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Biologie - M.Sc. (1)



Der Studiengang
Im Masterstudium Biologie sollen – aufbauend auf die im Bachelorstudium erlangten Kenntnisse und Fähigkeiten – vertiefte Fachkenntnisse und weitere wissenschaftliche Methoden erlernt und die Fähigkeit zum selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten erlangt werden. Fachwissen und Methodenkompetenz werden anhand aktueller Forschungsfragen in den fünf Schwerpunkten Strukturbiologie, molekulare Botanik und Mikrobiologie, Neurobiologie, Biodiversität und Biotechnologie vermittelt.
- Studienbeginn: Zum Winter- und Sommersemester
- Bewerbung: NC Master
- Unterrichtssprache: Deutsch
Details
Das Biologiestudium in Bochum zeichnet sich durch eine außerordentlich individuell gestaltbare Schwerpunktsetzung aus. In der Fakultät ist das Lehrangebot weit gefächert. Insgesamt gibt es 24 Lehrstühle bzw. Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten in den Bereichen Neurobiologie, Strukturbiologie, Molekulare Botanik, Mikrobiologie, Biodiversität und Biotechnologie. Durch die Vermittlung klassischer und moderner Methoden in Theorie und Praxis ist eine fächerübergreifende Lehre gewährleistet. Der Forschungsschwerpunkt sehr vieler Arbeitsgruppen liegt im molekularbiologischen Bereich.
Im Masterstudium sollen – aufbauend auf die im Bachelorstudium erlangten Kenntnisse und Fähigkeiten – vertiefte Fachkenntnisse und weitere wissenschaftliche Methoden erlernt und die Fähigkeit zum selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten erlangt werden.
Schwerpunkte
Fachwissen und Methodenkompetenz werden anhand aktueller Forschungsfragen in einem der 5 Schwerpunkte der Fakultät vermittelt:
Strukturbiologie: In diesem Schwerpunkt werden vertiefte Kenntnisse im Bereich der molekularen Biologie vermittelt. Im Mittelpunkt liegen das Verständnis der molekularen Struktur, Funktion und Interaktion von Proteinen und ihre Rolle in verschiedenen Biologischen Systemen. Biochemische, biophysikalische und bioinformatorische Techniken und Konzepte der Proteinforschung werden vermittelt.
Molekulare Botanik und Mikrobiologie: In diesem Schwerpunkt werden mikrobielle und pflanzliche Experimentalsysteme genutzt, um mit molekularbiologischen Arbeitstechniken und Analysemethoden biologische Fragestellungen zu beantworten.
Neurobiologie: In diesem Schwerpunkt werden verschiedene an tierischen Modellorganismen und am Menschen Mechanismen der Informationsverarbeitung in neuronalen Strukturen auf molekularer, zellulärer und Systemebene untersucht.
Biodiversität: Biodiversität ist die Vielfalt des Lebendigen, die von den organischen Molekülen bis zur Vielfalt von Biotopen und Landschaften reicht. Die Biodiversitätsforscher erfassen und unterscheiden Tier- und Pflanzenarten, ihre Konstruktion und Lebensweisen und ökologischen Aspekte. Sie stellen die Information bereit, die für das Verständnis von Ökosystemen und für die Bewahrung der Natur benötigt werden. Moderne Biodiversitätsforschung nutzt Methoden der Molekularagenetik, Morphologie, Ökologie, und sie kombiniert Expeditionen und Laborarbeit.
Biotechnologie: Als Biotechnologie werden alle technischen Anwendungen bezeichnet, die biologische Systeme, lebende Organismen und Teile davon nutzen, um ein einem technischen Prozess neue Produkte zu produzieren bzw. zu modifizieren. Grundsätzlich können dabei 3 Richtungen unterschieden werden: „Weiße“, „Rote“ und „Grüne“ Biotechnologie. Die „Weiße“ Biotechnologie hat das Ziel, ressourcenschonend industrielle Produkte herzustellen. Im Bereich der „Roten“ Biotechnologie werden unterschiedliche wissenschaftliche Techniken zusammengefasst, die dem Bereich der Medizin zuzuordnen sind. Die „Grüne“ Biotechnologie zielt darauf ab, eine Nahrungsproduktion unter Berücksichtigung des Umweltschutzes herzustellen oder pflanzliche Systeme als Energieproduzenten und –umwandler zu nutzen bzw. zu optimieren.
Verpflechtungen
Durch Studien im Wahlpflichtfach werden Verflechtungen der Biologie mit angrenzenden Wissenschaften vermittelt. Vernetztes und interdisziplinäres Denken und Arbeiten wird gestärkt. Als Wahlpflichtfächer sind experimentelle Fächer der Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften oder der Medizin wählbar. Zur Erweiterung und Vertiefung berufsqualifizierender Zusatz- und Schlüsselqualifikationen müssen Lehrveranstaltungen, z.B. des Optionalbereichs, belegt bzw. ein Berufspraktikum absolviert werden.
Das Studium schließt mit 4 mündlichen Fachprüfungen und der Masterarbeit ab.
Bewerbung
Voraussetzung: Für die Einschreibung benötigen Sie mindestens einen Bachelor-Abschluss in diesem oder einen inhaltlich vergleichbaren Studiengang sowie den Nachweis eines Beratungsgesprächs mit der Studienfachberatung Ihres gewünschten Master-Programms. In einigen Master-Programmen gibt es weitere fachspezifische Voraussetzungen, die Sie in den rechts verlinkten Broschüren zum Studiengang finden.
Das Master-Programm ist zulassungsbeschränkt, Bewerbung bei der Ruhr-Universität.
- Nutzen Sie unsere online-Bewerbung.
- Internationale Bewerber: Informationen des International Office.
- Bewerbungsfristen: Wintersemester: ca. Anfang Juni bis 15.07.; Sommersemester: ca. Mitte Dezember bis 15.01.
- Allgemeine Informationen zur Bewerbung
- Detail-Informationen der Fakultät zur Bewerbung
Fachberatung
Dr. Petra Schrey
(für Studierende A-F)
Gebäude ND, Raum 03/131
Tel.: 0234/32 -24573
E-Mail: Petra Schrey
Sprechzeit: Mo-Do 9-11 h
Homepage der Fachberatung
Dr. Ina Wilms
(für Studierende G-P)
Gebäude ND, Raum 03/132a
Tel.: 0234/32 -24457
E-Mail: Ina Wilms
Sprechzeit: Mo-Do 9-11 h
Homepage der Fachberatung
Skadi Heinzelmann
(für Studierende Q-Z)
Gebäude ND, Raum 03/134
Tel.: 0234/32 -23142
E-Mail: Skadi Heinzelmann
Sprechzeit: Mo-Do 9-11 h
Homepage der Fachberatung
Dekanat Biologie und Biotechnologie
Gebäude ND, Raum 03/131
Tel.: 0234/32 -24573
E-Mail: Dekanat Biologie und Biotechnologie
Sprechzeit: Mo-Do 9-11 h
Homepage der Fachberatung
Fachschaft Biologie
(Beratung durch Studierende)
Gebäude ND, Raum 05/55
Tel.: 0234/32 -23139
E-Mail: Fachschaft Biologie
Sprechzeit: n.V.
Homepage der Fachschaft