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Duftforschung an der RUhr-Universität Bochum

Einblick in die RUB-Duftforschung

Veilchen

Veilchen

Veilchenduft gegen Prostatakrebs

Vor kurzem konnten Prof. Hatt und sein Team zeigen, dass Veilchenduft das Wachstum von menschlichen Prostatakrebs-Zellen im Reagenzglas verhindert. Der Riechrezeptor für Veilchen ist dafür verantwortlich. Weitere Experimente werden zeigen, ob dies ein neuer Therapieansatz sein könnte.


Jasmin

Jasmin

Schlafstörungen? Versuchen Sie es mit Jasminduft!

Neueste Forschungsergebnisse am Lehrstuhl von Prof. Hatt zeigten, dass ein Duftstoff aus Gardenia Jasminoides wie Valium wirkt: einschläfernd, beruhigend und angstlösend!

Orange

Orangen

Orangenduft macht süße Träume

Orangenduft verbessert nicht nur die Stimmung und wirkt entspannend, sondern lässt uns auch angenehm träumen, wie in einer Doktorarbeit am Lehrstuhl von Prof. Hatt durch Studien im Schlaflabor gezeigt wurde.

Senföl

Senf

Reizende Düfte schützen uns

Auch unser Warn-und Schmerznerv, der Nervus Trigeminus, kann riechen. Er reagiert bei sehr hohen Konzentrationen von Duftstoffen und erzeugt ein schmerzhaftes, brennendes, stechendes Gefühl. Ein deutliches Signal, hier droht Gefahr, nichts wie weg. In unserem Labor an der RUB konnten wir den Sensor für Senföl, aber auch für Campher, Menthol und Chilli detailliert untersuchen.

Menthol

Menthol - Quelle: Wikipedia

Aktiv und beschwingt durch Minze

Forschungsarbeiten im Labor von Prof. Hatt konnten eine Menthol-ähnliche Substanz entwickeln, die mehr als 1000x kühler wirkt.

Untersuchungen an der Universität Wien ergaben, dass Menthol belebt, aktiviert und die Aufmerksamkeit steigert.

Maiglöckchen

Maiglöckchen

Spermien stehen auf Maiglöckchen

Mit Hilfe eines Riechrezeptors aus der Nase finden Spermien im weiblichen Genitaltrakt den Weg zur Eizelle, welche Maiglöckchenduft aussendet. Analysen der Forschergruppe um Prof. Hatt zeigten, dass Spermien Maiglöckchenduft riechen können. Sie folgen der Lockduftspur bis zur Eizelle und verdoppeln die Schwimmgeschwindigkeit. Ein Antiduft macht sie „nasenblind“ und lässt sie ziellos umherirren.

Rosa Pampelmuse

Pampelmuse

Pampelmusenduft: ein Jungbrunnen für Frauen

Geruchsforscher Dr. Alan Hirsch (49) aus Chicago testete verschiedene Duftsorten bei Frauen. Männer mussten danach schätzen, wie alt sie wohl waren. Ergebnis: „Frauen, die nach rosa Pampelmusen rochen, erschienen bis zu sechs Jahre jünger, als sie waren.“

Derselbe Forscher fand übrigens auch heraus, dass füllige Frauen in Männeraugen bzw.­nasen rund sechs Kilo leichter erscheinen, wenn sie Parfums mit bestimmten floralen Duftnoten tragen. Die getestete Blumenduft­mischung sei das »olfaktorische Äquivalent zum Längsstreifen«.

Androstenon

Eber, Quelle: Wikipedia - Richard Bartz, Munich

Männerschweiß und Frauenglück

Androstenon, der Sexuallockstoff des Ebers löst beim weiblichen Schwein die sog. „Duldungsstarre“ aus, es bleibt für Minuten unbeweglich stehen. Dieser Duft kommt auch im Achselschweiss des Mannes vor und wird von Frauen zyklusabhängig bewertet: während des Eisprunges deutlich positiver! Pheromone sind Botenstoffe, die der chemischen Kommunikation zwischen Lebewesen einer Spezies dienen und u.a. Sexualverhalten steuern.