzielt habt. Des Weiteren ist zu beachten, dass pro Fach auf höchstens eine Klausur verzichtet werden darf und die Fachnote insgesamt mind. 4.0 betragen muss. Es ist also nicht möglich, z.B. den Bereich des Rechts für Ökonomen komplett zu umgehen.

Grundsätzlich ist ein Verzicht nicht empfehlenswert, da das Hauptstudium auf allen Grundstudiumsveranstaltungen aufbaut. Trotzdem gibt es Fälle, in denen der unwiderrufliche Verzicht auf ein Teilgebiet, der schriftlich beim Prüfungsamt beantragt werden muss, sinnvoll sein kann. Abgesehen von den Propädeutika dürft ihr nämlich alle Klausuren nur zweimal wiederholen. Danach ist es nicht mehr möglich, weiterhin WiWi oder ein anderes wirtschaftswissenschaftliches Fach an einer deutschen Universität zu studieren. Bevor ihr also ein drittes Mal durch eine Klausur fallt, könnte der Verzicht eine Alternative sein.

Zur Veranschaulichung ein kleines Beispiel:

Paul Party ist bereits zweimal durch Finanzierung & Investition gefallen. Er sollte lieber ganz auf den Kreditpunkt verzichten. Scheitert nämlich auch der zweite Wiederholungsversuch, so muss Paul sich wohl oder übel vom Studium der WiWi verabschieden. Da er aber bereits 13 Kreditpunkte erworben hat, kann er den Verzicht auf das Teilgebiet F&I beim Prüfungsamt beantragen. Dies ist möglich, da Paul schon erfolgreich an den Klausuren in M&U, P&O und Jahresabschluss teilgenommen hat. Er erreichte hier eine 1.7, 2.3 und 3.0. Das Teilgebiet F&I wird aufgrund des Verzichts mit der Note 5.0 bewertet. Als Fachnote der BWL ergibt sich somit:
1.7 + 2.3 + 3.0 + 5.0 = 12.0
12.0 : 4 CPs = 3.0 (Fachnote BWL)

Fehlen euch nur noch max. drei Credit Point- Klausuren im Grundstudium, so könnt ihr vorläufig zum Hauptstudium zugelassen werden. Ihr könnt dann im Hauptstudium max. 12 Credit Points unter Verzicht auf die Freiversuchregelung sammeln, bevor ihr endgültig ins Hauptstudium wechselt – entweder unter Anwendung der 13-Punkte Ausnahmeregelung oder durch Bestehen der verbleibenden Klausuren.

FlexNow
Die An- und Abmeldung zu den Credit Point- Klausuren erfolgt mittels eines internetbasierten Prüfungsverwaltungsprogramms namens FlexNow. Die erstmalige Zulassung zu den Prüfungen müsst ihr beim Prüfungsamt beantragen. Dem Antrag, der vorab vor dem Prüfungsamt ausliegt und dort abgeholt werden kann (GC 1 Süd), ist folgendes beizulegen: der Nachweis der Allgemeinen Hochschulreife, eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung und ein handgeschriebener, tabellarischer Lebens­lauf mit Passfoto. Vom Prüfungsamt bekommt ihr dann eine PIN- und 30 TAN-Nummern ausgehändigt. Die eigentliche An- und Abmeldung zu Klausuren erfolgt dann über die Internetseite des Prüfungsamtes.


nach oben


Hauptstudium

Im Hauptstudium müsst ihr ebenfalls fünf Fächer belegen: neben der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre (ABWL) und der Allgemeinen Volkswirtschafts­lehre (AVWL) dürft ihr eine Spezielle Betriebswirtschaftslehre, eine Spezielle Volkswirtschaftslehre sowie ein Wahlfach wählen.

Die ABWL besteht aus folgenden Sockelveranstaltungen:
* Absatz- und Produktionsprozesse
* Besteuerung und Unternehmenspolitik
* Entscheidungs- und Informationstheorie
* Finanzierungs- und Investitionstheorie
* Institutionenökonomie und Geschichte betriebswirtschaftlicher Theorien
* Konzernorganisation und Konzernrechnungslegung
* Kosten- und Erlösrechnung
* Unternehmensführung

Die AVWL setzt sich aus folgenden Sockelveranstaltungen zusammen:
* Angewandte Wirtschaftspolitik
* Außenwirtschaft
* Grundlagen der Regressionsanalyse
* Markt und Wettbewerb
* Monetäre Ökonomik
* Öffentliche Einnahmen
* Spieltheorie und Anwendungen

