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Sofja Kovalevskaja-Preis

Prof. Dr. Clara Saraceno

2015

Prof. Dr. Clara Saraceno, 1983 in Argentinien geboren, studierte Physik mit dem Schwerpunkt „optics and photonics“ am Institut d’Optique in Palaiseau (Frankreich). Nach ihrem Studium wechselte sie zunächst in die Industrie und arbeitete von 2007 bis 2008 bei dem Laserhersteller Coherent in den USA. Anschließend setzte sie ihre wissenschaftliche Ausbildung in der Schweiz fort. 2012 legte sie an der ETH Zürich ihre Promotion ab, die unter anderem mit dem Quantum Electronics and Optics Division Thesis Prize 2013 (QEOD) der European Physical Society ausgezeichnet wurde. Sie arbeitet an neuen Herstellungsverfahren für Terahertz-Strahlung.


Jun.-Prof. Dr. Christian Strasser

2014

Jun.-Prof. Dr. Christian Strasser, geboren 1978 in Burghausen, studierte an der Universität Passau zunächst Informatik, später auch Philosophie und schloss beide Studiengänge im Jahr 2006 jeweils mit Auszeichnung ab. 2007 ging er als Doktorand an das Centre for Logic and Philosophy of Science der Universität Gent, wo er 2011 promoviert wurde. Seither befasst er sich mit dem Schlussfolgern.


Frühere Preisträgerinnen und Preisträger Ruhr-Universität:

 

Prof. Dr. Eike Kiltz

2010

Prof. Dr. Eike Kiltz, Jahrgang 1975, studierte von 1995 bis 2001 Mathematik an der Ruhr-Universität und arbeitete danach als wissenschaftlicher Assistent am hiesigen Lehrstuhl Mathematik und Informatik. 2004 wurde er promoviert und verbrachte danach ein Jahr als Postdoc an der University of California in San Diego. 2005 bis 2010 war er Mitarbeiter der Cryptology Group am Centrum Wiskunde & Informatica in Amsterdam. Gastaufenthalte führten ihn in die Schweiz, nach Spanien und Dänemark. Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis kam er zurück an die Ruhr-Universität. Sein Forschungsgebiet ist die Kryptographie.

Gut zu wissen

Mit der Preissumme von bis zu 1,65 Millionen Euro pro Preisträger ermöglicht der Sofja Kovalevskaja-Preis Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland, ihre ausgezeichnete Forschung fortzusetzen beziehungsweise ein neues Forschungsprojekt zu starten. In einer Laufzeit von fünf Jahren können die Preisträgerinnen und Preisträger an einem Institut ihrer Wahl ein eigenes Projekt mit eigenen Arbeitsgruppen durchführen.