Kontakt
Prof. Dr. Marcus Petermann
Fakultät für Maschinenbau
Gebäude IB 6 /Raum 128
E-Mail:elli@rub.de
Angeklickt
- Qualitätspakt Lehre - Information vom BMBF
- Dienstleistungszentrum TeachING-LearnING.EU
- Lehrstuhl für Feststoffverfahrenstechnik (FVT)
- Interne Fortbildung und Beratung der Ruhr-Universität Bochum
Nachlesen 2013
Interner Workshop zum Thema: „Offene Hochschule: Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte an der Ruhr-Universität Bochum“

Das Studium ohne Abitur,
der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte, hat in den
letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Förderung
der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer
Bildung ist zu einem der zentralsten Themen im
bildungspolitischen Diskurs geworden - nicht zuletzt angestoßen
durch die Diskussion um den drohenden Fachkräftemangel und die
Reformbemühungen im Kontext des Bologna-Prozesses. Der
kontinuierliche Anstieg von Studienanfänger/inne/n ohne Abitur
in den letzten Jahren (im Jahr 2007 betrug ihr Anteil 1,09% von
allen Studienanfänger/inne/n, im Jahr 2010 2,1%) zeigt zudem:
Immer mehr Berufstätige wissen um die verbesserten
Zugangsmöglichkeiten zu einem Studium und suchen über ihre
berufliche Qualifikation den Weg an die Hochschulen.
Vor diesem Hintergrund ist
es das Ziel der Kooperation zwischen der Gemeinsamen
Arbeitsstelle RUB/IGM und dem BMBF-Verbundprojekt „Exzellentes
Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften“ (ELLI), die
Öffnung der Ruhr-Universität für beruflich Qualifizierte weiter
voranzutreiben und unterstützende Strukturen zu
schaffen, die ein studierbares Hochschulstudium für diese
Zielgruppe ermöglichen. Der Schwerpunkt des Projekts liegt dabei
auf den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen.
Ausgehend von ersten
Befunden und Handlungsempfehlungen, die der im März 2012
erschienenen Studie „Hochschulzugang für Berufstätige –
Exemplarisch analysiert am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum“
(Buchholz et al. 2012) entnommen wurden, fand im Rahmen des
Kooperationsprojekts am 16.01.2013 ein interner Workshop statt,
bei dem sich die Kooperationspartner gemeinsam mit Vertretern
des Dezernats 1, des Dezernats 2 und der Fakultät für
Maschinenbau über die aktuellen Rahmenbedingungen des
Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte an der RUB
austauschten, Handlungsbedarfe identifizierten und konkrete
nächste Schritte vereinbarten. Im Workshop wurde darüber hinaus
das Anliegen formuliert, das Studium ohne Abitur an der RUB, im
Zusammenhang mit der Akquirierung beruflich
hochqualifizierter Potenziale, voranzutreiben. Als nächste
Handlungsschritte wurden die Initiierung eines kontinuierlichen
Monitorings, die Gestaltung eines standardisierten Zulassungs-
und Anrechnungsverfahrens sowie der Ausbau von Brücken- und
Vorbereitungskursen für beruflich qualifizierte Studierende
vereinbart. Zudem wurden Entwicklungsbedarfe in Bezug auf die
Klärung sozialversicherungsrechtlicher Fragen sowie den Ausbau
von Kooperationsnetzwerken konstatiert.

