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Open Access

ReligionswissenschaftIn der Universitas als der Gemeinschaft voneinander Lernender ist es uns wichtig, dass Wissen und Information ohne finanzielle, technische oder rechtliche Barrieren für alle online abrufbar sind. Die Ruhr-Universität unterstützt daher diese Philosophie des „Open Access“. Nachdem die RUB der sogenannten Berliner Erklärung zur Forderung nach Open Access von 2003 beigetreten ist, hat Rektorat im März 2013 eine Resolution zur Unterstützung von Open Access verabschiedet. Damit ermutigt es die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Ergebnisse ihrer Forschung frei zugänglich zu machen.

Ausprägungen von Open Access

  • Der „Goldene Weg“ beinhaltet die Publikation in einer Open-Access-Zeitschrift. Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) ist ein Verzeichnis von Open-Access-Zeitschriften, die ein Qualitätssicherungsverfahren anwenden (z. B. Peer Review).
  • Über den „Grünen Weg“ werden bereits publizierte Forschungsergebnisse zusätzlich auf einem Open-Access-Dokumentenserver zugänglich gemacht. Eine Möglichkeit hierfür bietet das Open Access Repositorium der RUB, das an die Hochschulbibliographie der RUB angebunden ist.

Warum Open Access?

Triebfeder der internationalen Forderung nach Open Access ist vor allem die aktuelle Entwicklung des Zeitschriftenwesens: Wegen steigender Kosten sind viele Bibliotheken gezwungen, Abonnements zu kündigen. Das schränkt die Literaturversorgung ein. Auch sind viele Universitäten darüber verärgert, die Ergebnisse der mit öffentlichen Geldern finanzierten Forschung nach deren Veröffentlichung wiederum mit Steuergeldern zurückkaufen zu müssen.

Vorteile von Open Access

  • Autoren und Herausgeber können ihre Forschungsergebnisse schneller veröffentlichen, da lange Wartezeiten zwischen Einreichung und Publikation entfallen. Durch effizientere Online-Suche sind Veröffentlichungen zudem besser auffindbar und werden von mehr Lesern wahrgenommen als kostenpflichtige Publikationen. Dadurch werden sie häufiger zitiert, der Impact Factor steigt.
  • Leser erhalten kostenfrei und schnell Zugang zur Literatur. Open Access-Literatur darf meistens gespeichert und für den eigenen Gebrauch kopiert werden. Dadurch können Nutzer auf zeitaufwändige Fernleihen oder teure Kopien oft verzichten.