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Reinhart Koselleck-Projekte der DFG

Reinhart Koselleck-Projekte stehen für mehr Freiraum für besonders innovative und im positiven Sinne risikobehaftete Forschung. Durch besondere wissenschaftliche Leistung ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll die Möglichkeit eröffnet werden, in hohem Maße innovative und im positiven Sinne risikobehaftete Projekte durchzuführen..

Prof. Dr. Dominik Marx – "Understanding Mechanochemistry"

Dominik Marx

Prof. Dr. Dominik Marx gehört als einziger Chemiker zu den ersten sechs Forschern, die seit 2008 aus dem Reinhart Koselleck-Programm gefördert werden. Er erhält für fünf Jahre insgesamt eine Million Euro.

Im Mittelpunkt seiner Untersuchungen stehen chemische Reaktionen, die ausschließlich durch äußere Einwirkung mechanischer Kräfte auf Moleküle hervorgerufen werden. Derartige Experimente sind erst seit wenigen Jahren möglich. Ein besonderer Fokus seines Projekts „Understanding Mechanochemistry“ liegt auf der Entwicklung mechanochemischer Simulationentechniken, die neueste Experimente möglichst realitätsnah erfassen sollen. Dominik Marx‘ ambitioniertes Fernziel ist es, einen allgemeinen Rahmen samt Leitlinien für das Verständnis der Mechanochemie vorzuschlagen.

Seit 1999 hat Dominik Marx einen Lehrstuhl für Theoretische Chemie an der RUB inne.

Pressemitteilung

Prof. Dr.-Ing. Andreas Ostendorf – "Entwicklung einer optischen Plattform zur Mikro- und Nanomontagetechnologie – Laser Assembler"

Andreas Ostendorf

„Entwicklung einer optischen Plattform zur Mikro- und Nanomontagetechnologie – Laser Assembler“ – das ist der Name des Projekts von Lehrstuhlinhaber Prof. Dr.-Ing. Andreas Ostendorf, das seit August 2011 mit insgesamt 1,5 Millionen Euro vom Reinhart Koselleck-Programm unterstützt wird.

Ziel des Projekts ist die theoretische und experimentelle Erforschung einer visionären Fertigungsmethode für Bauteile im Mikrometerbereich (und kleiner) ausschließlich auf Basis optischer Kräfte und Energien. Im Zentrum der Forschung steht eine flexible optische Fertigungsplattform, die mit Hilfe von Laserstrahlung eine hohe Anzahl von Partikeln durch optische Kraftwirkungen gezielt im Raum bewegen und zu dreidimensionalen Strukturen zusammenführen und -fügen soll. Neben der herkömmlichen optischen Pinzette sollen in diesem rundweg unkonventionellen Fertigungsansatz auch holographische optische Pinzetten (HOTs) eingesetzt werden.

Mit seinem Schwerpunkt Laseranwendungstechnik forscht und lehrt Andreas Ostendorf seit Oktober 2008 an der Fakultät für Maschinenbau der RUB.

Pressemitteilung