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<Übersicht Veröffentlichungen> <Presseinformationen> <Download> Birgit Beese, Brigitte Schneider:
Arbeit an der Mode. Zur Geschichte der Bekleidungsindustrie im Ruhrgebiet. Essen: Klartext-Verlag, 2001 210 S., m. zahlr. Abb.; ISBN 3-89861-005-5; DM: 29,75 Die Bekleidungsindustrie wird üblicherweise mit der Textilindustrie in einem Atemzug genannt und häufig mit dieser verwechselt. Die arbeitsintensive Herstellung von Bekleidung nahm jedoch einen gänzlich anderen industriegeschichtlichen Verlauf. Diese Geschichte ist wenig erforscht. Größere historische Untersuchungen liegen fast ausnahmslos allein für den Zeitraum des Kaiserreichs vor. Zwar zählt die bundesdeutsche Bekleidungsindustrie zu den umsatzstärksten weltweit, doch die Entwicklung der klein- und mittelständisch strukturierten Branche - ein Pionier des Globalisierungsprozesses - ist bislang kaum bearbeitet. Es dürfte kaum bekannt sein, dass das Ruhrgebiet nach 1945 zu einem der regionalen Standorte der Bekleidungsindustrie wurde. Im Rahmen eines Forschungsprojektes des Forschungsinstituts für Arbeiterbildung entstand in Kooperation mit der IG Metall und der ÖAG Arbeit und Leben Gelsenkirchen das Buch 'Arbeit an der Mode. Zur Geschichte der Bekleidungsindustrie', das die Entwicklung von dem kommunalpolitisch geförderten Aufbau dieser neuen Industrie in der Nachkriegszeit über ihre Boomphase in den ‘Wirtschaftswunderjahren’ hin zu dem Strukturwandel in Folge der Produktionsverlagerung ins Ausland nachzeichnet. Neben Recherchen in Stadt- ,Wirtschafts- und Zeitungsarchiven bilden Interviews mit Näherinnen, Betriebsrätinnen und Gewerkschaftssekretären die Grundlage der bebilderten Darstellung. <<< zurück |
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