Lehrerfortbildung

Titel der Fortbildung Kursleiter Termin weitere Infos
"CHEM2DO – Experimentieren
mit Siliconen und Cyclodextrinen"
Ort: Ruhr-Universität-Bochum
19.03.2013 WACKER

 

Aluminium - Zwischen Schule und Industrie

Vor 8 Jahren wurde zum ersten Mal die Lehrerfortbildung "Rund ums Aluminium - Zwischen Schule und Industrie" durchgeführt. Die Idee entstand in enger Kooperation von Hochschule und GDA, wobei das Herzstück dieser Tandemfortbildung die inhaltliche und räumliche Zusammenarbeit von Schule und Industrie ist. Das Konzept ist in [1] näher beschrieben. Diese Fortbildung wurde bislang bundesweit an 11 Standorten der Aluminiumindustrie durchgeführt.

Dabei zeigt sich immer wieder, dass es sich um eine win-win-Situation für beide Seiten handelt: Die Lehrkräfte lernen einen Aluminium-produzierenden oder -verarbeiteten Betrieb in unmittelbarer Nähe kennen, erfahren von Möglichkeiten für die Besichtigung mit Schulklassen sowie von Praktikumsplätzen, um auf diese Weise Praxisorientierung und Authentizität zu realisieren. Der Standort kann sich den Lehrkräften - als Vermittler für zukünftige Auszubildende (und damit spätere Arbeitnehmer) - präsentieren. Last but not least darf nicht vergessen werden, dass die Lehrkräfte zugleich als Verbraucher anzusehen sind; dies zeigt sich in den zum Teil intensiven Diskussionen über aktuelle Themen, wie Dosenpfand und Energieverbrauch bei der Elektrolyse etc. Die aktive Auseinandersetzung und die Informationen aus erster Hand werden sich auch in der Darstellung im Unterricht widerspiegeln.

[1] Sommer, K.; Aufdemkamp, G.: Rund ums Aluminium - Schülerlabor und Tandemfortbildung. In: Chemie in unserer Zeit (2009)

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Lebensmittel im naturwissenschaftlichen Unterricht (Lehrerfortbildung an der deutschen Schule in Helsinki, März 2006)

Vom 08. bis zum 10.03.2006 haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lehrerfortbildung an der Deutschen Schule Helsinki ein kompaktes Programm rund um das Thema "Lebensmittel im naturwissenschaftlichen Unterricht" absolviert. Nach einer Einführung in das Thema und Ausführungen über "Schülerinteressen und Lebensmittel - Ergebnisse einer empirischen Studie" (Dr. Michael Schminke, DS Stockholm) standen verschiedene experimentelle Einheiten im Mittelpunkt: "Fettreduzierte Brotaufstriche", "Inulin - Pflanzen- und Lebensmittelinhaltsstoff", "Mineralwasser und Icetea" (Dr. Michael Schminke, DS Stockholm) An dieser Stelle sei den beiden Kollegen vor Ort - Dr. Jens Braner und Dr. Eilert Hustede - ein großes Dankeschön ausgesprochen, die mit der Bereitstellung der Geräte und Chemikalien viel Arbeit hatten. So konnte geklärt werden, wie viel Salz ein fettreduzierter, einheimischer (sprich finnischer) Brotaufstrich enthält, wie man Inulin aus einer Diätschokolade isoliert, welche Ionen sich im Mineralwasser nachweisen lassen und wie viel Zucker in einem Icetea steckt. Eingeleitet wurden diese experimentellen Einheiten zumeist durch einen sensorischen Test, denn jeder wollte wissen, wie das zu untersuchende Produkt eigentlich schmeckt (gekostet wurde natürlich außerhalb des Chemieraumes). Den Abschluss bildete die experimentelle Erschließung eines Lebensmittels - dabei standen Kartoffelchips im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Die Fortbildung war von so anregender und äußerst angenehmer Atmosphäre geprägt, so dass selbst die -18°C auf dem morgendlichen Weg vom Hotel zur Deutschen Schule nicht störten.

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