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Dienstreise mit Kindern

Frau mit Baby im Wickelraum

  • Möglichkeiten zur Erstattung von Kinderbetreuungskosten auf Dienst- und Fortbildungsreisen gemäß Landesgleichstellungsgesetz und Landesreisekostengesetz

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  • Kinderbetreuungskosten, die durch die Teilnahme an einer Fortbildungsmaßnahme entstehen

Mitarbeiter/innen der RUB, die an Fortbildungsveranstaltungen nur dann teilnehmen können, wenn in dieser Zeit eine Kinderbetreuung erfolgt, können gem. § 11 Abs. 3 LGG die Erstattung der Betreuungskosten beantragen. Voraussetzung ist, dass die Betreuung nicht durch Familienangehörige sichergestellt werden kann und das zu betreuende Kind nicht älter als 12 Jahre ist.

Den Antrag auf Erstattung der Kinderbetreuungskosten richten Sie bitte an die Stabsstelle Familiengerechte Hochschule (Kerstin Tepper).

Mitarbeiter/innen in DFG-geförderten Projekten, denen Mittel aus dem Modul für Chancengleichheitsmaßnahmen zur Verfügung stehen, können diese hierfür einsetzen.

Die Betreuungspersonen werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst beauftragt. Pro Kalendertag können Betreuungskosten von höchstens 72,- EUR bei einem maximalen Stundenlohn von 9,- € erstattet werden. Die Erstattung wird pro Haushalt gezahlt – d.h. unabhängig von der Anzahl der zu betreuenden Kinder. Kosten für eine Betreuung in Zeiten, in denen sich Kinder in Einrichtungen wie Schule oder Kindergarten aufhalten, werden nicht erstattet.

Die Kosten können nach der Veranstaltung auf Basis von Stundenzetteln oder Rechnungsbelegen geltend gemacht werden. Schicken Sie die entsprechenden Originalbelege zusammen mit dem Abrechnungsformular an die Stabsstelle Familiengerechte Hochschule.

Ausgenommen davon sind RUB-interne Fortbildungsveranstaltungen, die auf dem Campus stattfinden. Für diese wird bei Bedarf eine Kinderbetreuung per Anmeldung über den ProKids-Familienservice organisiert.

 

Kosten, die einer stillenden Mutter auf einer Dienstreise für eine erforderliche Begleitperson entstehen

Sofern eine stillende Mutter während einer Dienstreise auf eine Begleitperson angewiesen ist, können folgende Kosten für diese Person geltend gemacht werden:

  • Fahrtkosten; diese werden für die Begleitperson nach den allgemeinen Vorgaben des Landesreisekostengesetzes erstattet
  • Auslagen für Übernachtung und Verpflegung; diese können maximal bis zu dem Betrag erstattet werden, der einem Dienstreisenden zusteht. Dazu sind die entsprechenden Belege einzureichen. Allerdings wird Begleitpersonen, die mit der Reisenden in einem Haushalt wohnen, die sog. „häusliche Ersparnis“ von der Verpflegung abgezogen. Diese beträgt – je nach Lebensumstand - in der Regel zwischen 4,50 € und 9,- € pro Tag.

Voraussetzung für die Kostenerstattung ist, dass die Beantragung vor Reisebeginn zusammen mit dem Dienstreiseantrag bei der Reisekostenstelle im Dezernat 3 (Thorsten Kröger) erfolgt. Die Abrechnung erfolgt auf Basis der Originalbelege nach Beendigung der Reise.