SWFA Best Paper in International Finance
Für einen Konferenzbeitrag für das jährliche Treffen der Southwestern Finance Association vom 28.02.-02.03.2012 in New Orleans wurden die wissenschaftlichen Mitarbeiter Denefa Bostandzic und Sascha Neumann mit dem „Best Paper Award in International Finance“ ausgezeichnet. Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Juniorprofessur für Finance der TU Dortmund (Professor Dr. Gregor N. F. Weiß) und untersucht die Risikoeffekte von internationalen Bankenfusionen.
Systematic, default and systemic risk effects of international bank mergers - Empirical evidence
Working Paper, 2012
Available at SSRN
Werteffekte von Kreditrisikoverbriefungen
Auf Grundlage 381 traditioneller und synthetischer Verbriefungstransaktionen von 53 Banken der EU-15 und der Schweiz untersuchen Christian Farruggio, Dr. Tobias Michalak und Dr. André Uhde im Rahmen einer empirischen Analyse für den Zeitraum von 1997 bis 2007 die Risikoimplikationen von Kreditrisikoverbriefungen auf die jeweils verbriefenden Kreditinstitute mit Hilfe von abnormalen Aktienkursrenditen. Die Ergebnisse der Event-Study zeigen zunächst, dass die Ankündigungen von Verbriefungen negative Aktienkursreaktionen infolge von „Lernkurveneffekten“ der Shareholder auslösen. Eine spezifischere Analyse bank- und transaktionsspezifischer Faktoren impliziert, dass die gemessenen negativen Werteffekte insbesondere bei Banken mit schlechter Eigenkapitalausstattung, geringer Liquidität und Rentabilität sowie einer höheren Portfolioqualität zu verzeichnen sind. Zudem führen Transaktionen großer und häufig verbriefender Banken sowie die Ankündigung traditioneller Verbriefungstransaktionen ebenfalls zu negativen abnormalen Aktienkursreaktionen.
Wealth effects of Credit Risk Securitization in European Banking
Artikel erscheint in: Journal of Business Finance & Accounting
Die Finanzmarktregulierung verteuert das Fremdkapital
Basel III und Solvency II müssen dringend verzahnt und modernisiert werden.
Von Prof. Dr. Stephan Paul (FAZ, Nr. 206 vom 5.9.2011, S. 12). [pdf]
Jetzt erschienen: Finanzmarktregulierung: Einführung einer Bankenabgabe und Finanztransaktionsteuer auf deutscher und europäischer Ebene
als eine der Konsequenzen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise wird diskutiert, wie die Finanzmärkte durch die Einführung einer Bankenabgabe und Finanzmarkttransaktionssteuer stärker reguliert und zugleich an den Kosten zur Beseitigung dieser Doppelkrise beteiligt werden können. Mit der im Auftrag des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellten Studie liefern Prof. Dr. Stephan Paul und Sascha Neumann einen Beitrag, um diese gegenwärtige Diskussion zur Einführung einer Bankenabgabe und Finanzmarkttransaktionssteuer zu versachlichen. [pdf]
Banken immer unzufriedener mit Aufsicht
Das ikf hat die erstmals 2006 im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen erstellte Studie zur Einschätzung der Kreditwirtschaft über die Qualität der Aufsicht aktuell fortgeschrieben und erhoben, wie sich die Qualitätswahrnehmungen nach der Finanzmarktkrise geändert haben. Zentrales Ergebnis ist, dass die Qualität der Bankenaufsicht von den deutschen Kreditinstituten schwächer als vor der Krise eingestuft wird. Die Aufsicht hat ein Erklärungsproblem im Hinblick auf die Ausgestaltung ihrer „neuen“ qualitativen Aufsicht. Besonders kritisch wird die Rolle der deutschen Aufsicht bei der Weiterentwicklung der Aufsichtsnormen in internationalen Gremien gesehen. [pdf]