Bezüglich der SBWL habt ihr die Qual der Wahl aus folgenden Fächerblöcken:
* Controlling
* Finanzierung und Kreditwirtschaft
* Internationale Unternehmensrechnung
* Marketing
* Personalökonomik (Human Resource Management)
* Produktionswirtschaft
* Unternehmensbesteuerung
* Unternehmensforschung
* Unternehmensprüfung
* Wirtschaftsinformatik

Bezüglich der SVWL habt ihr die Qual der Wahl aus folgenden Fächern:
* Finanzwissenschaft
* Internationale Wirtschaftsbeziehungen
* Makroökonomik
* Mikroökonomik
* Ökonometrie und Empirische Wirtschaftsforschung
* Wirtschaftspolitik

Als Wahlfach kommen neben einer weiteren SVWL oder SBWL insbesondere "Wirtschaftsrecht", das integrierte Fach "Europäische Wirtschaft" sowie ein Kanon an Wahlfächern, der von anderen Fakultäten angeboten wird, in Frage:
* Politikwissenschaft
* Soziologie
* Sozialpsychologie
* Wirtschaft Ostasiens
* Wirtschafts- und Sozialgeschichte
* Wirtschaftsgeographie
* Wirtschaftspädagogik

Eine Übersicht über die zu den einzelnen Fächern gehörenden Lehrveranstaltungen findet ihr im Anhang der Studienordnung. Dabei ist zwischen grundlegenden (also Pflicht-) und Wahlveranstaltungen zu unterscheiden. Welche Veranstaltungen im Rahmen eines fakultätsfremden Wahlfaches belegt werden müssen, um zur Prüfung zugelassen zu werden, erfahrt ihr an der jeweiligen Fakultät.

Prüfungsmodalitäten
Alle Fächer werden semesterbegleitend geprüft. Konkret bedeutet dies, dass ihr am Ende eines jeden Semesters pro Fach eine 90minütige Klausur schreiben werdet. Parallel zur Note erhaltet ihr Kreditpunkte - pro Semesterwochenstunde, die eine Veranstaltung belegt, gibt es 1.5 Punkte. Eine reguläre Vorlesung, die 1,5 Zeitstunden dauert, entspricht also 2 Semesterwochenstunden und somit 3 Kreditpunkten.

Insgesamt müsst ihr zum Bestehen der Diplomprüfung in Klausuren und Seminaren 90 Kreditpunkte sammeln. Für jedes einzelne Fach müssen es mindestens 15 und dürfen höchstens 21 sein, wobei mindestens 36 Leistungspunkte auf BWL und mindestens 36 auf VWL entfallen müssen. Trotzdem bleibt ein gewisser Spielraum, um innerhalb des Studiums Schwerpunkte zu setzen.

Alle Klausuren werden unmittelbar im Anschluss an die jeweilige Veranstaltung geschrieben. Eine Ausnahme bilden die Wahlfächer, die von anderen Fakultäten angeboten werden: hier wird eine Blockprüfung geschrieben, für die ihr 18 Kreditpunkte erhaltet. Für die Klausuren unserer Fakultät gilt als Faustregel, dass alle Klausuren in speziellen Veranstaltungen in der letzten Vorlesungswoche sowie der ersten vorlesungsfreien Woche geschrieben werden. Tag und Uhrzeit der Klausur richten sich dabei nach Tag und Uhrzeit der Veranstaltung. Überschneiden sich Veranstaltungen während des Semesters, könnt ihr demnach davon ausgehen, dass auch die entsprechenden Klausuren parallel liegen. Die allgemeinen Veranstaltungen werden im Anschluss daran geprüft, also i.d.R. ab der zweiten vorlesungsfreien Woche.

Von den insgesamt 90 Kreditpunkten müsst ihr mind. 6 Kreditpunkte in Seminaren erwerben. Dies bedeutet, dass ihr mind. zwei Seminare belegen müsst, eines davon muss aus dem Bereich der VWL, eines aus dem Bereich der BWL stammen. Die Prüfungsleistung in einem Seminar besteht normalerweise in der Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit und der anschließenden Präsentation der Ergebnisse. Es gibt allerdings auch Klausurseminare. Über das Angebot an Seminaren informiert euch möglichst frühzeitig an den Lehrstühlen!

Führen wir das obige Beispiel fort:

Paul ist mittlerweile im Hauptstudium und hat sich für Marketing als SBWL, Mikroökonomik als SVWL und Sozialpsychologie als Wahlfach entschieden. In seinem ersten Hauptstudiumssemester hat er jeweils zwei Vorlesungen aus der ABWL, SVWL sowie Marketing gehört. Somit muss er am Ende des Semesters sechs Klausuren schreiben, die er auch allesamt besteht. Aufgrund des durch die zwei gehörten Marketing- Vorlesungen erlangten Wissens, traut Paul es sich zu, im kommenden Semester am Seminar „Aktuelle Probleme des Marketing" teilzunehmen, um den ersten der zwei notwendigen Seminarscheine zu erlangen. Er schreibt hier eine Hausarbeit, trägt seine Ergebnisse im Rahmen des Seminars vor und erhält dafür den Seminarschein mitsamt dreier Kreditpunkte.


