Infos zum EWL-Teil des Master of Education Studiums

WICHTIG!

Die Informationen auf dieser Seite gelten nur für den "alten" Lehramtsstudiengang bei Einschreibung in den Bachelor vor Wintersemester 2011/2012!


EWL

Was ist eigentlich EWL?

EWL steht für erziehungswissenschaftliches Studium für das Lehramt. Zusätzlich zu den fachdidaktischen Veranstaltungen innerhalb eurer einzelnen Fächer müsst ihr nämlich auch Module der Pädagogik absolvieren.
Ähnlich wie beim Optionalbereich ist der EWL-Teil eures M.Ed.-Studiums fachübergreifend - in euren jeweiligen Veranstaltungen sitzen also auch Studenten, die nicht notwendigerweise die gleichen Fächer wie ihr studieren.
Das EWL-Studium besteht aus vier Modulen, die wiederum einzelne Teile beinhalten. Wie das konkret aussieht, erfahrt ihr in den folgenden Abschnitten.



Das Grundlagenmodul

Zunächst müsst ihr die Überblicksvorlesungen (also jeweils Teil 1)der Module A1, A2 und A3 absolvieren. Dabei handelt es sich um folgende Vorlesungen:

  • A1 Teil 1: Erziehungs- und Bildungstheorien
  • A2 Teil 1: Entwicklung und Lernen
  • A3 Teil 1: Theorien der Sozialisation

Diese drei Vorlesungen werden jeweils mit einer Klausur abgeschlossen. Auch wenn es im EWL-Studium keine Rolle spielt, in welcher Reihenfolge ihr die Module bzw. die Modulteile belegt, empfehlen wir euch, so schnell wie möglich die Überblicksvorlesungen zu absolvieren, da ihr euch so das Anmeldeverfahren für die Hauptseminare erleichtert. Dazu aber mehr unter dem Punkt "Anmeldeverfahren".

Die Kernmodule B2 und B3

Nachdem ihr bei den Überblicksvorlesungen genau vorgegeben bekommen habt, was ihr belegn müsst, könnt ihr nun eure Schwerpunkte setzen. Ihr könnt euch nämlich aussuchen, welches dieser beiden Module ihr vertiefen möchtet.
Dabei handelt es sich um

  • B2: Bildungssystem und Lehrerberuf
  • B3: Unterricht und Lehrerberuf

Während B2 Die gesellschaftlichen Funktionen des Bildungssystems und die spezifischen Strukturen des deutschen Bildungssystems behandelt, geht es bei B3 um Unterrichtsforschung und Unterrichtsplanung. Habt ihr euch entschieden, welches der beiden Module ihr als Schwerpunkt behandeln möchtet (Vertiefungsmodul), sieht das Studium dieser beiden Teile folgendermaßen aus: Vertiefungsmodul: Ihr belegt zu jedem Teil des Moduls jeweils eine Veranstaltung. Bei zwei dieser Veranstaltungen muss es sich um Vorlesungen und bei einer um ein Hauptseminar handeln. Habt ihr alle drei Teile bestanden, müsst ihr hinterher eine Modulabschlussprüfung über dieses Modul ablegen, deren Zensur in eure Abschlussnote mit einfließt. Das andere Modul: Hier werden von Teil 1 und Teil 2 jeweils ein Hauptseminar belegt. Insgesamt müsst ihr in den Kernmodulen also drei Hauptseminare und zwei Vorlesungen absolvieren. Dabei werden die Vorlesungen jeweils mit einer Klausur, die Seminare mit einem Leistungsnachweis abgeschlossen.

Das Ergänzungsmodul A4, A5 oder A6

Hier könnt ihr eines der folgenden Module wählen:

  • A4: Bildung und Gesellschaft
  • A5: Internationale Bildungsentwicklung und interkulturelle Pädagogik
  • A6: Lernen und Lehren

In den Veranstaltungen des Moduls A 4 geht es um bildungs- und gesellschaftstheoretisch ausgerichtete Analysen von Erziehung und Bildung. Das Modul A 5 thematisiert Probleme des Bildungssystems in internationaler Perspektive und unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen von Migrationsprozessen und der Modelle einer interkulturellen Pädagogik. Mit dem Modul A 6 werden die lern- und entwicklungstheoretischen Voraussetzungen des Unterrichtens vertieft erarbeitet und hinsichtlich der Diagnose von Lernprozessen, -ergebnissen und -schwierigkeiten fruchtbar gemacht. In eurem Ergänzungsmodul müsst ihr eine Vorlesung und zwei Hauptseminare belegen. Dabei sind die Seminare mit einem Leistungsnachweis und die Vorlesung mit einer Klausur abzuschließen. Zusätzlich müsst ihr in einem der beiden Seminare einen größeren Leistungsnachweis (z.B. in Form einer Hausarbeit) erbringen.

Errechnung der Modulnoten

Grundlagenmodul: Die Abschlussnote für das Grundlagenmodul ergibt sich aus den mit mindestens 4,0
bewerteten Einzelnoten zu den drei Modulteilen. Die Einzelnoten werden gleich gewichtet.

Kernmodule: Die bei der Modulabschlussprüfung eures Vertiefungsmoduls erreichte Note geht mit 80 %, die Noten der beiden Vorlesungen mit zusammen 10 % und die Note des Hauptseminars ebenfalls mit 10 % in die Endnote ein.
Die Endnote des zweiten Moduls wird aus den gleich gewichteten Noten für die beiden Hauptseminare gebildet.

Ergänzungsmodul: Für die Endnote des Ergänzungsmoduls A 4 oder A 5 oder A 6 geht die Note für die Vorlesung mit 15%, die Note für das Hauptseminar, in dem die größere Zusatzleistung erbracht wurde, mit 55% und die Note für das andere Hauptseminar mit 30% in die Modulnote ein.

Das Anmeldeverfahren

Für Vorlesungen müsst ihr euch über VSPL anmelden. Diese Anmeldungen finden meistens Anfang des jeweiligen Semesters statt und sind ohne Zulassungsbeschränkung.
Bei den Hauptseminaren läuft das folgendermaßen ab:
Habt ihr das Grundlagenmodul bereits vollständig absolviert, dürft ihr euch zunächst für zwei Hauptseminare anmelden. Ist dieses nicht der Fall, dürft ihr euch innerhalb des Anmeldeverfahrens nur für ein Hauptseminar anmelden.
Ist das Anmeldeverfahren bereits gelaufen, könnt ihr euch aber noch für Hauptseminare, bei denen noch Plätze frei sind, in den Sprechstunden der jeweiligen Dozenten anmelden.

Bei weiteren Fragen...

... könnt ihr euch natürlich jederzeit an uns wenden!
Die obigen Informationen sind dem Studienführer entnommen, den ihr euch auf folgender Seite herunterladen könnt:

http://www.ife.rub.de/studium/master-of-education
(Den "Studienführer Master of Education: Erziehungswissenschaftliches Studium (M. Ed.) (EWL)" anklicken)

Dort könnt ihr diese und weitere Informationen in ausführlicher Form nachlesen!