The light and dark side of TARP
Vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzkrise untersuchen Christian Farruggio, Dr. Tobias Michalak und Dr. André Uhde die Wert- und Risikoimplikationen des unter dem Namen „Troubled Asset Relief Program“ (TARP) bekannt gewordenen größten staatlichen Bankenrettungsprogramms für den US-amerikanischen Bankensektor. Die empirischen Ergebnisse zeigen einerseits, dass die Ankündigung von TARP sowie die Rückzahlung der erhaltenen Kapitalhilfen zu einem positiven Werteffekt sowie einer Reduzierung des Risikos der beteiligten Banken geführt haben. Andererseits weisen die Ergebnisse mit Blick auf die tatsächliche Inanspruchnahme der Kapitalhilfen jedoch auf einen negativen Effekt in Bezug auf den Shareholder Value sowie die Finanzstabilität der unterstützten Kreditinstitute hin. Die erzielten Kernergebnisse der empirischen Untersuchung können auch unter Verwendung alternativer Modellspezifikationen sowie einer Kontrollgruppenanalyse reproduziert werden. Neben diesen Robustness-Prüfungen untersuchen die Autoren darüber hinaus im Rahmen von diversen Sensitivitätsanalysen die Auswirkungen des Rettungsprogramms in Abhängigkeit von ausgewählten bank- und transaktionsspezifischen Variablen.
Titel: “The light and dark side of TARP”
Artikel erscheint in: Journal of Banking and Finance
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