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Forschungsbauten

ZEMOS - Zentrum für molekulare Spektroskopie und Simulation solvensgesteuerter Prozesse

ZEMOS

Im Zentrum für molekulare Spektroskopie und Simulation solvensgesteuerter Prozesse (ZEMOS) erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie die Solvatation, das Lösen einer chemischen Substanz, genau abläuft. ZEMOS bietet mit modernen Büro- und Laborräumen rund 100 Forscherinnen und Forschern den Platz interdisziplinär an neuen Technologien rund um die Solvation Science zu arbeiten. Die Ruhr-Universität kann mit ZEMOS diesen wichtigen Forschungsschwerpunkt ausbauen. Mit rund 44 Millionen Euro fördern der Bund und das Land NRW ZEMOS jeweils zur Hälfte. Der Forschungsbau wurde 2016 eröffnet.    


In den kommenden Jahren fördern Bund und Land weitere Forschungsbauten in den Bereichen:

ProDi - Zentrum für molekulare Proteindiagnostik

ProDi

Auf dem Bochumer Gesundheitscampus entsteht das Zentrum für molekulare Proteindiagnostik – kurz ProDi. Es schlägt die Brücke zwischen RUB, Universitätskliniken und Gesundheitswirtschaft. ProDi stärkt den Forschungsverbund Protein Research Unit Ruhr within Europe – PURE. Das PURE-Konsortium entwickelt innovative Methoden zur Frühdiagnose von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer. Die Gesamtkosten für den Bau und die Erstausstattung in Höhe von 48 Millionen Euro tragen der Bund und das Land NRW gemeinsam. Im November 2016 startete die Bauphase.

 

ZGH - Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe

ZGH

Auf dem RUB-Campus zwischen den Gebäuden IA und IB entsteht das Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe (ZGH). Es wird rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Platz für ihre Forschungsarbeit bieten. Interdisziplinär werden sie Materialien für extreme Bedingungen untersuchen und weiterentwickeln. Mit 40 Millionen Euro fördern der Bund und das Land NRW den Forschungsbau jeweils zur Hälfte. Die Bauphase läuft.

ZESS - Forschungszentrum für das Engineering Smarter Produkt-Service Systeme  

ZESS

Das Forschungszentrum für das Engineering Smarter Produkt-Service Systeme (ZESS) wird auf dem Gelände Mark 51°7 in Bochum errichtet. Der Forschungsbau ist der erste Ankerpunkt für wissensintensive Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in diesem Quartier. Die Ruhr-Universität setzt damit ihre dreipolige Standortentwicklungsstrategie – Campus, Innenstadt und Mark 51°7 – um. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden im ZESS zur Industrie 4.0 forschen. Das Zentrum wird jeweils zur Hälfte durch den Bund und das Land NRW mit einer Fördersumme von rund 28 Millionen Euro unterstützt. Der Bau beginnt 2018.

Gut zu wissen

Forschungsbauten sollen die infrastrukturellen Voraussetzungen der deutschen Hochschulen verbessern. Damit können sich die Hochschulen im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreicher positionieren. Gefördert werden können Bauten an Hochschulen mit Investitionskosten von mehr als 5 Millionen Euro, deren Infrastruktur weit überwiegend der Forschung dient.

Die Fördermittel werden je zur Hälfte von Bund und Ländern getragen. Im Wettbewerb um die Ansiedlung dieser überregional bedeutsamen Forschungsinfrastruktur konnte die RUB bisher rund 160 Millionen Euro Fördergelder einwerben.