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| Informationen der Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum |
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Berufsordnung |
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Empfehlung für Ärzte, die in der biomedizinischen Forschung
am Menschen tätig sind
Auszug aus der BERUFSORDNUNG DER ÄRZTEKAMMER WESTFALEN-LIPPE
vom 25. November 2000
§ 15 Forschung
(1) Ärztinnen und Ärzte müssen sich vor der Durchführung biomedizinischer Forschung am Menschen - ausgenommen bei
ausschließlich epidemiologischen Forschungsvorhaben - durch eine bei der Ärztekammer oder bei einer Medizinischen
Fakultät gebildeten Ethik-Kommission über die mit seinem Vorhaben verbundenen berufsethischen und berufsrechtlichen Fragen beraten lassen. Dasselbe gilt vor der Durchführung gesetzlich zugelassener Forschung mit vitalen menschlichen Gameten und lebendem
embryonalen Gewebe.
(2) Bei durchzuführenden Beratungen nach Absatz 1 ist die Deklaration des Weltärztebundes von 1964 (Helsinki) in der
revidierten Fassung von 1975 (Tokio), 1983 (Venedig), 1989 (Hongkong) und 1996 (Somerset West) zugrunde zu legen.
(3) Zum Zwecke der wissenschaftlichen Forschung und Lehre dürfen der Schweigepflicht unterliegende Tatsachen und Befunde
grundsätzlich nur soweit offenbart werden, als dabei die Anonymität der Patientendaten gesichert ist oder
eine ausdrückliche Zustimmung der Patientin bzw. des Patienten vorliegt.
(4) In Publikationen von Forschungsergebnissen sind die Beziehungen zum Auftraggeber und dessen Interessen offen zulegen.
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