Wenn ihr eine Klausur oder ein Seminar nicht besteht, werden die Kreditpunkte, die ihr bei Bestehen erhalten hättet, als sogenannte „Maluspunkte“ registriert. Werden 24 Maluspunkte erreicht, so gilt die Diplomprüfung zum ersten Mal als nicht bestanden. Danach wird euer Maluspunktekonto wieder auf Null zurückgesetzt und das „Sammeln" beginnt erneut. Kommen noch einmal 24 Maluspunkte zusammen, gilt die Diplomprüfung als endgültig nicht bestanden und das Studium ist für euch beendet. Da in fast allen Fächern Wahlmöglichkeiten bestehen, empfiehlt es sich also, eine Veranstaltung, bei der man bereits ein- oder zweimal erfolglos geblieben ist, durch eine andere zu ersetzen.

Ein dreimonatiges kaufmännisches Praktikum ist ebenfalls Pflichtbestandteil des Hauptstudiums. Habt ihr dieses absolviert, an einem Seminar der BWL und einem der VWL erfolgreich teilgenommen, sowie mindestens 36 Leistungspunkte im Hauptstudium erworben, dürft ihr Eure Diplomarbeit schreiben. Eine Anmeldung zur Diplomarbeit sollte spätestens erfolgen, wenn ihr 72 Kreditpunkte gesammelt habt. Dadurch ist gewährleistet, dass sich durch die sich an die Diplomarbeit anschließende Korrekturphase keine Verzögerung eures Studienabschlusses ergibt.

Die Diplomarbeit ist normalerweise eine Drei- Monate- Arbeit und kann in jedem Fach des Hauptstudiums geschrieben werden. Für die Diplomarbeit erhaltet ihr 23 Kreditpunkte. Im Anschluss an die bestandene Diplomarbeit findet eine 30minütige, mündliche Prüfung statt, für die euch sieben Kreditpunkte gut geschrieben werden.

Wer zügig innerhalb der Regelstudienzeit studiert und seine Prüfungen ablegt, wird mit Freiversuchen belohnt. Das bedeutet, dass man innerhalb der ersten neun Semester in jedem Prüfungsfach durch drei Klausuren durchfallen darf, ohne dass hierfür Maluspunkte angerechnet werden. Alternativ könnt ihr eure Freiversuche aber auch nutzen, um eine bestandene Klausur zu wiederholen und zu verbessern. Eine Verschlechterung ist hingegen nicht möglich, da das bessere Ergebnis gewertet wird. Die Freiversuche müssen im Anschluss an die zentrale Bekanntgabe der Noten gesetzt werden. Dies erfolgt ebenso wie die An- und Abmeldung zu Klausuren via FlexNow.

Die Fachnoten ergeben sich als gewichtetes arithmetisches Mittel der in einem Fach erzielten Einzelnote. Als Gewichte dienen die zugehörigen Kreditpunkte. Die Diplomnote ist entsprechend das arithmetische Mittel aller im Hauptstudium erzielten Noten, welche mit jeweils mit den zugehörigen Kreditpunkten gewichtet werden. Kurz gesagt: Kreditpunkte haben in dem Sinne nichts mit der Bewertung von Leistungen zu tun, sondern sagen nur, wie stark die Leistungen in die Endnote einfließen. Wenn man also davon ausgeht, dass ihr insgesamt 120 (90 plus 30) Punkte sammeln müsst, sieht man: eine Vorlesung (i. d. R. 3 Kreditpunkte) hat einen Anteil von 2.5 % an eurer Diplomnote, die Diplomarbeit samt mündlicher Prüfung 25% und so weiter.

Das Diplomzeugnis, welches euch im Rahmen der Absolventenfeier überreicht wird, enthält eine Übersicht über die belegten Fächer sowie die erzielten Fachnoten, das Thema der Diplomarbeit und der Diplomarbeitsnote, den Hinweis auf die Regel­studienzeit und natürlich die Gesamtnote. Auf Antrag kann auch die eigene Studienzeit aufgeführt werden. Mit dem Zeugnis erhaltet ihr eure Diplomurkunde und eine Übersicht, in der alle Veranstaltungen, die ihr während eures Studiums belegt habt, sowie alle Einzelnoten aufgelistet werden.


nach oben