RUB » Lehrstuhl für Finanzierung und Kreditwirtschaft

Industrie 4.0 braucht neue Kreditformen

Durch den Einfluss der Digitalisierung verändern sich die Geschäftsmodelle, Produkte und Leistungen sowie die Prozesse in den Unternehmen so gravierend wie seit Jahrzehnten nicht. Auch die Finanzierung steht vor radikalen Veränderungen. Lesen Sie den vollständigen Artikel unter:

Paul, Stephan (2016): Industrie 4.0 braucht neue Kreditformen, in FAZ, 06.06.2016, S. 16.

Veranstaltung: IKF° IMPULSE 10 INTELLIGENZ

ikf°Schmalenbach-Lecture 01

Gemeinschaftsveranstaltung mit der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V.

Digitalisierung, Industrie 4.0, und Zukunft der Unternehmensfinanzierung am 06. Juni 2016 im HZ0-10 um 10:00 Uhr

 

Eintritt frei, Anmeldung unter http://www.ikf-server.de/anmeldung/

 

Finanzierungstrends im Mittelstand

In der Finanzierung des deutschen Mittelstands haben schon vor der Finanzkrise gewichtige Strukturverschiebungen eingesetzt, die durch diese indes forciert wurden. In diesem Beitrag greifen wir vier zentrale Trends auf, nämlich die Verstärkung der Eigenkapitalbasis, die Verlagerung der Kreditbeziehung, die Verbriefung der Refinanzierung sowie die Verfestigung von Störungen in den Finanzierungsbeziehungen (vor allem zur Hausbank). (weiter)

Paul, Stephan/Stein, Stefan (2015): Finanzierungstrends im Mittelstand, in: Fahrenschon, Georg et al. (Hrsg.): Mittelstand – Motor und Zukunft der deutschen Wirtschaft, Wiesbaden 2015.

Personal information in peer-to-peer loan applications: Is less more?

The expulsion of banks as financial intermediaries through disintermediation has been a topic of discussion since the 1990s (Paul, 1994) and is more current than ever with digitalization massively changing yet another industry. With its launch in the UK in 2005... [more]

Prystav, Fabian (2016): Personal information in peer-to-peer loan applications: Is less more?, in Journal of Behavioral and Experimental Finance, Vol. 9, March 2016, Pages 6-19

Industrie 4.0 krempelt die Unternehmensfinanzierung um

Nur wenige Themen beschäftigen die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland derzeit so intensiv wie die "Industrie 4.0". Angesichts einer ... (weiter)

Firm-Level Effects of Asymmetric Intervention in Foreign Exchange Markets

In his study „Firm-Level Effects of Asymmetric Intervention in Foreign Exchange Markets: Evidence from the Swiss Currency Floor“, Daniel Streit investigates the Swiss franc’s exchange rate floor against the Euro as enforced by the Swiss National Bank (SNB) from September 2011 to January 2015. He classifies the SNB’s policy as an asymmetric type of central bank intervention in foreign exchange markets hardly observed in central banking history and shows empirically that it was significantly associated with asymmetric responses in incremental EUR/CHF exchange rate risk exposures of Swiss firms. Overall, the results suggest that the policy was successful in supporting the performance of the Swiss economy by effectively reducing firms’ stock return sensitivities to market fluctuations and EUR/CHF exchange rate volatility. The paper is accepted for publication in the “Journal of International Money and Finance”.

Streit, Daniel (2016): Firm-Level Effects of Asymmetric Intervention in Foreign Exchange Markets: Evidence from the Swiss Currency Floor; in: Journal of International Money and Finance, Vol. 60, S. 289-312.

Abschied vom Level Playing Field?

Im Rahmen seiner Ordnungspolitik sollte sich der Staat so wettbewerbsneutral wie möglich verhalten – und dies gilt natürlich auch für die Regulierung der Kreditinstitute, bei der das Ziel des „Level Playing Field“... (weiter)

Angriff ist die beste Verteidigung

Banken brauchen Offensivspiel statt Abwehrschlacht – Kreative, konditionsstarke und zugleich disziplinierte Akteure erforderlich (…)

Den vollständigen Beitrag in der Sonderausgabe der Börsenzeitung lesen Sie unter
https://www.boersen-zeitung.de/bzpro/sonderbeilage/2015/BZ_150627.pdf

Banken und Verbraucher – wie gelingt die digitale (R)Evolution?

Der Bankenverband, die ING-DiBa – und das Institut für bankhistorische Forschung luden ein zu einem Gespräch am 9. Juni 2015 in Berlin. Referenten waren  u.a. Herr Roland Boekhout, Vorsitzender des Vorstands, ING-DiBa AG, Herr Dr. Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands, Bundesverband deutscher Banken und Prof. Dr. Stephan Paul, Lehrstuhl für Finanzierung und Kreditwirtschaft der Ruhr-Universität Bochum.

„Digitalisierung – wohl kein anderer Begriff steht derzeit so zentral für die künftigen Herausforderungen und Chancen in der Finanzbranche. Einerseits ermöglicht die Technisierung von Bankgeschäften, Kunden noch individueller und effizienter zu betreuen.
Andererseits: Wie tief dürfen Finanzinstitute in das Leben ihrer Kunden eindringen und was geschieht mit den ermittelten Daten? (…)“

Die Präsentation von Herrn Prof. Dr. Paul steht zum Download bereit unter https://bankenverband.de/was-wir-tun/veranstaltungen/weitere-veranstaltungen/banken-verbraucher-digitalisierung/

Die EZB erkauft sich immer mehr Marktmacht

„Bei Pfandbriefen und Verbriefungen trocknet der Markt aus. Grund sind die Käufe der Notenbanken. Private Investoren fühlen sich von ihr verdrängt. (…)“

Den vollständigen Artikel der FAZ lesen Sie unter
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/anleihen-ezb-erkauft-sich-immer-mehr-marktmacht-13631006.html

Do CDS Spreads move with Commonality in Liquidity?

We show that commonality in liquidity is priced in both the cross-section and time-series of credit
default swap (CDS) premia. Protection buyers earn a statistically significant and economically
important discount for bearing the risk of individual CDS illiquidity co-moving with CDS market
illiquidity. The pricing of commonality in CDS liquidity is different for calm and crisis periods as
we find liquidity risk to be a priced factor in CDS spreads only during the recent financial crisis.
Additionally, we find evidence that liquidity seems to be more important for the pricing of CDS
than fundamentals from structural models of default risk. The article is accepted for publication in the "Review of Derivatives Research".

Meine, C., Supper, H., Weiß, G. (2015): Do CDS Spreads move with Commonality in Liquidity?, Review of Derivatives Research, forthcoming.

Veranstaltung ikf impulse 08: wilder westen im digital banking

Am 11. Mai 2015 versammelten wir die wichtigsten Treiber der hiesigen Szene zu einem FinTech-Gipfel in Bochum. Die Neugier, die Köpfe hinter Plattformen wie Seedmatch, PayPal, auxmoney und Trumpf Financial Services selber live kennen zu lernen, lockte sowohl die Bochumer Studierenden in Scharen als auch zahlreiche Bank-Profis in den Hörsaal. Als die Sitzreihen voll waren, wich man auf die Treppenaufgänge aus. Nach einer kurzen Vorstellung der eigenen Geschäftsmodelle, wurde in einer anregenden Diskussion unter anderem darüber diskutiert, in welche Richtung sich Geschäftsmodelle von FinTechs weiterentwickeln werden, welche strategischen Antworten die etablierten Spieler finden können und wie der Regulator – vor Ort vertreten durch den Exekutivdirektor Bandenaufsicht der BaFin, Herrn Raimund Röseler – auf den Aufstieg der FinTechs reagieren wird. Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum, für die die Zeit nicht mehr reichte, konnten anschließend am Buffet diskutiert werden.
Fotogalerie zur impulse 08 unter http://www.ikf-server.de/home/aktuell/#/

Wir suchen ab dem 1.7.15 einen Doktoranden/Habilitanden!

Die vollständige Anzeige finden Sie unter Offene Stellen.

Is Tail Risk Priced in Credit Default Swap Premia?

In their study “Is Tail Risk Priced in Credit Default Swap Premia?” Christian Meine, Hendrik Supper and Gregor Weiß (TU Dortmund) show that the propensity of a bank to experience extreme co-movements in its credit default swap premia together with the market is priced in the bank’s default swap spread during the financial crisis. Hence, protection sellers receive a premium for bearing the risk of extreme upward comovements in default risk. The article is accepted for publication in the “Review of Finance”.

Meine, C., Supper, H., Weiß, G. (2015): Is Tail Risk Priced in Credit Default Swap Premia?, Review of Finance, forthcoming.

SWFA 2015 BEST PAPER IN FINANCIAL MARKETS AND INSTITUTIONS

Der Konferenzbeitrag von Denefa Bostandzic für das jährliche Treffen der Southwestern Finance Association vom 11.03.-15.03.2015 in Houston, Texas, USA  ist mit dem „Best Paper Award in Financial Markets and Institutions“ ausgezeichnet. Der Beitrag untersucht, inwieweit nicht-traditionelle Bankgeschäfte das Systemrisiko von US-amerikanischen Banken determinieren.

Systemic risk and the U.S. financial system – The role of banking activity, Working Paper, 2014.

Promovenden gesucht

Prof. Dr. Stephan Paul sucht Verstärkung für das von ihm geleitete wissenschaftliche Team des ikf° institut für kredit- und finanzwirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie wollen promovieren und suchen den Mix aus Praxis, empirischem und wissenschaftlichem Arbeiten? Dann klicken Sie hier!

 Aktuelles

  • Finanzielles Risikomanagement:
    Die Veranstaltung „Finanzielles Risikomanagement“ beginnt erst am Montag, den 13.06.2016.
  • Aktualisiert: Informationen zum Termin und dem genauen Ablauf der Klausureinsichtnahmen für das vergangene Wintersemesters 2015/2016  können hier eingesehen werden.
  • Seminar Banking & Finance I:
    Das Seminar findet am 15./16. Juni 2016 in Bochum/Düsseldorf statt. Die Bewerbung um die Teilnahme am Seminar ist bis zum 14. April 2016 über dieses Formular möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Alle Bewerber erhalten spätestens bis zum 19. April eine Rückmeldung.
  • Informationen zum Vergabeprozess von Bachelorarbeiten sowie die diesjährige Themenliste können hier eingesehen werden. Stichtag für die Abgabe des Bewerbungsformulars ist der 21. März.  Das Formular steht hier zum Download bereit.
  • Die Informationsveranstaltung zur Vergabe der Bachelorarbeiten an den Lehrstühlen von Prof. Paul und Prof. Pellens im Sommersemester 2016 findet am Montag, den 14. März 2016, um 10 Uhr im Raum GC 4/50 statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Seminar Banking & Finance I
    Im kommenden Sommersemester wird das Seminar Banking & Finance I angeboten. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren und dem Termin werden zu Beginn des neuen Semesters an dieser Stelle veröffentlicht.
  • Bewerbung Masterarbeiten Masterstudierende, die im kommenden Sommersemester eine Abschlussarbeit an den Lehrstühlen Paul bzw. Pellens beginnen möchten, richten ihre Bewerbung bis zum 07.03.2016, 23.59 Uhr per Mail an Rouven Möller, M.Sc. (moeller@ikf.rub.de).
    Das Bewerbungsformular und die Info-Präsentation findet ihr unten. Bewerbungsformular MA SS 2016
    MA SS 2016 Infopräsentation  
    Wichtig: Die Infopräsentation wurde aktualisiert und enthält ein zusätzliches Thema vom Lehrstuhl Pellens.
  • Informationsveranstaltung Masterarbeiten
    Für Masterstudierende, die zwischen März und September 2016 eine Abschlussarbeit am Lehrstuhl von Herrn Prof. Paul bzw. am Lehrstuhl von Herrn Prof. Pellens beginnen möchten, findet am Montag, den 22. Februar 2016 zwischen 10 und 11 Uhr im GC 4/50 eine gemeinsame Informationsveranstaltung statt. In der Veranstaltung werden zunächst die grundsätzlichen organisatorischen und formalen Voraussetzungen für eine Abschlussarbeit an den Lehrstühlen von Prof. Paul und Prof. Pellens dargestellt. Im Anschluss werden Themenvorschläge für Arbeiten präsentiert, auf die sich interessierte Studierende bewerben können. Der Besuch der Veranstaltung ist nicht verpflichtend, wird aber allen Studierenden, die an den beiden Lehrstühlen ihre Abschlussarbeit schreiben wollen, angeraten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Die Klausurtermine für das Wintersemester 2015/16 finden Sie hier.
  • Die Klausureinsichten zu den Veranstaltungen „Finanzielles Risikomanagement“, „Bankbetriebliche Probleme“, „Bankenkrisen und –regulierung“ sowie „Seminar Banking & Finance I“ finden am Freitag, den13.11.2015 von 08:00 bis 10:00 Uhr im GC 4/50 statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Wichtige Information für Master-Studierende
    Im Wintersemester werden - wie angekündigt - die Veranstaltungen "Risikomanagement und Steuerung der Bank" sowie neu "Advanced Corporate Finance" angeboten. Bei beiden Veranstaltungen sind die Übungen integriert, d.h. es wird keine separaten Termine geben. Beide Veranstaltungen beginnen bereits am 21. Oktober.
    Zudem findet das Seminar Banking & Finance II statt. Nähere Informationen hierzu folgen Anfang Oktober an dieser Stelle.
  • 10.08. Unter „Lehre“ finden Sie ab sofort die aktualisierte Informationsbroschüre, in der das Lehr- und Serviceangebot des Lehrstuhls vorgestellt wird.
  • Im Zuge der Neustrukturierung der Spezialisierung Accounting, Finance, Taxation im Masterstudiengang offeriert der Lehrstuhl eine Anrechnung der Bachelormodule „Kapitalmarkttheorie“ und „Finanzielles Risikomanagement“.
  • Offene Stellen

  • Gesucht: Wissenschaftlicher Mitarbeiter